Was passiert in den 40 Tagen nach der Geburt?

Die ersten 40 Tage nach der Geburt sind für die Mutter sehr wichtig, denn in dieser Zeit erholt sie sich von der Schwangerschaft und der Entbindung. Hier verraten wir dir alles, was du darüber wissen musst.
Was passiert in den 40 Tagen nach der Geburt?

Letzte Aktualisierung: 07. Oktober 2018

In den ersten 40 Tagen nach der Geburt müssen sich Mütter körperlich und emotional von der Geburt erholen. Während dieser Zeit, die etwa 6 bis 8 Wochen dauert, erlebt die Frau einige Veränderungen, auf die sie achten sollte.

Nach der Geburt des Kindes brauchen Frauen Zeit, um körperlich und psychisch wieder ins Gleichgewicht zu kommen. In den 40 Tagen nach der Geburt ist es deshalb wichtig, dass Mütter die nötige Unterstützung erhalten.

In dieser Zeit durchlaufen Frauen emotionale Höhen und Tiefen, während sie sich an ihre neue Situation gewöhnen.

In den 40 Tagen nach der Geburt konzentriert sich die Mutter ausschließlich darauf, sich um ihr Kleines zu kümmern und es zu stillen.

Auf was man in den 40 Tagen nach der Geburt achten sollte

Folgende Tipps können für alle Frauen, die diese Etappe durchleben, sehr hilfreich sein:

  • Hilfe annehmen. Während dieser Zeit solltest du jegliche Hilfe, die dir angeboten wird, auch annehmen. Außerdem solltest du auch um Hilfe bitten, wenn du sie brauchst.
  • Vor der Entbindung solltest du Essen für ein paar Wochen vorbereiten und einfrieren. Lass dir im Haushalt helfen!
  • Ruhepausen sind in diesen 40 Tagen sehr wichtig. Deswegen solltest du versuchen, dich so oft wie möglich auszuruhen. Dein Körper muss sich von den Strapazen der Entbindung und von den 9 Monaten Schwangerschaft erholen.
In den 40 Tagen nach der Geburt muss sich der Körper erholen

Wie verändert sich der Körper in den 40 Tagen nach der Geburt?

Vor allem in den ersten 40 Tagen nach der Geburt lassen sich einige bedeutende körperliche Veränderungen feststellen.

Dazu gehört beispielsweise das Schwitzen, eine Vergrößerung der Brüste aufgrund der Milchproduktion sowie Schwellungen in den Beinen.

Außerdem kommt es nach der Entbindung häufig zu unfreiwilligen Harnabgängen, insbesondere beim Lachen, Husten oder bei plötzlichen Bewegungen. Beckenbodenübungen können hier helfen.

Leider sind auch Hämorrhoiden ein häufiges Problem nach der Geburt. Deswegen solltest du viel frisches Obst, Gemüse, Salate und Vollkorngetreide zu dir nehmen und viel Wasser trinken.

In den 40 Tagen nach der Geburt kann es darüber hinaus zu vaginalen Zwischenblutungen kommen. In diesem Fall solltest du wissen, dass das Blut immer dünner wird, bis die Blutungen irgendwann aufhören.

Es ist auch wichtig, dass in dieser Zeit keine Tampons verwendet werden. Du solltest in den 40 Tagen nach der Geburt auch auf Sex verzichten. So viel Zeit ist nötig, damit der betroffene Bereich komplett ausheilen kann.

“Mutter werden bedeutet nicht nur, ein Lebewesen neun Monate in sich zu tragen und es dann zur Welt zu bringen, sondern auch spirituell Leben zu schenken”

-Victoria Ocampo-

Was den Bauch betrifft, musst du dir keine allzu großen Sorgen machen. Du darfst nicht vergessen, dass sich aufgrund der Geburt des Kleinen ein paar Muskeln ausgedehent haben. Dadurch wurde der Bauchumfang vergrößert.

Die Schwangerschaftsstreifen werden mit der Zeit immer heller; sie werden allerdings nicht komplett verschwinden.

In diesem Fall empfehlen wir immer, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sich ausreichend zu bewegen. In der 40 Tagen solltest du jedoch nicht übertreiben.

Nach und nach wirst du allmählich wieder zur Normalität zurückkehren und dich deutlich besser fühlen!

In den 40 Tagen nach der Geburt ist eine ausgewogene Ernährung wichtig

Emotionale Veränderungen in den 40 Tagen nach der Geburt

Während dieser Zeit kommt es zu starken emotionalen Veränderungen. Die Geburt des Babys stellt eine radikale Veränderung im Leben dar und du brauchst Zeit, um dich an diese neue Situation zu gewöhnen.

Ab jetzt musst du dir die Zeit nehmen, um deine persönlichen Angelegenheiten, die Pflege des Kleinen und die Hausarbeit in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund brauchst du die Unterstützung deines Partners und deiner Familie.

Diese Zeit ist natürlich etwas ganz Besonderes und du wirst neue Emotionen erleben. Es kann sein, dass du nicht so gut schläfst, weil dein Baby aufwacht und du wirst feststellen, dass du plötzlich neue Prioritäten hast.

In einigen Fällen sind die frisch gebackenen Mamas traurig und depressiv, was an der plötzlichen Veränderung liegt. Daher musst du geduldig sein und diesen einzigartigen Moment genießen. Keine Sorge, das ist alles ganz normal.

Die Erfahrung, Mutter zu werden, ist nicht einfach. Du musst dir Zeit nehmen, um dich von der Erschöpfung zu erholen und dich nach und nach an deine neue Rolle gewöhnen.

Versuche nicht, die perfekte Mutter zu sein, gib einfach dein Bestes.

Schließlich solltest du nicht vergessen, dass die 40 Tage nach der Geburt der Mutter die Möglichkeit geben, sich nach den neun Monaten Schwangerschaft zu erholen und eine Bindung zu dem Kleinen aufzubauen.

Es ist wichtig, dass du der Sache positiv gegenüberstehst und die unvergesslichen Momente mit deinem Baby genießt.