Kinder imitieren ihre Eltern – welche Folgen hat das?

· 19. Juni 2018
Kinder imitieren ihre Eltern und ihre Verwandten. 

Obwohl sie es selbst nicht begreifen, wird das Wiederholen von Sätzen, Umgangsformen und Gesten von Erwachsenen zu einem ihrer vorrangigen Ziele. Kinder imitieren die Erwachsenen in ihrer Umgebung und lernen dadurch.

Häufig geht die Nachahmung sogar so weit, dass sie nicht nur unsere Art zu gehen imitieren oder im selben Tonfall wie wir sprechen, sondern auch unsere Eigenarten annehmen.

Denn durch Nachahmung lernen Kinder am besten. 

Laut einigen Experten auf diesem Gebiet sind Kinder wie Schwämme, die alle möglichen Informationen der Welt um sie herum aufsaugen.

Sie sind sich jedoch nicht darüber bewusst, welche Dinge sie lieber vergessen oder sogar vermeiden sollten. Auf diese Weise ahmen sie sowohl gute als auch schlechte Gewohnheiten nach.

Papa, wenn du die schlechte Angewohnheit hast, mit offenem Mund zu gähnen oder deine schmutzigen Socken einfach herum liegen lässt, sei nicht überrascht, wenn dein Kind plötzlich das gleiche tut.

Da Kleinkinder nicht zwischen richtig oder falsch unterscheiden können, tun sie das, was ihre Eltern auch tun.

Kinder imitieren uns. Warum?

Kinder imitieren und nehmen auf, was sie in ihrem Umfeld sehen und hören, um diese Beobachtungen anschließend in ihrem eigenen Handeln anzuwenden. 

Als unwissende Mitglieder unserer Gesellschaft müssen sie das Verhalten von uns Erwachsenen verstehen lernen, um sich so zu benehmen, wie wir es tun.

Der Nachteil dabei ist, dass Kinder sich, aufgrund ihrer Unkenntnis, nicht bewusst entscheiden, wen sie imitieren sollten und sich dadurch nicht immer das beste Vorbild wählen.

Daher ist es wichtig, dass Eltern sich bemühen für die Entwicklung der Kinder eine geeignete Umgebung zu schaffen.

Häufig liegt es jedoch nicht in unserer Macht, weil wir unsere Kinder nicht immer vor allem schützen können.

Wie alle sozialen Wesen werden Kinder irgendwann beginnen in den Kindergarten, auf Spielplätze, in die Schule oder in einen Sportverein zu gehen. So interagieren sie nach und nach mit anderen Menschen und lernen ein neues Umfeld kennen. In all diesen Situationen werden sie mit Dingen konfrontiert, die für sie neu sind und die sie annehmen können.

Wir müssen schließlich darauf vertrauen, dass unsere Kinder den besten Weg wählen und sich von dem fernhalten, was nicht unseren vermittelten Werten entspricht.

Als Eltern müssen wir sie beaufsichtigen und führen, wie wir es bis dahin auch getan haben.

Kinder imitieren ihre Eltern. Bilde dich selbst, um dein Kind bestmöglich zu erziehen

Kinder imitieren positives Verhalten

 

Kleine Kinder wollen wie ihre Eltern sein. 

Auch wenn du diese Tatsache am liebsten ausblenden möchtest, ist es ratsam, sich auch als Eltern weiterzubilden.

Nachfolgend wird näher erklärt, was damit gemeint ist.

Mama und Papa sind nicht nur zwei Erwachsene, die auf ein kleines Kind aufpassen und es füttern. Sie sind die besten und ersten Erzieher, die es im Leben haben wird.

In der Schule sind es die Lehrer, die den Jüngsten etwas beibringen. Zuhause müssen sich die Eltern dieser Aufgabe stellen und den Kleinen zumindest grundlegende Kenntnisse vermitteln.

Kinder imitieren liebevolles Verhalten

Mama:

• Eigne dir die Grundregeln für eine gute Kindererziehung an.

• Sei dir deines Verhaltens und deiner Werte bewusst.

• Positive Gefühle sollten von nun an dein Handeln bestimmen.

Versuche, das Bestmögliche aus dir herauszuholen.

Wir alle wissen, dass Perfektion nicht existiert, dein Kind es aber wert ist, dass du es versuchst. Was denkst du?

Denke daran, dass dein Kind die zu Hause erlernten Verhaltensweisen als „richtig“ ansehen wird.

Benimmst du dich unangebracht, bist gewalttätig oder anderen gegenüber stets unfreundlich, dann ist es genau das, was dein Kind von dir lernt.

Wirst du dir deines Verhaltens bewusst und veränderst etwas, lernt auch dein Kind Glück, Liebe und Frieden kennen.

Wenn deine Eltern dies bei deiner Erziehung versäumt haben, wünschen wir dir, dass du schlauer bist als sie.

Schenke deinem Kind das Leben und die Erziehung, die du vielleicht niemals hattest, die es aber, dank dir, haben wird.