Die Vor- und Nachteile einer Geburt im Winter

21. Juli 2018
Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Erfahre hier, welche Vor- und Nachteile eine Geburt im Winter haben kann.

Wenn der Geburtstermin deines Babys auf den Winter fällt, ist das eine besondere Situation. Wenn du eine Geburt im Winter erwartest, musst du ganz andere Maßnahmen ergreifen, als in anderen Jahreszeiten.

Es ist sehr wichtig, auf die Besonderheiten einer Geburt im Winter zu achten. Schließlich soll dieses Erlebnis zu jeder Jahreszeit erfreulich sein.

Die Natur geht auch bei der Schwangerschaft ihren eigenen Weg. Sofern du nicht vorhast, einen Kaiserschnitt machen zu lassen, kannst du den Tag und die Stunde der Geburt deines Kindes nicht mit Sicherheit vorhersagen.

Man kann jedoch einen ungefähren Zeitraum benennen, in dem dein Kleines auf die Welt kommt.

Wie soll ich mein Neugeborenes anziehen, wenn es kalt ist? Darf ich im Winter mit meinem Baby nach draußen gehen? Dies sind einige der häufigsten Fragen, die Mütter bei der Planung einer Geburt im Winter stellen.

Einige Frauen fühlen sich überwältigt von der Tatsache, dass sie im Winter ein Baby bekommen. Viele Frauen glauben aber auch, dass es die beste Jahreszeit ist, um ein neues Leben zu empfangen. Jede Frau hat ihre eigene Meinung.

Die Vorteile einer Geburt im Winter

„Durch die typischen kalten Temperaturen des Winters können viele Mütter besser mit den Beschwerden der fortgeschrittenen Schwangerschaft und dem Wochenbett umgehen.“

In den letzten Monaten der Schwangerschaft steht der freudige Moment der Geburt deines Kleinen vor der Tür. Aber für die zukünftige Mutter bringt das dritte Trimester auch eine lange Liste von Beschwerden mit sich, die sich mit fortschreitender Schwangerschaft verschlimmern.

In diesem Sinne hat eine Geburt im Winter ihre Vorzüge. Durch die typischen kalten Temperaturen des Winters können viele Mütter besser mit den Beschwerden der fortgeschrittenen Schwangerschaft und dem Wochenbett umgehen.

So gehören Hitzewallungen zu den größten Problemen einer fortgeschrittenen Schwangerschaft.

Einige werdende Mütter sagen sogar, dass es sich anfühle, als hätten sie einen Ofen in sich. Dieses Gefühl ist bei einer Geburt im Winter viel besser zu ertragen…

Bei einer Geburt im Winter kannst du auch die häusliche Wärme perfekt genießen. Entspannte Pläne, lange Nachmittage auf der Couch mit Decke, etc. Zweifellos sind faule Winteraktivitäten genau das, was dein Körper in dieser Zeit braucht.

Du kannst dich verwöhnen lassen, dich ausruhen und dich friedlich auf die Ankunft deines geliebten Babys vorbereiten.

Eine Geburt im Winter erfordert ander Maßnahmen

Nach der Entbindung ist der Winter eine Zeit, in der du dich weniger erschöpft fühlst. Diese Jahreszeit hat einen gemächlicheren Rhythmus, mit dem du dich besser an die Veränderungen gewöhnen kannst. Du wirst viel Zeit haben, um dein Neugeborenes kennenzulernen und eure ersten gemeinsamen Momente zu genießen.

Einige Nachteile einer Geburt im Winter

Die Kälte des Winters wirft eine Menge Fragen zum Schutz deines Kleinen auf. Aber sie ermöglicht es uns auch, die warme Kleidung, die Atmosphäre und die Feste der Saison zu genießen.

Solange dein Baby richtig warm eingepackt ist, könnt ihr beide einen kurzen Winterspaziergang im Freien machen.

Was ist das erste Problem, das dir in den Sinn kommt, wenn du an eine Geburt im Winter denkst? Wahrscheinlich die Kälte. Bei niedrigen Temperaturen und einer Tendenz zu schlechten Witterungsbedingungen kannst du dich auch etwas lethargisch fühlen.

Im Winter erweckt die geringe Sonneneinstrahlung den Eindruck, dass die Tage kürzer und die Nächte länger sind.

Man könnte also auch den Eindruck haben, dass zu wenig Zeit für Erledigungen bleibt. Dabei ist der Winter eine großartige Jahreszeit, um die funkelnde Beleuchtung zu sehen, Weihnachtseinkäufe zu machen und die magischen Feste der Jahreszeit zusammen mit deinem Kleinen zu genießen.

Die richtige Kleidung für eine Geburt im Winter

Packe euch beide so warm wie möglich ein und gehe mit deinem Baby raus!

Keine Ausrede ist gut genug, um nicht rauszugehen. Ein Spaziergang ist eine gesunde und schonende Art der Bewegung, von der du und dein Baby profitieren.

Für eine Frau, die gerade entbunden hat, ist Bewegung an der frischen Luft psychisch und physisch von Vorteil. Auch wenn es kalt ist, brauchen Neugeborene frische Luft, um die Außenwelt und das Sonnenlicht zu fühlen.

Was die Kleidung betrifft, solltest du zu bequemer und warmer Kleidung greifen. Mit gestrickten Stoffen, wie weicher Wolle, kann dein Baby die Körperwärme besser halten.

Gleichzeitig ist es ratsam, sich schichtweise Kleidung anzuziehen, die man bei plötzlichen Temperaturschwankungen leicht an- und ablegen kann. Wenn du zum Beispiel in den Laden gehst oder andere Menschen besuchst, musst du deinem Baby eine Kleidungsschicht ausziehen, sobald ihr drinnen seid.

Selbstverständlich solltet ihr auf keinen Fall mit feuchter Kleidung ins Freie gehen. In den Wintermonaten kann es länger dauern, bis die Kleidung ganz trocken ist.

Wenn ihr mit feuchter Kleidung rausgeht, seid ihr beide sehr anfällig für Erkältungen. Deshalb musst du in diesem Punkt sehr vorsichtig sein.

Wenn du mit deinem Baby rausgehst, solltest du als Faustregel deinem Baby eine Schicht mehr als dir anziehen. Vergewissere dich besonders, dass der Kopf deines Babys gut geschützt ist, da an ihm viel Wärme verloren geht.

Viele Menschen sprechen von der „perfekten Jahreszeit“ für die Geburt. Aber eigentlich ist es eine Frage des Geschmacks. Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Letztendlich ist es egal, wann dein Kleines zur Welt kommt: der Moment wird mit unbeschreiblicher Freude erfüllt sein.