Schlaf in der Schwangerschaft – so ist er erholsam!

7. Juni 2018
Überhaupt Schlaf in der Schwangerschaft zu bekommen ist gar nicht so einfach. Besonders das Einschlafen ist manchmal schwer. In dieser Phase gut zu schlafen kann eine echte Herausforderung darstellen. In manchen Nächten wälzen wir uns endlos umher um eine angenehme Position zu finden.

Es ist leider auch normal, dass Begleiterscheinungen deines Zustandes den Schlaf in der Schwangerschaft beeinträchtigen. Es kann sein, dass du aufwachst, weil dir schlecht ist, weil du Angst hast oder weil es dir zu heiß ist. Auch eine Art Schlaflosigkeit kann sich einstellen.

Schlaf in der Schwangerschaft ist aber sehr wichtig. Deshalb möchten wir dir dazu gerne einige Tipps geben.

Tipps für den guten Schlaf in der Schwangerschaft

  • Experten empfehlen auf der linken Seite zu schlafen. Diese Position fördert die Zufuhr von Blut und Nährstoffen in Richtung Gebärmutter. Auch deine Nieren können so aktiv sein und Flüssigkeit und Giftstoffe leichter ausscheiden.
  • Achte darauf was du isst und trinkst. Den Konsum von Kaffee, Schokolade, Soda und Tee solltest du im Allgemeinen reduzieren, aber vor allem nachmittags und abends vermeiden. So musst du morgens nämlich nicht früh raus, um auf die Toilette zu gehen.
  • Meide auch sehr schweres, also fettiges Essen und stark gewürzte Gerichte. Sie können schwer verdaulich sein und halten dich bzw. deinen Körper daher nachts auf Trab.
  • Versuche auch tagsüber einige kurze Pausen und Nickerchen einzulegen. Ein Nickerchen sollte mindestens 30 Minuten lang sein. Davon profitiert vor allem das Erinnerungsvermögen. Außerdem werden Müdigkeit und Schlappheit dadurch gemindert.
  • Wenn du Sport machst, dann bitte nicht abends oder nachts. Es ist besser für deinen Körper, wenn er morgens aktiv ist und sich danach bis zum Abend gut erholen und entspannen kann. Denn wenn dein Körper zu erschöpft ist, kann er tatsächlich nicht schlafen.
Schlaf in der Schwangerschaft

Guter Schlaf in der Schwangerschaft ist wichtig!

  • Entspannungstechniken können sehr hilfreich sein, um Stress abzubauen. Aktivitäten wie Meditation und Yoga helfen dir deinen Geist zu befreien und zu entspannen.
  • Für deinen Schlaf ist es hilfreich vor allem davor eine Art Routine zu etablieren. Das kann sein, dass du davor ein Bad nimmst, dir Musik anhörst oder ein Buch liegst. Das wird dazu führen, dass du eine Art Gewohnheit findest, die du beibehältst und die deinem Körper signalisiert, dass es Zeit wird sich auf den Schlaf einzustellen.
  • Stelle sicher, dass dein Schlafzimmer angenehm ist und außerdem gut temperiert. Das bedeutet, es sollte nicht zu warm sein. Es sollte kein grelles Licht ins Schlafzimmer fallen und außerdem solltes es ruhig sein.
  • Auch wenn es schwer fällt – das Bett sollte nur zum Schlafen gebraucht werden. Oftmals spielen sich darin auch andere Aktivitäten ab wie das Fernsehen oder auch Schreibkram. Aber es ist wichtig, dass dieser Ort dem Schlafen vorbehalten ist, denn auch darauf stellt sich dein Körper ein.
  • Wenn du nicht schlafen kannst, versuche es mit entspannender Musik.

Die besten Positionen für einen guten Schlaf in der Schwangerschaft

Es gibt einige Schlafpositionen, die uns vor allem in der Schwangerschaft helfen bequemer zu liegen und somit besser zu schlafen. Hier sind einige von ihnen:

  1. Schlaf auf der Seite liegend mit einem Kissen zwischen den Beinen. Das wird häufig empfohlen, denn dadurch wird die Wirbelsäule stabilisiert. Zusätzlich liegt nicht das Gewicht des einen Beins auf dem anderen. Ein langes Kissen ist optimal, denn es stützt auch deinen Bauch.
Schlaf in der Schwangerschaft

  1. Leg deine Beine auf einigen Kissen hoch. Während der Schwangerschaft sind Krämpfe und Schmerzen in den Beinen häufig. Wenn du die Beine hoch lagerst unterstützt du den Blutfluss und verhinderst unangenehme Krämpfe und Krampfadern. 
  2. Wenn du Magenprobleme hast, dann kannst du den Oberkörper etwas höher ablegen. Das ist vor allem bei Sodbrennen hilfreich. Bei Magenbeschwerden solltest du genau darauf achten, was du abends isst.
  3. Auch die Matratze ist wichtig. Laut dem Gynäkologen Agustín Conde-Agudelo ist es wichtig, dass die Matratze deiner Wirbelsäule nicht schadet. Er meint, dass sowohl sehr harte, als auch zu weiche Matratzen schädlich sein können. Eine gute Matratze unterstützt deine gesamte Wirbelsäule.

Ein Baby trägst du 9 Monate in dir drin, drei Jahre in deinen Armen und ein Leben lang in deinem Herzen. 

-Mary Mason-

Diese Tipps werden sehr nützlich für dich sein, wenn du bis jetzt Schwierigkeiten damit hattest, guten Schlaf in der Schwangerschaft zu finden.

In jedem Fall solltest du vorsichtig sein, dass du nicht in Positionen schläfst die dir oder deinem Baby schaden können. Wenn du dir in dieser Hinsicht irgendwie unsicher bist, dann wende dich an deinen Arzt.

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