Ein starkes Selbstbewusstsein für deine Kinder: 4 Strategien

27. September 2018
Um unsere Träume zu erreichen, ist es wichtig, dass wir uns in unserer Haut wohl fühlen.

Manche Menschen haben ein starkes Selbstbewusstsein, andere sind jedoch schon von Kind auf unsicher. Du solltest deshalb in der Erziehung ganz besonders darauf achten, deinem Kind eine gesunde Portion Selbstwertgefühl mitzugeben.

Das Kind muss lernen, sich selbst zu lieben – so wie es ist. Verschiedene Strategien können dir helfen, dein Kind zu fördern, damit es ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln kann. 

Persönliche Wertschätzung und die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten sind die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl. Damit wird eine gesunde und glückliche Entwicklung des Kindes begünstigt. 

Probleme von Kindern mit niedrigem Selbstwertgefühl

Bestimmte Verhaltensmuster weisen darauf hin, dass mit dem Selbstwertgefühl eines Kindes nicht alles in Ordnung ist.

  • Das Kind ist oft ohne erkennbaren Anlass traurig.
  • Es möchte nichts alleine unternehmen.
  • Das Kind hat kein Interesse daran, Zeit mit Freunden zu verbringen.
  • Es redet nicht offen mit der Familie und hat Probleme, sich auszudrücken.
  • Das Kind ist schüchtern und weigert sich, mit Personen zu reden, die es nicht gut kennt.
Kind hat kein starkes Selbstbewusstsein

4 Strategien, um deinen Kindern ein starkes Selbstbewusstsein zu geben

Als Mutter ist es wichtig, dir darüber klar zu sein, wie dein Kind ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln kann. Merke dir die folgenden Strategien und wende sie in deinem Alltag an!

1. Widme deinen Kindern Zeit und Aufmerksamkeit

Mit diesem ersten Punkt konzentrieren wir uns auf eine wesentliche Regel des Eltern-Daseins. Eltern müssen Zeit gemeinsam mit ihren Kindern verbringen.

Dadurch werden sich die Kinder geschätzt, geliebt und verstanden fühlen. Sie werden verstehen, dass sie ihren Eltern viel bedeuten und ihnen wichtig sind.

Es ist wichtig, dass du alles stehen und liegen lässt, wenn dich dein Kind wirklich braucht. Nur auf diesem Weg kannst du ihm zeigen, dass dir seine Probleme wichtig sind und du gemeinsam mit ihm versuchst, eine Lösung zu finden.

Außerdem kannst du diese Situation nutzen, um deinem Kind Moral zu lehren und seine Wertvorstellungen zu stärken. Es kann so auch seine Stärken und Schwächen besser erkennen und akzeptieren.

Um dich selbst zu lieben, ist es wichtig dich so zu akzeptieren wie du bist – mit allen Ecken und Kanten.

2. Wie du mit Erfolg und Misserfolg angemessen umgehst

Die Kindheit ist eine Phase des Lebens, die von ständigem Lernen geprägt ist.

Auch Fehler gehören dazu. Wichtig ist jedich wie du mit diesen umgehst. Zeige deinem Kind, wie es aus seinen Fehlern Positives lernen kann. 

Es muss wissen, wie wichtig es ist, belastbar zu sein. Doch es muss auch lernen, auf Erfolg richtig zu reagieren. 

Du solltest gute Leistungen anerkennen und bei Erfolg und Engagement gratulieren. Es ist auch wichtig, dass du den Erfolg deines Kindes niemals mit Leistungen von Geschwistern oder Freunden vergleichst.

So werden Kinder merken, dass du dich für ihre Entwicklung interessierst. Sie werden spüren, dass du für sie da bist, um sie zu führen und ihnen zu helfen, wenn sie dich brauchen.

Aber sei vorsichtig: das bedeutet nicht, dass deine Kinder immer nur beschützen oder ihnen eine Lösung geben sollst. Sie müssen selbst aus ihren Fehlern lernen und Lösungen finden.

Bringe deinen Kindern bei, dass man aus jeder Situation und auch aus Fehlern etwas Positives lernen kann.

3. Zeige ihnen, wie sie ihre Emotionen verstehen können

Die emotionale Intelligenz ist ein wichtiger Schlüsselfaktor für die Entwicklung von Kindern. Bringe deinen Kindern bei, ihre Gefühle zu verstehen und in bestimmten Situationen richtig zu reagieren.

Es ist wichtig, dass du ihnen zuhörst und ihnen dabei hilfst, zu verstehen, dass ihre Gefühle ganz normal sind. Sie sollten sich nicht dafür schämen, ängstlich, besorgt oder traurig zu sein.

Es handelt sich um ganz normale Emotionen, die jeder Mensch erlebt.

Starkes Selbstbewusstsein

4. Gehe mit gutem Beispiel voran und gib deinen Kindern konstruktive Kritik

Dein Kind lernt unbewusst alles von dir, sogar wenn du ihm nichts Besonderes beibringst. Daher müssen auch deine Taten die Idee widerspiegeln, positive Risiken zu akzeptieren, Verantwortung zu übernehmen, und vor allem respektvoll, liebevoll und verständnisvoll im Umgang mit anderen zu sein.

Auf der anderen Seite solltest du das Selbstwertgefühl deiner Kinder nicht verletzen, wenn sie Fehler machen oder sich falsch verhalten.

Um deinen Kindern beizubringen, sich selbst zu lieben, solltest du ihre Absichten und Taten beachten – nicht ihre Fähigkeiten oder ihren Erfolg.

Verkneife dir Kommentare wie „du wirst das niemals lernen“. Dein Kind wird besser vorankommen, wenn du ihm mit Sätzen wie „übe weiter, du wirst es schaffen“ weiterhilfst. Für dein Kind und sein Selbstwertgefühl liegen Welten zwischen den beiden Aussagen. 

Vergiss nicht, dass auch „kleine“ Taten wichtig sind. Setze deinem Kind gesunde Grenzen und sei stets liebevoll zu ihm. So kann es ein gesundes Selbstwertgefühl und ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln.

Es wird sein ganzes Leben lang von diesen Stärken profitieren!