Warum Süßkartoffeln gut für Kinder sind!

Süßkartoffeln sind für kleine Kinder sehr vorteilhaft und können vielseitig zubereitet werden. Erfahre hier mehr zu diesem Thema.
Warum Süßkartoffeln gut für Kinder sind!

Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2018

Süßkartoffeln haben viele Vorteile. Zum einen sind sie sehr gesund, zum anderen schmecken sie den meisten Kindern lecker. Außerdem sind sie leicht verdaulich. Erfahre anschließend alles über die Vorteile dieses Gemüses. 

Positive Eigenschaften der Süßkartoffeln

Süßkartoffeln liefer viel Energie und Vitamin C, sie sind leicht verdaulich und deshalb auch schon für Babys ab dem 6. Monat bestens geeignet. Sie schmecken leicht süßlich und werden deshalb von den meisten Kindern geliebt. Doch dieses Gemüse hat viele weitere Vorteile. Anschließend nennen wir dir einige davon.

Süßkartoffeln regen das Immunsystem an

Sie enthalten eine Fülle an Vitamin C. Dadurch haben sie antioxidative Eigenschafen und können auch das Immunsystem deines Kindes stärken, was für kleine Kinder besonders wichtig ist.

Mit Süßkartoffeln kannst du das Risiko für eine Erkältung oder andere ansteckende Krankheiten reduzieren.

Süßkartoffeln liefern Vitamin D

Vitamin D ist für starke Knochen wichtig, doch es schützt auch die Herzgesundheit. Es wird großteils durch Sonnenexposition erzeugt, ist jedoch auch in verschiedenen Lebensmitteln zu finden. Vitamin D ist wichtig für das Wachstum und die Entwicklung deines Kindes.

Sie versorgen dich auch mit Energie

Anders als Erwachsene müssen Babys an Gewicht zulegen und zwar schnell. Das gilt vor allem für die ersten Lebensjahre. In dieser Zeit wachsen sie schneller als in den darauffolgenden Lebensphasen.

Babys wachsen im Schnitt 25 Zentimeter in die Länge und verdreifachen ihr Geburtsgewicht. Dafür müssen sie allerdings auch ausreichend Kalorien zu sich nehmen.

100 Gramm der orangen Kartoffeln enthalten ca. 90 Kalorien. Das macht das Gemüse zu einer sehr guten Wahl für die ersten Lebensjahre, in denen das Baby wachsen muss.

Süßkartoffeln für Suppe

Wichtige Vitamin-A-Quelle

Süßkartoffeln enthalten darüber hinaus auch viel Vitamin A, das dem Gemüse – wie auch den Karotten – die typische Farbe verleiht. 

Durch ausreichend Betacarotin kann einer Sehschwäche vorgebeugt werden. Außerdem ist dieser Wirkstoff auch in der Vorsorge gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Vorteil. Süßkartoffeln mit orangem Fruchtfleisch sind deshalb besonder gesund!

Schon in der Schwangerschaft sind diese Kartoffeln eine gute Wahl!

Sie enthalten viel Folsäure und sind deshalb gut für schwangere Frauen. Folsäure verbessert auch die Hirnfunktion und ist in der Vorsorge gegen verschiedene Krankheiten hilfreich.

So kannst du Süßkartoffeln zubereiten

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die süßen Kartoffeln auf dem Tisch zu präsentieren. Für dein Kind haben wir hier ein paar Tipps:

  • Verwende wenig Wasser zum Kochen, damit möglichst viele Nährstoffe erhalten bleiben.
  • Wir empfehlen dir die besonders schonende Zubereitung im Dampfgarer.
  • Für Abwechslung sorgt eine Kombination mit anderem Gemüse, zum Beispiel Kürbis oder Erbsen.
  • Aus den Kartoffeln kannst du auch gut Püree oder eine Cremesuppe herstellen. Mit etwas Olivenöl kannst du den Geschmack verstärken. Verzichte auf Salz.
Süßkartoffeln dem Baby füttern

Feste Nahrung erst nach dem 6. Monat

Bevor du deinem Baby Süßkartoffeln fütterst, sollte es 6 Monate alt sein. Bis dahin bekommt es alle wichtigen Nährstoffe aus der Muttermilch oder der Ersatzmilch.

Du kannst so die Gefahr einer allergischen Reaktion reduzieren. Wenn man zu früh festes Essen füttert, könnte es außerdem zu Verdauungs- oder Schlafstörungen kommen.

Die richtige Ernährung ist grundlegend für die gesunde Entwicklung des Babys. Süßkartoffeln sind eine ausgezeichnete Wahl und können jede Woche in die Ernährung eingebaut werden. 



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  • Nitsa A., Toutouza M., Machairas N., Mariolis A., et al., Vitamin D in cardiovascular disease. In Vivo, 2018. 32 (5): 977-981.
  • Zhao LG., Zhang QL., Zheng JL., Li HL., et al., Dietary, circulating beta carotene and risk of all cause mortality: a meta analysis from prospective studies. Sci Rep, 2016.