6 gesunde Lebensmittel gegen Unwohlsein in der Schwangerschaft

06 März, 2019
Bestimmte Lebensmittel können dir in der Schwangerschaft gegen Unwohlsein helfen. Vergiss nicht, dass auch ein adäquates Gewicht sehr wichtig ist, im Komplikationen zu vermeiden.

Die richtige Ernährung kann dir gegen Unwohlsein in der Schwangerschaft helfen. Lies unseren heutigen Artikel, um zu erfahren, wie du Morgenübelkeit verhindern kannst.

Es ist normal, dass du im ersten Trimester deiner Schwangerschaft Unwohlsein verspürst. Generell hast du Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen.

Wenn diese jedoch länger anhalten, kommt noch Dehydration dazu, welche die Entwicklung deines Kindes negativ beeinflussen kann.

Lebensmittel, die dir helfen Unwohlsein in der Schwangerschaft zu reduzieren

Früchte und nährstoffreiche Nahrungsmittel während der Schwangerschaft helfen dir, dich besser zu fühlen. Sie verbessern deine Gesundheit und Lebensqualität und sind auch für deinen kleinen Bauchbewohner wichtig. 

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Hier ist eine Liste an Lebensmitteln, die dir dabei helfen, Unwohlsein in der Schwangerschaft zu reduzieren.

Milch und andere Molkereiprodukte

Molkereiprodukte liefren Kalzium, das deine Knochen und die deines heranwachsenden Babys stärkt. Außerdem handelt es sich auch um eine gute Proteinquelle.

Für Frauen mit Laktoseunverträglichkeit gibt es viele Alternativen, die ebenfalls Kalzium liefern.

Probiotische Joghurts helfen auch bei anderen Problemen, die während der Schwangerschaft auftreten können. Sie lindern die Symptome und verhindern manchmal sogar Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes, vaginale Infektionen und Allergien.

Eier

Eier sind sehr wichtig für eine gesunde Ernährung, da sie wertvolle Proteine enthalten, die essentiell für das Zellwachstum und die Regeneration bestimmter Organe ist.

Zusätzlich zeichnen sie sich durch wichtige Vitamine (z.B. Vitamin B12),  Phosphor und Cholin aus, das für die Gehirnentwicklung wichtig ist. 

Hühnereier wurden lange als gesundheitsschädlich betrachtet, da sie Cholesterin enthalten. Inzwischen weiß man jedoch, dass sie einen wichtigen Bestandteil unserer Ernährung formen.

Avocado

Ein Mangel an Folsäuren während der Schwangerschaft kann zu einem Neuralrohrdefekt beim Fötus führen. Die Folge könnte beispielsweise Spina bifida sein. Um dies zu vermeiden, solltest du Folsäure bereits vor der Schwangerschaft einnehmen.

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Die Avocado ist eine ausgezeichnete Quelle für Folsäure und die Vitamine C, B und K. Sie enthält zudem Eisen, Magnesium, Ballaststoffe und Kalium.

Wie du wahrscheinlich weißt, hilft dieses Mineral gegen Wadenkrämpfe. Außerdem enthalten Avocados Ölsäure, die für die Entwicklung der Haut und des Gehirns des heranwachsenden Babys wichtig ist.

Trockenobst

Trockenobst ist köstlich und gleichzeitig sehr nährstoffreich. Es enthält wichtige Ballaststoffe, die gegen Verstopfung vorbeugen. Zudem ist Trockenobst reich an Folsäure, Eisen und Kalium.

Die beliebtesten Sorten sind Pflaumen, Rosinen, Feigen, Datteln und Pfirsiche aber es gibt noch viel mehr. Diese Früchte haben die gleichen Nährstoffe wie ihre frischen Gegenstücke. Es wurde ihnen nur das Wasser entzogen.

Wenn du jeden Tag sechs Datteln isst, erhöhst du die Chance für eine natürliche Geburt, also verringerst du die Wahrscheinlichkeit, dass die Geburt eingeleitet werden muss.

Fleisch

Iss rotes und mageres Fleisch. Um Fett in deinem Fleisch zu vermeiden, verzichtest du am besten auf Hackfleisch und entfernst bei Hühnchenfleisch die Haut. 

Fleisch wirkt gegen Unwohlsein in der Schwangerschaft und lindert deine Müdigkeit.

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Dies ist darauf zurückzuführen, dass während der Schwangerschaft mehr Blut produziert wird (bis zu 50%) und deshalb auch mehr Eisen wichtig ist, um Blutarmut zu vermeiden.

Rotes Fleisch liefert Eisen. Zusätzlich solltest du natürlich auch noch andere eisenhaltige Lebensmittel verzehren. Dazu zählen: Bohnen, Hülsenfrüchte und Gemüse (insbesondere grünes Blattgemüse), sowie Trockenobst.

Fisch

Insbesondere Lachs ist während der Schwangerschaft empfehlenswert. Er zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aus, die für die Entwicklung der Netzhaut und des Gehirns des Babys wichtig sind. 

Darüber hinaus wird damit die Konzentration und Lernfähigkeit gefördert. Auch soziale Fähigkeiten sowie die Sehkraft des Kindes können damit begünstigt werden.

Außerdem beugen Omega-3-Fettsäuren Herzerkrankungen, Lähmungen, Entwicklungsstörungen und Autismus vor.

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Der hohe Ballaststoffgehalt von Trockenobst beugt Verstopfung vor. Außerdem enthält Trockenobst viel Folsäure, Eisen und Kalium.

Tipps, um Komplikationen zu vermeiden

Bestimmte Lebensmittel sind eine gute Option, um Unwohlsein in der Schwangerschaft zu vermeiden. Berücksichtige jedoch auch folgende Tipps:

  • Verzichte auf Koffein
  • Vermeide Fette und scharfes Essen.
  • Nimm dir Zeit und kaue jeden Bissen während deinen Mahlzeiten. 
  • Trinke viel Wasser. 

Wenn du die genannten Nahrungsmittel regelmäßig in deine Ernährung einbaust, kannst du Unwohlsein in der Schwangerschaft lindern. Außerdem unterstützt du damit deine Gesundheit und die deines Babys.

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