Das solltest du einer frischgebackenen Mutter nicht sagen

· 1. Februar 2019
In den ersten Lebensmonaten des Babys ist der Hormonhaushalt der Mutter noch unausgeglichen und außerdem ist alles neu, was für Reizbarkeit sorgen kann. Manche Kommentare, die sich die Mutter anzuhören hat, sind zwar gut gemeint, doch sie bewirken oft gegenteilige Gefühle. 

Die größte Freude einer frischgebackenen Mutter ist, ihr Kind zu verwöhnen und zu pflegen und es in seiner täglichen Entwicklung zu beobachten. Zweifellos bedeutet dies jedoch auch große Anstrengung und einen erschöpfenden Tagesrhythmus.

In den ersten Lebensmonaten des Babys ist der Hormonhaushalt der Mutter noch unausgeglichen und außerdem ist alles neu, was für Reizbarkeit sorgen kann. Manche Kommentare, die sich die Mutter anzuhören hat, sind zwar gut gemeint, doch sie bewirken oft gegenteilige Gefühle. 

Anschließend geht es um Dinge, die du einer frischgebackenen Mutter niemals sagen solltest, denn sie könnte es falsch aufnehmen. 

Was du einer frischgebackenen Mutter nie sagen solltest

Wirst du arbeiten gehen?

Wenn du nicht der Chef oder die Chefin der frischgebackenen Mutter bist, solltest du dir diese Frage verkneifen. Denn es ist ganz normal, dass sich die Mutter nicht von ihrem Baby trennen möchte.

Sie beginnt vielleicht früher oder später zu arbeiten, doch es handelt sich um eine persönliche Entscheidung, die nur sie alleine treffen kann. 

Ist das Baby brav?

Was ist damit gemeint? Ist das Baby nicht brav, wenn es viel weint? Verhält es sich dann schlecht? Es ist keine gute Idee, eine Mutter zu fragen, ob ihr Baby brav ist. Das Kind ist, wie es ist, ganz egal, ob es mehr oder weniger weint oder schläft. 

Seine Bedürfnisse müssen befriedigt werden, doch das hat nichts damit zu tun, ob das Kind brav ist oder nicht. Alle Babys sind wunderbare, einzigartige Geschöpfe. 

Trage es nicht so oft auf den Armen

Ein Baby wird nicht verwöhnt, wenn es auf den Armen von Mutter oder Vater ist. Ganz im Gegenteil: Es braucht die Wärme und Umarmungen seiner Eltern.

Kontakt und Zärtlichkeit helfen dem Kind, seine Emotionen zu regulieren und sich geliebt und geborgen zu fühlen.

Wenn du als Mutter das Gefühl hast, dass dein Baby dich jetzt braucht, dann nimm es in deine Arme. Es wird dir dafür dankbar sein. Außerdem förderst du damit die Entwicklung und die emotionale Bindung zu deinem Kind. 

Hast du diesen Beitrag schon gelesen? Die Bindungstheorie nach John Bowlby

Baby mit seiner frischgebackenen Mutter

Lass es weinen, es wird im nichts passieren

Das solltest du einer frischgebackenen Mutter auch nicht sagen, denn dem ist nicht der Fall. Ein Baby hat nicht viele Ausdrucksmöglichkeiten. Wenn es weint, sagt es dir damit, dass es etwas braucht oder etwas nicht stimmt.

Weißt du, was passiert, wenn du es weinen lässt? Dein kleiner Schatz wird sich verlassen fühlen und denken, dass Weinen nicht bewirken kann, dass sich seine geliebten Bezugsmenschen um ihn kümmern.

Das Baby wird aufhören und immer seltener und kürzer weinen. Doch der emotionale Schaden in seinem Gehirn kann schwere Folgen haben: Er kann sich auf das Selbstwertgefühl und die zukünftige emotionale Entwicklung sehr negativ auswirken.

Wenn dein Kind weint, entdecke, was es dir sagen will. Behandle es immer liebevoll und kümmere dich um deinen kleinen Liebling! 

Mutter und Baby

Bist du wieder schwanger?

Nach der Geburt des Babys benötigt der Körper einer Frau einige Monate (manchmal auch Jahre), um wieder den Normalzustand zu erreichen. Manche Frauen haben danach große Schwierigkeiten, ihr normales Gewicht wiederzuerlangen.

Nicht jede Frau hat Zeit, um ins Fitnesscenter zu gehen oder zu Hause zu trainieren, um ihre Figur zu pflegen.

Der Bauch einer schwangeren Frau verschwindet nicht von heute auf morgen. Es kann mehrere Monate dauern, bis sich die Figur der frischgebackenen Mutter wieder „normalisiert“.

Du solltest deshalb eine frischgebackene Mutter nie fragen, ob sie schon wieder schwanger ist, nur weil noch ein Bäuchlein zu sehen ist. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wird sie es dir früher oder später selbst sagen.