Nein, Mutter sein zerstört deine Freundschaften nicht

Mutter sein ist natürlich eine schöne Zeit unseres Lebens. Aber es kann auch eine traurige sein, denn oft wird uns klar, dass sich manche Menschen dieser Herausforderung nicht stellen möchten.
Nein, Mutter sein zerstört deine Freundschaften nicht

Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2018

Wenn wir Mütter werden, verändert sich vieles, wie auch unser Sozialleben und unsere Freundschaften.

Von manchen Menschen dachten wir, dass sie uns in dieser Phase unterstützen würden, doch stattdessen beschlossen sie, sich zu distanzieren. Wir denken oft, dass wir diejenigen sind, die Schuld tragen – doch das ist nicht immer wahr.

Mutter sein zerstört deine Freundschaften nicht, sondern verstärkt nur diejenigen, die es wert sind. 

Trotzdem wirst du dich bemühen müssen. Wenn Freundschaften zerbrechen, trägt selten nur eine Person die alleinige Schuld daran. Wenn du deine neue Rolle als Mutter einnimmst, vernachlässigst du vielleicht genau die Menschen, die dich immer unterstützt haben.

Vielleicht warst du diejenige, die sich entfernt hat oder es kam zu einem Missverständnis.

Oder vielleicht sind die Menschen, die du einst deine Freunde nanntest, nicht, was sie zu sein schienen. 

Wie bekomme ich meine Freundschaften zurück?

Wenn du denkst, dass du die Verantwortung trägst, lasse dich nicht davon abhalten, eine Wiedergutmachung zu leisten. Sei dir deiner Fehler bewusst und versuche, sie wiedergutzumachen.

Versuche, den Kontakt zu deinen Freunden wiederherzustellen und lade sie dazu ein, am Leben deines Kindes teilzuhaben.

Entschuldige dich

Dies ist ein einfacher Weg, zuzugeben, dass du deinen Anteil an der Schuld trägst. Wenn du denkst, die Gefühle von jemandem verletzt zu haben, dann entschuldige dich dafür.

Akzeptiere, dass du nicht das Richtige getan hast und zeige, dass du immer noch dieselbe Person wie vorher bist. Wenn deine Freundschaft echt ist, wird die andere Person wissen, wie sie dir vergeben kann.

Zeige Interesse an ihnen

Zeige deinen Freunden, dass du nicht selbstbezogen bist und frage sie, wie es ihnen geht. Du bist nicht die einzige Person mit Problemen auf der Welt.

Versuche, deine Freunde zu unterstützen, höre ihnen zu und zeige Interesse an ihrem Leben. Niemand mag Menschen, die nur an sich selbst denken.

Mutterschaft und Freundschaften

Rede nicht ständig über dein Kind

Windeln und Fläschchen sind nicht alles im Leben. Es wird dir gut tun, mit deinen Freunden über dein Baby zu reden, aber lasse dies nicht jedes Gespräch dominieren. 

Wenn du über nichts anderes als dein Baby und dein Kind reden kannst, werden sich deine Freunde früher oder später langweilen. Mutter sein bedeutet nicht, all deine anderen Interessen außer Acht zu lassen. 

Versuche, sie ins Leben deines Kindes miteinzubeziehen

Lade sie dazu ein, sich in das Leben deines Kindes zu involvieren. Freunde sind die Familie die wir uns selbst aussuchen, und sie unterstützen uns wenn unsere Blutsverwandten es nicht können oder nicht da sind. 

Manche Kinder wachsen mit den Freunden ihrer Eltern als Paten auf und lieben sie wie Tanten und Onkel. Schließlich möchtest du deine Kinder in den Händen von Menschen wissen, denen du vollkommen vertraust, für den Fall, dass dir etwas zustoßen sollte. 

Bleibe in Kontakt

Heutzutage ist es dank Internet und sozialen Medien viel einfacher, unsere Freundschaften zu pflegen. Rede mit deinen Freunden wann immer es geht. Erzähle ihnen, was in deinem Leben vor sich geht und finde heraus, was in ihrem Leben passiert.

Du musst nicht den ganzen Tag online sein, sondern nur genug, um auf dem neuesten Stand der Neuigkeiten zu sein. Es ist nicht wichtig, ob du nah oder fern bist: Sie werden immer für dich da sein. 

Der einzige Weg, Freunde zu haben, ist selbst einer zu sein

-Ralph Waldo Emerson-

Wenn du dich nicht veränderst, aber die Menschen in deinem Umfeld

Mutterschaft und Freundschaften

Lasse dich nicht davon herunterziehen, wenn es die anderen sind, die sich trotz deiner Bemühungen distanziert haben. Das ist der natürliche Verlauf des Lebens, um dich von toxischen Menschen zu befreien, die nur in den guten Zeiten an deiner Seite waren.

Du hast alles Recht, enttäuscht und traurig zu sein, aber denke nicht zu viel darüber nach. Du hast gelernt zu erkennen, welche Menschen dir nicht gut, also halte dich von ihnen fern.

Ein paar Eigenschaften toxischer Menschen

  • Du und dein Baby sind ihnen egal. Sie fragen nie danach, wie es dir geht, oder bieten ihre Hilfe an.
  • Manchmal geben sie vor, besorgt zu sein, aber wenn du sie brauchst dann sind sie nie für dich da.
  • Sie lügen dich an.
  • Wann immer du sie zu einem Anlass deines Kindes einlädst, erfinden sie Ausreden, um nicht gehen zu müssen.
  • Sie gehen nur an ihr Telefon oder lesen deine SMS, wenn es ihnen gerade passt. 
  • Wegen ihnen fühlst du dich allein und isoliert.
  • Sie kritisieren dich ständig und verstehen nicht dass du deine Prioritäten anders setzt, als sie.

Wenn sich jemand in deinem Umfeld so verhält, dann halte deinen Abstand. Du kannst ihnen nicht vertrauen und sie verdienen es nicht, Teil deines Lebens zu sein. Sehe diese neue Zeit als positiv.

Mutter sein wird dir auch die Möglichkeit geben, neue Leute kennen zu lernen, die ähnliches durchmachen wie du, und neue Freundschaften zu schließen.

Der Eingang zur Schule, Parks und Kindergärten sind tolle Orte um andere Mütter kennen zu lernen, während du den Alltag und dessen Routinen mit deinem Kind durchläufst.

Du kannst auch versuchen, in Vereine einzutreten, Kurse und Gruppen zu besuchen, um Leute mit ähnlichen Interessen zu treffen.