Machtbesessende Eltern: Wie verhalten sie sich?

22 Juni, 2019
Obwohl das Verhalten von machtbesessenden Eltern auffällig ist, wird es nicht immer von ihren Kindern wahrgenommen. In der Tat ist dies äußerst schwierig zu erkennen.
 

Machtbesessende Eltern bauen funktionsgestörte Beziehungen zu ihren Kindern auf. Wenn die Kinder nicht selbst genügend emotionale Intelligenz entwickeln und sich von der machtbesessenden Liebe ihrer Eltern befreien, werden sie extrem abhängig, unglücklich und verletzlich.

Heute wollen wir mit dir über diese Realität sprechen, die nur selten angesprochen wird.

Machtbesessende Eltern und ihr Verhalten

In der Regel werden Kinder erst spät auf ihre machtbesessenden Eltern aufmerksam. Sie werden es vielleicht erst in ihrer Jugend, im Erwachsenenalter oder im Alter bemerken.

Machtbesessende Eltern verhalten sich anders. Zu den wichtigsten Punkten gehören unter anderem:

Autoritär

Regel:
Du musst das tun, so sein, so fühlen und denken, weil ich es sage.

Konsequenz:
Unterwürfige, abhängige, konforme Kinder mit geringem Selbstwertgefühl. Wenig Selbstvertrauen.

Machtbesessende Eltern sorgen dafür das ihre Kinder nicht eigenständig werden und halten sie im Leben zurück.

Überfürsorglich

Regel:
Mache nichts, fühle oder denke nicht, ohne vorher meine Zustimmung zu bekommen. Du musst immer unter meiner Aufsicht stehen, damit du nicht leidest, Fehler machst oder dich selbst verletzt.

Konsequenz:
Kinder, die nicht in der Lage sind, etwas zu tun, Angst vor allem und jedem haben. Es fehlt an Eigeninitiative.

 

Neugierig

Regel:
Ich habe das Recht, in dein Leben einzutreten, dich zu verfolgen und alles zu wissen, weil ich dich auf die Welt gebracht und aufgezogen habe.

Konsequenzen:
Lügende, rebellische, unterwürfige Kinder, abhängig von jedem Einzelnen.

Es gibt eine Art „Machtbesessenheit“, die bei Frauen stärker verbreitet ist. Machtbesessene Mütter, die „manipulativ“ sind, sind lebensbedrohlich. Sie sind verheerend für die Unabhängigkeit und emotionale Entwicklung ihrer Kinder.

Wir werden dir anschließend mehr darüber erzählen.

Eine extrem schädliche Mutter

Eine äußerst schädliche Mutter, die das Leiden meistert und oft übertrieben aufopfernd wirkt. Das hat sie ihren Kindern gezeigt, seit sie klein waren.

Das heißt, sie erpresst sie emotional. Während die Kinder heranwachsen, stellt sie sicher, dass sie sich allem bewusst sind, was sie opfern musste, damit sie sich ihrer Entwicklung widmen konnte.

Außerdem ist es wichtig zu betonen, dass eine „manipulative“ Mutter nicht bösartig handelt. Sie glaubt fest daran, dass die Liebe einer Mutter eine Opfergabe, ein Leiden ist; so intensiv, dass es schmerzhaft ist.

Obwohl es kein bestimmtes Motiv für ihr Verhalten gibt, sind ihre Handlungen das Ergebnis echter Ängste, dass ihr Kind aufwächst und sein Zuhause verlässt, jemand anderen liebt oder erkennt, dass es sie nicht braucht. Wodurch das Weggehen, den Tod selbst für das Kind bedeutet.

Eine „manipulative“ Mutter manipuliert ihr Kind so, dass es glaubt, dass es die Hauptfigur in ihrem Leben ist und immer sein sollte.

 

Sie verwandelt es in eine Marionette und zieht die Fäden mit dem klaren Ziel, es auf das vorzubereiten, was sie will oder braucht. Infolgedessen lehrt sie es, dass die Beziehung, die sie haben, auch wenn sie erwachsen sind, an erster Stelle stehen sollte.

Außerdem erzieht eine „manipulative“ Mutter ihr Kind mit der Vorstellung, dass es ihre Pflicht ist, sich um sie zu kümmern. Und selbst wenn sie erwachsen werden, heiraten und Kinder haben, sollte sie ihre Priorität sein.

Machtbesessende Eltern neigen dazu ihre Kinder zu bestrafen, sobald sie ihren Fokus auf andere Dinge richten.

Kinder einer „manipulativen“ Mutter

Kinder einer „manipulativen“ Mutter, die es leider nicht schaffen, die „Krankheit“ zu überwinden, die sie sich bei der Geburt zugezogen haben (ihre eigene Mutter), werden nie die Nabelschnur verlieren, die sie verbindet.

Mit zunehmendem Alter und dem Alter ihrer Mutter verwandelt sich außerdem die Beziehung der manipulativen Liebe (ich bin an dich gebunden) in erbärmliche Liebe (ich stehe in deiner Schuld, für all deine Opfer). Denn am Ende sind sie weiterhin ihrer Gnade ausgeliefert.

Dadurch ist ein Kind mit einer solchen Mutter gebildet, unterwürfig, übermäßig nachsichtig, fleißig… ein Vorzeigekind.

 

Darüberhinaus führt jedes Fehlverhalten dazu, dass sie sich extrem schuldig fühlen über den Schmerz, den ihre Mutter fühlen kann. Auch wenn der Fehler so unbedeutend ist, wie das Zerbrechen eines Tellers.

Folgen des machtbesessenden Elternverhaltens

Machtbesessende Eltern bewirken, dass ihre Kinder zu bitteren, pessimistischen Erwachsenen mit sehr geringem Selbstwertgefühl heranwachsen.

Auf der anderen Seite können sie auch zu Rebellen werden und sogar Vandalismus begehen.

Wie auch immer, Kinder von machtbesessenden Eltern haben es schwer, gesunde Beziehungen zu ihren Altersgenossen aufzubauen und können emotional instabil sein.