3 Dinge, die Eltern nicht vor ihren Kindern besprechen sollten

· 12. Mai 2018
Auch wenn wir nicht direkt mit den Kindern sprechen, geben wir viele Dinge an sie weiter. Deshalb ist es notwendig, dass wir darauf achten, was wir sagen und wie wir es tun, wenn sie bei unseren Gesprächen anwesend sind.

Es gibt Dinge, die wir nicht vor den Kindern besprechen sollten.

Unser Leben ändert sich mit der Ankunft eines Kindes. Im Allgemeinen macht es sich mehr in unseren Gewohnheiten und den täglichen Routinen bemerkbar, aber diese Änderungen beeinflussen auch die Weise des Sprechens und der Kommunikation. Die meisten Kinder neigen dazu, ihre Eltern zu imitieren, indem was sie tun und was sie sagen. Deshalb müssen wir unser Verhalten genau beobachten und wissen, was wir vor den Kindern besprechen sollten und was nicht.

Um ein Verhalten zu übertragen, ist es nicht notwendig, sich direkt an die Kinder zu wenden. Es reicht schon, dass die Kleinen anwesend sind, denn sie verstehen viel mehr als wir denken. Sie werden aus allem lernen, was wir tun, und das wird ihr zukünftiges Verhalten bestimmen. Daher müssen wir bestimmte Verhaltensweisen und Probleme vermeiden, bis sie den Kontext und die Situation besser verstehen können.

Warum sollten wir bestimmte Themen nicht vor den Kindern besprechen?

Wenn sie klein sind, interpretieren Kinder die Welt aus einer ganz bestimmten Perspektive. Sie verstehen und absorbieren viel mehr als wir denken, aber sie tun es wortwörtlich.

Das heißt, selbst wenn sie ein allgemeines Konzept verstehen, erkennen sie nicht die Nuancen, Ausdrücke oder Metaphern, die wir verwenden. Zum Beispiel, wenn wir erwähnen, dass die Nachbarin Krähenfüße hat, sollten wir nicht überrascht sein, wenn unser Kind dann darauf achtet, ob ihre Beine tatsächlich denen des Tieres ähnlich sind.

Auch können sie Ironie, Sarkasmus und Doppeldeutigkeit nicht verstehen. Oder dass wir in einem Moment der Wut etwas sagen können, was wir später bereuen werden. All diese Nuancen, die Kinder nicht verstehen können, fließen in ihre Vorstellungskraft ein.

Da sie die nonverbale Sprache, also die Ausdrucksformen unseres Körpers, besser verstehen, erfassen sie die emotionale Situation. Folglich werden die Details, die sie nicht verstanden haben, durch die emotionale Stimmung ersetzt.

„Ohne es zu wissen, übermitteln wir viele Informationen an die Kinder. Das kann für die Kleinen eine verwirrende emotionale Belastung sein. “

Dies kann mehrere Probleme verursachen. Wir beziehen uns nicht nur auf den peinlichen Moment, wenn dein Kind Klatsch weiter erzählt. Besorgniserregender sind Situationen, in denen Kinder sich verwirrt oder zwiespältig fühlen, ohne die Ursachen wirklich zu verstehen.

Auch Klatsch sollte man nicht vor den Kindern besprechen. Das könnten sie falsch verstehen.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung

Stelle dir folgende Situation vor: Wir haben uns mit unseren Eltern gestritten und erzählen unserem Partner davon. Das Kind ist dabei und versteht diesen Konflikt mit den Großeltern, die es sehr liebt, nicht. Wie wirst es sich fühlen? Nach seiner Auffassung ist man wütend, wenn jemand etwas falsch gemacht hat. Sind die Großeltern also schlecht? Wie soll es sie behandeln? Was wird passieren, was kann es tun?

Diese Verwirrung bei unseren Kindern können wir in sehr unterschiedlichen Situationen erzeugen. Paarbeziehungen, Freundschaften, Schulen oder „Erwachsenensorgen“, die wir unbewusst an das Kind herantragen, das nicht mit solchen vielschichtigen Emotionen umgehen kann. Wir müssen aufmerksam sein, was wir vor den Kindern besprechen und sagen, ohne jedoch aufzuhören, mit den Kindern zu kommunizieren.

Einige Themen, die wir nicht vor Kindern besprechen sollten

Hier eine Liste von Themen, die wir vermeiden sollten, vor den Kindern zu besprechen.

  1. Schlecht über andere Leute reden. Dazu gehört auch Klatsch im Allgemeinen. Kinder, besonders die Kleinsten, sind nicht in der Lage, diese privaten Kommentare oder unsere Rolle in ihnen zu verstehen. Wie wir oben gezeigt haben, können sie sich verwirrt, zerrissen und sogar schuldig fühlen.
  2. „Sorgen der Erwachsenen.“ Geld, Zeit, Essen … Wir sollten nicht zulassen, dass alles, was uns Sorgen macht, an unsere Kinder weitergegeben wird. Wenn sie älter werden, können wir ihnen diese Situationen erklären, aber immer auf eine Weise, die sie verstehen können.
  3. Dinge vor den Kindern besprechen, als wären sie nicht anwesend. Wenn man ihnen Spitznamen gibt oder Kommentare über ihren Körperbau oder ihren Intellekt macht, insbesondere wenn sie negativ sind, kann das Komplexe erzeugen.
Erwachsenenprobleme sollten wir von den Kleinen fernhalten und nicht vor den Kindern besprechen.

Wir müssen auch den Ton, mit dem wir sprechen, oder die Haltung, die wir zeigen, berücksichtigen. Zum Beispiel, Geschrei, auch wenn es nicht an die Kinder gerichtet ist oder wir nur Dampf ablassen wollen, wird nur dazu führen, dass das Kind abblockt, sich erschreckt oder sich sehr verwirrt fühlt. Wir müssen auch Lügen vermeiden, denn sie werden sich daran gewöhnen, die Wahrheit zu meiden, wenn es ihnen gelegen kommt.

Wie kontrollieren wir, was wir sagen?

„Wir werden uns nicht immer beherrschen können. Deshalb ist das Wichtigste, dass wir unserem Kind die Situation erklären und so seine Verwirrung in Grenzen halten.“

Dass wir aufmerksam sein sollten, was wir vor den Kindern besprechen, bedeutet nicht, dass wir alle Kommunikation in ihrer Gegenwart vermeiden sollten. In der Tat wäre das für sie sehr schlecht, weil sie verstehen, dass sie stören oder dass sie nicht dazugehören. Alles, was wir machen sollten, ist, nachzudenken und uns in ihre Position zu versetzen.

Eine gute Methode ist, uns unsere Wörter gut zu überlegen, so als würden wir aufgezeichnet werden. Denke sorgfältig über deine Worte nach und das Bild, das wir damit projizieren sowie die Einstellung, die damit assoziiert werden kann.

Darüber hinaus müssen wir darüber nachdenken, ob dieses Gespräch bei unseren Kindern zu Verwirrung führen kann oder dass sie sich hin- und hergerissen fühlen. Das heißt, versuche zu verstehen, wie es sie beeinflussen kann.

Schließlich ist es ratsam, in ihrer Anwesenheit eine klare und direkte Sprache zu verwenden. In einem frühen Alter verstehen Kinder Metaphern und Wortspiele nicht. Wenn wir diese Art von Ausdrücken vermeiden, können wir viele der verwirrenden Gefühle, die bei unseren Kindern auftreten, verhindern.

Da wir uns nicht immer selbst kontrollieren können, ist es wichtig, dass wir versuchen, unseren Kindern den Kontext zu erklären. Wenn wir wütend sind, sollen sie nicht interpretieren, dass es ihre Schuld ist oder sie sollten nicht unsere Sorgen zu ihren eigenen machen. Ihre Verwirrung zu klären ist sehr wichtig für ihre Gesundheit und wird eure Beziehung fördern.