Ideen für Bilder, die dein Kind gemalt hat

· 31. Januar 2019
Sicher fällt auch dir es schwer, die Bilder, die keine Kinder gemalt haben, wegzuwerfen. Aber was tun damit? Hier findest du ein paar tolle Ideen!

Es gibt eine Phase der Kinder, in der sie anfangen zu malen und zu malen und zu malen…  Sie werden zu wirklich produktiven Künstlern! Wir haben deshalb einige Ideen zusammengestellt, um die Bilder entsprechend auszustellen.

An die Phase der Malerei (die einige Jahre dauert) schließt sich die Zeit des Lesen- und Schreibenlernens an. Da kommen dann kleine Notizen und Briefe für jedes Mitglied der Familie dazu.

Die Kleinen werden also auch zu produktiven Schriftstellern! Hast du das auch schon erlebt? Und du selbst findest dich schließlich in einem wahren Papierwust wieder: Überall sind Notizen, Zettel, Bilder und Zeichnungen!

Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Was kann ich nur mit den ganzen Bildern meines Kindes anstellen?

Dein Zuhause – eine Kunstgalerie

Einige der Bilder, die dein Kind gemalt hat, sind wirklich schön. Oder sie haben eine besondere Bedeutung. Und da fällt es dir als Mutter oder Vater sicherlich schwer, diese einfach wegzuwerfen.

Ganz ehrlich: Eigentlich ist es schwierig, sich von auch nur einem einzigen der Bilder zu trennen! Und dann beginnt man, die Kunstwerke an den Kühlschrank oder den Badezimmerspiegel zu kleben. Oder auch außen an die Schlafzimmertür. Anschließend dann auch innen an die Schlafzimmertür. Und im Handumdrehen ist aus deinem Zuhause quasi eine (ganz besondere) Kunstgalerie geworden!

Nun ist es so, dass einige der Kleinen gleich über mehrere Jahre hinweg ihre malerische und literarische Kreativität ausleben.

Da kannst du dir relativ leicht vorstellen, was dann zu Hause passiert. Und wenn du nicht nur ein Kind hast, sondern mehrere, vervielfacht sich das Volumen der Bilder natürlich noch!

Bei der Lösung, das Zuhause in eine Art Kunstgalerie zu verwandeln, gibt es also ab einem gewissen Punkt ein Problem.

Einerseits verschlechtert sich der Zustand der Bilder und Zeichnungen. Dabei wolltest du sie doch gerade erhalten. Aber letztlich scheint das so nicht möglich zu sein. Denn die Blätter vergilben und werden an den Rändern spröde.

Auf der anderen Seite steht ein weiterer Nachteil: Denn diese Art der Dekoration deines Heims wirkt sich natürlich auch auf den Rest des Hauses und seine Ästhetik aus. Du musst zugeben: Es ist schwierig, dass dein Zuhause in diesem Fall ordentlich und sauber aussieht.

Denn egal, wohin man blickt: Es hängen wirklich überall Bilder herum! Und diese sind noch dazu auf mehr oder weniger improvisierte Art und Weise hingeklebt.

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Was kann ich also mit den Bildern meines Kindes machen?

Hier zeigen wir dir einige Ideen für die Bilder, die dein Kind gemalt hat. Damit kannst du sie in gutem Zustand erhalten. Und die Ordnung in deinem Zuhause wird nicht beeinträchtigt.

Das bedeutet nicht, dass du die dir so lieben Bilder nicht mehr zur Schau stellst. Das wäre doch allzu schade! Du wirst gleich sehen: Es finden sich immer Wege, um diese besonderen Kunstwerke im Haus auszustellen.

Im Folgenden findest du zahlreiche Vorschläge, was du mit den Bildern und Zeichnungen deines Kindes tun kannst.

Du kannst die Bilder digitalisieren

Dazu scannst du die Bilder und Notizen von deinen Kleinen einfach ein. Das ist eine tolle Möglichkeit, diese immer präsent zu haben. Und du kannst sie immer wieder anschauen.

Noch dazu bleiben sie so in perfektem Zustand erhalten. Außerdem kannst du sie auf diese Weise auch mit anderen Familienmitgliedern teilen.

Dabei solltest du diese Dateien natürlich sichern. Denn so gehen sie dir bei eventuellen Problemen mit dem Computer nicht verloren. Heutzutage gibt es mehrere Alternativen, um Informationen auch außerhalb der Festplatte deines Computers zu speichern.

Mach ein Buch daraus

Nach dem Scannen kannst du die Bilder auf Fotopapier ausdrucken. Und dann ein Buch daraus machen! Dazu musst du die entsprechenden Blätter nur binden lassen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel können auch Grafikdesigner diese Aufgabe übernehmen.

Schön ist an dieser Idee, dass du die Bilder mit eigenen Notizen versehen kannst. Gerade beim späteren Durchblättern fällt dann die Erinnerung leichter.

So kannst du beispielsweise etwas über die Situation, in der die Zeichnung angefertigt wurde, schreiben. Oder einfach das Datum oder den Namen des jeweiligen Kindes (falls du mehrere haben solltest).

Denn mit den Jahren wird es natürlich immer schwieriger, sich zu erinnern, wann und wer die Bilder gemalt hat etc.

Selbst gemachtes Buch mit Zeichnungen

Verwandle die Bilder in Tischsets

Dazu solltest du am besten die Bilder auswählen, die in etwa die gleiche Größe haben. Dann lässt du sie laminieren. Und so kannst du sie ganz einfach als individuelle Tischsets auf dem Esstisch verwenden!

Vielleicht bist du eine der Mütter, die handwerklich etwas geschickter sind. Dann kannst du auch eine Collage von mehreren Bildern auf einem Karton machen.

Außerdem kannst du einen Rahmen hinzufügen. Und dann laminierst du diese Zusammenstellung. Auch kannst du dich an weiteren Ideen aus dem Internet inspirieren lassen, wie zum Beispiel dem so genannten „Scrapbooking„.

Rahme die Bilder ein

Du kannst die Bilder deines Kindes auch scannen und drucken, um sie dann mit einem schönen Rahmen zu versehen. So kannst du sie an die Wand hängen. Oder sie auf ein spezielles Tischchen stellen.

Natürlich kannst du auch das Original rahmen lassen. Denn so ist es relativ gut geschützt und bleibt recht gut erhalten. Dir geht es beim Anblick dieser kleinen Gemälde sicher wie jeder Mutter: „Die Bilder meines Kindes sind einfach wunderschön!“

Verwende die Bilder als Titelseite

Eine weitere tolle Idee für die Bilder deines Kindes: Du kannst sie digitalisieren und sie dann als Titelseite bzw. Cover von Tagebüchern, Rezeptbüchern oder kleinen Notizbüchern verwenden.

Letztere kannst du noch dazu immer in der Handtasche bei dir tragen. Ebenso wie bei den Tischsets kannst du auch hier eine Collage zusammenstellen. Oder du wählst nur ein Bild aus.

In beiden Fällen klebst du die Bilder auf einen hochwertigen Karton. Dann laminierst du diesen. Anschließend lässt du dieses Cover zusammen mit einem Stoß weißer Blätter binden. Und schon hast du das schönste und originellste Tagebuch der Welt!

Auf diese Weise kannst du Notizbücher oder auch Blocks machen. Ebenso Adressbücher, Rezeptsammlungen und und und…  was immer du willst!

Mach ein Memory-Spiel daraus

Indem du die Bilder digitalisierst, kannst du sie alle auf ein Standardmaß reduzieren. Zum Beispiel auf die Größe einer Karte für ein Memory-Spiel. Wie groß diese sein sollen, kannst du dabei natürlich selber festlegen.

Dann laminierst du sie – und fertig ist das Memory-Spiel! Ein Spiel für deine Kinder, das sie auch noch selbst gemacht haben.

Von Kindern gemaltes Bild

Auf der Suche nach noch mehr Ideen?

Ob du nun handwerklich geschickt bist oder eher nicht: Das Internet ist in diesen Dingen auf jeden Fall eine wahre Fundgrube für Ideen! Hier findest du wirklich unendlich viele Möglichkeiten und tolle Anregungen.

Bei der Suche helfen dir sicher Begriffe wie „Scrapbooking“ und dergleichen. Und du wirst sogar auf praktische Vorlagen stoßen. Es gibt wirklich viele und tolle Ideen dafür, wie du Bilder deiner Kinder aufbewahren kannst.

Viel Spaß beim Gestalten! Und noch mehr Spaß, wenn du in ein paar Jahren diese Bilder wieder anschaust!