Die erste Periode nach der Geburt

· 5. April 2018
Ist deine erste Periode nach der Geburt bereits eingetreten? Die erste Regelblutung nach der Geburt kommt nicht immer wie erwartet. Wir sagen dir alles, was du darüber wissen musst. 

Ist deine erste Periode nach der Geburt bereits eingetreten? Die erste Regelblutung nach der Geburt kommt nicht immer wie erwartet. Wir sagen dir alles, was du darüber wissen musst.

Bis alles wieder seinen normalen Gang geht nach der Geburt, ist es ein weiter Weg. Dein, Körper, der so viel durchgemacht hat, der immensem Druck ausgesetzt war, Mühe und Schmerz, braucht Zeit um sich zu regenerieren. Das gilt auch für den Menstruationszyklus.

Dein Körper hat eine Reihe von Hormonschüben ausgelöst und sich damit selbst in Kenntnis gesetzt, dass er schwanger ist. Ist die Geburt erst einmal vorbei, so muss er langsam verstehen, dass er kein Baby mehr beherbergt.

Er wird wieder in einen normalen Zustand kommen, doch du musst geduldig sein. Nicht alles was du liest oder hörst, wird sich auch bei dir so ereignen. Und das bedeutet nicht, dass etwas nicht stimmt bei dir. Du musst Respekt vor deinem Körper und auch vor dem Prozess der Regeneration haben. 

Was passiert mit dem Regelzyklus nach der Geburt?

Nach einer gewissen Zeit wird dein Körper den Zustand vor der Geburt wieder erreicht haben. Die Hormone, die deinen Menstruationszyklus regulieren, bleiben zunächst auf einem niedrigen Level. Sie dienen erst einmal der Milchproduktion, damit du stillen kannst.

Dafür ist das Hormon Prolaktin verantwortlich. Es löst den Milcheinschuss aus. Dasselbe Hormon schränkt die Funktion der Eierstöcke ein und hindert den Regelzyklus so daran, wieder einzusetzen. 

 Periode nach der Geburt

Auf körperlicher Ebene spielt sich die sogenannte „Quarantäne“ ab. Dabei wandern alle inneren Organe wieder an ihren alten Platz zurück. Währenddessen ist der Menstruationszyklus noch nicht wieder aktiv, so dass du keine Periode hast.

Wenn die erste Periode nach der Geburt kommt

Als allererstes möchten wir sagen, dass es keinen exakten Zeitpunkt für die erste Periode nach der Geburt gibt. Jede Frau ist einzigartig und es gibt keine Regel, die uns alle beherrscht.

Es hat sich gezeigt, dass das Stillen die erste Periode nach der Geburt verschieben kann. Das bedeutet nicht, dass du während des Stillens keine Periode haben wirst, aber sie wird wohl etwas später wieder einsetzen.

Folglich wird geschätzt, dass Frauen, die nicht stillen, ca. 7-8 Wochen nach der Geburt wieder ihren normalen Zyklus haben. Für die stillenden Mütter liegt dieser Zeitpunkt bei ungefähr 3 Monaten.

Die erste Periode nach der Geburt

Unmittelbar nach der Geburt kann es sein, dass du Blut über die Vagina verlierst. Das kommt nicht von der Menstruation. Das sind normale postnatale Blutungen, die als Wochenfluss bekannt sind. Er dient dazu, Reste des Mutterkuchens, Gebärmutterhalsschleim und andere Absonderungen auszuscheiden.

Die erste Periode nach der Geburt wird sich nicht wie sonst anfühlen. Dein Körper war großen Veränderungen ausgesetzt, also ist es wahrscheinlich, dass es ein bisschen mehr weh tut oder der Fluss unregelmäßiger kommt. Mach dir keine Sorgen, das ist ganz normal.

erste Periode nach der Geburt

Es gibt einen interessanten Aspekt bei der ersten Periode nach der Geburt. Es ist nicht unüblich, dass sie ohne Eisprung eintritt. Deshalb vertrauen viele Frauen darauf, dass sie nicht schwanger werden können.

Doch wie können wir wissen, ob sich ein Ei gelöst hat oder nicht? Wir wissen es einfach nicht. Experten empfehlen daher, beim Geschlechtsverkehr nach der Geburt vorsichtig zu sein. 

Beeinträchtigt die Menstruation das Stillen?

Nein, das ist nicht der Fall. Du kannst ganz normal Stillen. Durch die Menstruation ändert sich an der Qualität der Muttermilch nichts. Was die Menge angeht, so kann es sein, dass du weniger Milch produzierst, aber nicht signifikant.

Wenn sich die Menge so drastisch reduzieren sollte, dass du dein Baby nicht ausreichend füttern kannst, dann zögere nicht, deinen Arzt aufzusuchen. Er wird dir sagen, was in diesem Fall zu tun ist und vor allem, was für dich und dein Kind am besten ist.