5 Fehler beim Kinder ins Bett bringen!

6. März 2018
Kinder ins Bett bringen: eine tägliche Herausforderung. Es gibt einige Fehler, die wir dabei unbewusst machen. Sie zu korrigieren kann dabei helfe, dass es einfacher wird.

Manchmal, so scheint es, geht unseren Kindern die Energie einfach niemals aus. Sie wachen früh auf und verbringen den ganzen Tag damit zu spielen und Spaß zu haben. Und genau dann, wenn es Zeit ist ins Bett zu gehen, beschließen sie, dass es noch nicht genug ist. Wir sagen dir, wie das tägliche „Kinder ins Bett bringen“-Prozedere einfacher wird und was du dabei beachten solltest.

Kinder ins Bett bringen ist eine Herausforderung für dich? Du bist nicht allein!

Wenn auch du das Gefühl hast, dass dein Kind niemals müde wird, dann ist es Zeit umzudenken und alte Gewohnheiten abzuwerfen, die die Kinder daran hindern einzuschlafen. Und auch für Eltern von schläfrigen Kindern gibt es Momente, in denen es wie ein Ding der Unmöglichkeit erscheint, sie ins Bett zu bringen. Doch das tägliche „Kinder ins Bett bringen“ lässt sich lernen!

Genug Schlaf zu bekommen ist essentiell für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder, denn im Schlaf regeneriert sich der Körper und bekommt neue Energie für den nächsten Tag. Guter Schlaf verbessert die Gedächtnisleistung und erhöht die mentale und physische Kapazität.

Studien haben herausgefunden, dass ein Mangel an Schlaf bei Kindern oftmals auch mit den Eltern zu tun hat. Diese Untersuchungen des Schlafes bei Kindern deuten darauf hin, dass einige Eltern dafür verantwortlich sind, dass ihre Kinder nicht in der Lage sind einzuschlafen.

5 Situationen die du vor dem ins Bett bringen vermeiden solltest

Hier ist eine Liste mit 5 Szenarien, die du vermeiden solltest, wenn du die Kleinen zu Bett bringst:

1) Das Fehlen einer Routine – Zu Bett bringen will geübt werden!

Viele Eltern denken, dass wenn die Kinder größer werden, eine nächtliche Routine nicht länger notwendig ist. Doch Rituale vor dem Zubettgehen sind ein unverzichtbarer Weg deinem Kind zu helfen, stetige und effektive Schlafgewohnheiten zu erlernen.

Das Beste ist, Aktivitäten einzuführen, die deinem Kind helfen, sich zu entspannen. Einige Vorschläge sind ein warmes Bad zu nehmen, eine Körpermassage zu geben oder den Kopf zu kraulen. Ebenso kannst du das Licht dimmen und eine Geschichte vorlesen.

Dabei wird dein Kind ruhiger werden, sich entspannen und infolgedessen schneller ein- und tiefer durchschlafen.

2) Spät ins Bett zu gehen

Kinder zwischen 3 und 7 sollten mindestens 9 oder 10 Stunden schlafen. Das ist einer der Gründe, warum Kinderärzte auf eine abendliche Routine bestehen. Sie erlaubt uns Zeiten und Aktivitäten festzulegen, die vor dem Zubettgehen durchgeführt werden.

Wenn dein Kleines nicht genug Schlaf bekommt, wird es tagsüber eher grätig und schläfrig sein. Es ist wichtig zu versuchen, das Kind vor 9 Uhr ins Bett zu bringen. Das sollte zu einer festen Gewohnheit werden, damit der Körper des Kindes sich darauf einstellen kann. Mit Kontinuität wird seine innere Uhr es schlafen wollen lassen, wenn Bettzeit ist.

3) Reizüberflutung im Bett

In diesem neuen technologischen Zeitalter haben es sich viele Erwachsene zur Gewohnheit gemacht, ihr Handy mit ins Bett zu nehmen. Wenn das bei dir der Fall ist, solltest du das umgehend lassen. Dasselbe gilt für dein Kind.

Genauso ein No-Go ist es, vor dem Zubettgehen Fernsehen zu schauen, insbesondere mit hoher Lautstärke. All diese Gewohnheiten lenken ab und lassen dein Kind aufgedreht bleiben. Schaff eine ruhige und angenehme Atmosphäre, die dein Kind entspannt werden lässt. Dann wird der Schlaf folgen.

4) Dein Kind im elterlichen Bett einschlafen lassen

Mädchen schläft

Dies sollte so wenig wie möglich vorkommen. Wenn sich Kinder daran gewöhnen im Bett der Eltern einzuschlafen, dann lernen sie nicht alleine einzuschlafen. Sie gehen dann nicht zu Bett, bis Mama oder Papa  zum Einschlafen an ihrer Seite sind.

Dann ist da natürlich auch noch der Kampf sie in ihr eigenes Bett zu bringen. Oft wachen sie dadurch auf und haben Schwierigkeiten wieder einzuschlafen. Ein weiteres Risiko ist, dass dein Kind dann will, dass du bei ihm bleibst.

Der beste Weg ist deshalb, die abendliche Routine im Bett des Kindes zu gestalten. Bring dein Kind zu Bett und sag dort liebevolle Sachen, damit es sich sicher und geborgen fühlt.

5) Mangel an Beständigkeit beim Kinder ins Bett bringen

Als Eltern ist es unsere Aufgabe gute Gewohnheiten für unsere Kleinen zu schaffen. Du kannst nicht an einem Tag einen Befehl geben und ihn am nächsten Tag vergessen haben. Entscheidend ist nicht wie du deine Kinder ins Bett bringst, sondern dass du mit dem gesamten Prozess immer konsequent bist.

Ein weiterer fundamentaler Aspekt sollte der Dialog mit deinem Kind sein. Kommuniziere die Dinge, die es vor dem Zubettgehen tun soll klar und ruhig. Sorge dafür, dass die Kinder sich wohlfühlen und positiv gestimmt sind.

Genauso, wie deine Kindern lernen zu essen, zu baden und sich anzuziehen, so wollen wir ihnen beibringen gut zu schlafen. Das ist eines der wichtigsten Dinge, die sie lernen, wenn sie groß werden.

Außerdem ist die nächtliche Ruhe gut für die Entwicklung des Gehirns. Sie gibt deinem Kind die Energie für den folgenden Tag, um neues Wissen aufzunehmen und zu verarbeiten.

Gib deinem Kind all deine Liebe und stelle sicher, dass es um die Wichtigkeit des Schlafes weiß! Es wird dir dafür danken!

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