5 Heilmittel gegen schmerzende Brustwarzen durch Stillen

2. Mai 2019
Wir stellen dir heute verschiedene Heilmittel vor, um schmerzende Brustwarzen zu behandeln, ohne dass du mit dem Stillen aufhören musst, oder dein Baby gefährdest.

Schmerzende Brustwarzen sind in der Stillzeit ein häufiges Leid. Meist kommt es dazu in den ersten Wochen. Schätzungsweise treten diese Schmerzen bei mindestens 90 % der stillenden Frauen auf. Normalerweise handelt es sich um vorübergehende Beschwerden, die jedoch sehr unangenehm sein können. Oft beginnen diese am fünften Tag der Stillzeit.

Wir stellen dir heute verschiedene Heilmittel vor, um schmerzende Brustwarzen zu behandeln, ohne dass du mit dem Stillen aufhören musst, oder dein Baby gefährdest. Gleichzeitig solltest du vielleicht gewisse Dinge verändern, um weitere Beschwerden zu verhindern. Oft ist die Art, wie sich das Baby an die Brustwarze heftet, für die Schmerzen verantwortlich. 

Lies weiter, um zu erfahren, was du tun kannst, um schmerzende Brustwarzen zu verhindern beziehungsweise zu behandeln.

Schmerzende Brustwarzen: bessere Haltung des Säuglings

Wenn das Baby die Brustwarze nicht richtig fasst, kann diese der Mutter Schmerzen bereiten. Du solltest dich deshalb versichern, dass dein Baby beim Stillen die ganze Brustwarze und auch den größten Teil des Warzenhofes in den Mund steckt. Es muss das kleine Mündchen weit genug öffnen. Vielleicht musst du sanft mit einem Finger nachhelfen.

Nach einer Zeit wird dein Kind seine Fähigkeiten verbessern und die Schmerzen werden dadurch nachlassen.

Feuchte Wärme gegen schmerzende Brustwarzen

Feuchte Wärme gegen schmerzende Brustwarzen

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Feuchte Wärme ist sehr wirksam, um Schmerzen der Brustwarzen zu lindern. Dadurch heilt auch die Haut schneller. Du benötigst für dieses Hausmittel nur ein sanftes Tuch oder Handtuch. Befeuchte es mit warmem (nicht heißem) Wasser, wringe das Tuch auf und lege es direkt auf die Brustwarze auf.

Lasse das Tuch ein Weilchen wirken, bis es Umgebungstemperatur annimmt. Danach kannst du ein neues Tuch auflegen. Dieses Hausmittel kannst du auch bei Milchstau anwenden.

Hydrogel-Pads für schmerzende Brustwarzen

Hydrogel-Pads wurden speziell entwickelt, um schmerzende Brustwarzen zu behandeln. Der kühlende Effekt und das spezielle Design beruhigen die Schmerzen und verhindern die Reibung zwischen den Stillmahlzeiten.

Außerdem spenden diese Pads Feuchtigkeit und machen die Haut geschmeidigSie schützen genau jenen Bereich, der dies am meisten benötigt. 

Muttermilch auftragen

Muttermilch enthält natürlich weichmachende Stoffe, die bei schmerzenden Brustwarzen sehr effektiv wirken. Außerdem schützt ihre antibakterielle Wirkung und sie fördert auch die Wundheilung. Deshalb ist Muttermilch ideal, um damit Wunden oder Risse im Bereich der Brustwarzen zu pflegen.

Einfach ein paar Tropfen Muttermilch auf die Brustwarzen reiben. Lasse die Milch trocknen, bevor du dich bekleidest.

Salben für schmerzende Brustwarzen

Es gibt im Handel zahlreiche Pflegeprodukte, um schmerzende Brustwarzen in der Stillzeit zu behandeln. Doch nicht alle sind zu empfehlen. Insbesondere Salben mit Lanolin können zu allergischen Reaktionen führen. Außerdem sind Geruch und Geschmack für das Baby nicht immer angenehm.

Du solltest deshalb das richtige Produkt wählen, um deinen kleinen Schatz nicht vom Stillen abzuhalten.

schmerzende Brustwarzen behandeln

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Bestimmte Naturheilmittel sind jedoch genauso effektiv, um den Bereich der Brustwarzen zu schützen und Schmerzen zu vermeiden oder zu lindern. So werden beispielsweise Olivenöl oder damit hergestellte Salben empfohlen. Der Geschmack beeinträchtigt das Baby nicht und das Öl ist sehr effektiv.

Auch Ringelblumensalben, die einfach selbst hergestellt werden können, sind sehr wirksam gegen Schmerzen. Sie fördern gleichzeitig den Heilungsprozess. 

Auch wenn die Brustwarzen sehr schmerzen, solltest du mit dem Stillen im Normalfall nicht aufhören. Bei Zweifeln lässt du dich am besten von deinem Arzt beraten. Wenn die Schmerzen unerträglich werden, es zu Komplikationen kommt und das Stillen unmöglich wird, kannst du versuchen, die Muttermilch abzupumpen.