8 Lebensmittel, die eine schwangere Frau nicht essen sollte

Es gibt Lebensmittel, die eine schwangere Frau nicht essen sollte, da sie Lebensmittelvergiftungen verursachen können. Hier erfährst du mehr darüber!
8 Lebensmittel, die eine schwangere Frau nicht essen sollte

Letzte Aktualisierung: 16. November 2021

Wusstest du, dass es bestimmte Nahrungsmittel gibt, die du vermeiden solltest, wenn du schwanger bist? Wir stellen dir hier 8 Lebensmittel vor, die eine schwangere Frau nicht essen sollte.

Es gibt verschiedene Lebensmittel, auf die du während einer Schwangerschaft verzichten solltest, da sie Lebensmittelvergiftungen verursachen können. Darüber hinaus enthalten einige Bakterien, Chemikalien oder Parasiten, die deinem Baby schaden können.

Obwohl es normal ist, dass man während der Schwangerschaft aufgrund des Hormonanstiegs mehr naschen möchte, ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dazu gehört auch das Wissen, dass es bestimmte Lebensmittel gibt, die eine schwangere Frau nicht essen sollte.

8 Lebensmittel, die eine schwangere Frau nicht essen sollte

1. Quecksilberhaltiger Fisch

Du solltest es vermeiden, Fische zu essen, die Quecksilber enthalten, da dies zu Gehirnschäden und Verzögerungen in der Entwicklung bei Babys führen kann.

Du kannst eine andere Fischart wählen, beispielsweise Lachs oder Kabeljau, da diese zur Entwicklung des Herzens und des Gehirns deines Kindes beitragen.

2. Rohe oder weichgekochte Eier

Sie enthalten schädliche Salmonellenbakterien, die Lebensmittelvergiftungen verursachen können, welche in der Folge dein Immunsystem beeinträchtigen.

Der Konsum kann Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen sowie hohes Fieber verursachen.

Lebensmittel in der Schwangerschaft

3. Lebensmittel wie Aufschnitt und Wurstwaren

Versuche, keinen Aufschnitt, Wurstwaren oder Hot Dogs zu essen.

Sie können Listerien-Bakterien enthalten, die leicht von der Mutter in die Plazenta gelangen und schwere Komplikationen verursachen können.

4. Unpasteurisierte Milch

Es ist nicht gut, während der Schwangerschaft unpasteurisierte Milch zu trinken, da diese keinen Nährwert hat.

Die daraus hergestellten Produkte, wie etwa Weichkäse, verursachen einen hohen Anteil an lebensmittelbedingten Krankheiten..

Zudem enthalten sie schädliche Bakterien wie Salmonellen oder Listerien, die für dich und dein Kind gefährlich sein können.

5. Tee und Kräuter

Vermeide grünen Tee, da nicht genügend Beweise für seine Sicherheit während der Schwangerschaft und seine Auswirkungen auf dein Kind vorliegen.

Die Kräuter, die zur Teezubereitung verwendet werden, können sowohl der Mutter als auch dem Fötus schaden. Denke auch daran, dass bestimmte Kräuter wie Pennyroyal oder Meerträubel Stimulanzien für die Gebärmutter sind.

6. Lebensmittel aus Konservendosen

Nahrung aus Konservendosen, darunter Obst, Gemüse und Erfrischungsgetränke, sind schädlich für das Baby.

Die Auskleidung von Konservendosen enthält Bisphenol A, eine toxische Substanz, die die endokrine Aktivität des Fötus beeinflusst.

Diese Substanz kann Krebs, Fruchtbarkeits- und Herzprobleme verursachen. Außerdem können derartige Produkte aufgrund ihrer langen Haltbarkeit schädliche Bakterien enthalten.

7. Lebensmittel, die reich an Zucker sind

Zu den Lebensmitteln, die eine schwangere Frau nicht essen sollte, gehören auch alle, die viel Zucker enthalten, da sie die Beschwerden der Schwangerschaft verschlimmern und negative Folgen für dich und dein Baby haben können.

Wenn du zuckersüchtig bist, kannst auf du gesündere und nahrhaftere Optionen wie Datteln, Aprikosen, Birnen oder Grapefruit zurückgreifen.

8. Zu viel Koffein

Ein hoher Koffeinkonsum kann die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt erhöhen oder eine Frühgeburt auslösen.

Daher solltest du nicht mehr als 200 mg Koffein pro Tag zu dir nehmen. Denke daran, dass auch Tee, Schokolade und viele Energy-Drinks Koffein enthalten!

Lebensmittel während der Schwangerschaft - weniger Koffein

Lebensmittelvergiftung

Lebensmittelvergiftungen sind ein potenzielles Risiko für den Fötus und stehen im schlimmsten Fall im Zusammenhang mit Fehl- und Totgeburten.

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Das tatsächlich bestehende Risiko hängt von der Art der Vergiftung ab.

Ein infizierter Fötus kann nach der Geburt gesundheitliche Probleme haben, darunter Durchfall, Fieber und in seltenen Fällen sogar Meningitis.

In den meisten Fällen kann es jedoch zu einer Lebensmittelvergiftung kommen, ohne dass das die Gesundheit des Fötus beeinträchtigt wird.

Wie kannst du eine Lebensmittelvergiftung während der Schwangerschaft vermeiden?

Während der Schwangerschaft solltest du besonders auf die Lebensmittel in deiner Ernährung achten, um jegliche Art von Lebensmittelvergiftung zu vermeiden.

Wir empfehlen dir, dir vor dem Umgang mit Lebensmitteln die Hände zu waschen und das Obst und Gemüse, das du verzehren möchtest, gründlich zu waschen.

Außerdem empfiehlt es sich, die Oberflächen und Utensilien, die du beim Kochen und Essen verwendest, sauber zu halten.

Musst du bei einer Lebensmittelvergiftung zum Arzt gehen?

Im Allgemeinen ist es nicht notwendig, ins Krankenhaus zu gehen. Dennoch ist es stets ratsam, während der gesamten Schwangerschaft deinen Arzt zu konsultieren, falls etwas nicht in Ordnung ist.

Denke daran, dass grippeähnliche Symptome und eine Magenverstimmung auch Anzeichen für eine schwere Infektion sein können.

Wenn du an einer Lebensmittelvergiftung leidest, ist das Wichtigste, dass du genug Flüssigkeit zu dir nimmst. Darüber hinaus ist es notwendig, dich auszuruhen und dich auf die Erholung zu konzentrieren.

Wie du siehst, ist es sehr wichtig, dass du während der Schwangerschaft sorgfältig auf deine Ernährung achtest. Deine Ernährung beeinflusst deine Gesundheit und die deines Babys.

Es könnte dich interessieren ...
Ernährung während der Stillzeit
Ich bin Mutter
Lies auch diesen Artikel bei Ich bin Mutter
Ernährung während der Stillzeit

Die Ernährung ist während der Stillzeit sehr wichtig, damit Mutter und Kind die richtigen Nährstoffe erhalten. Lies weiter...



  • Vejrup K., Brandlistuen RE., Brantsaeter AL., Knutsen HK., et al., Prenatal mercury exposure, maternal seafood consumption and associations with child language at five years. Environ Int, 2018. 110: 71-79.
  • Preubel K., Milde-Busch A., Schmich P., Wetzstein M., Stark K., Werber D., Risk factors for sporadic non pregnancy associated listeriosis in Germany – immunocompromised patients and frequently consumed ready to eat products. PLoS One, 2015.