5 Tipps, um die Pubertät deines Kindes zu genießen

· 22. Dezember 2018
Die Pubertät muss nicht immer eine Zeit des Streitens sein. Mit unseren Tipps bereitest du dich auf die schwerste Phase des Erwachsenwerdens vor.

Die Pubertät deines Kindes zu genießen, ist keine unmögliche Aufgabe, auch wenn viele Eltern anderer Meinung sind.

Du kannst allen körperlichen und verhaltenstechnischen Veränderungen deines Teenagers auf eine freundliche Weise begegnen, wenn du vorbereitet bist.

Das ist richtig, auch du musst dich auf diese wichtige Phase, die dein Kind durchlebt, vorbereiten.

Während der Pubertät fangen alle Dinge, mit denen dein Kind vertraut war, an, sich zu verändern. Es betrachtet die Welt mit anderen Augen und reagiert auf manche Dinge mit Zurückhaltung und Feindseligkeit.

Es gibt allerdings ein paar Dinge, die du tun kannst, um das Beste aus dieser Phase im Leben deines Kindes herauszuholen.

Pubertät bedeutet einen inneren emotionalen Umbruch. Ein Rangen zwischen dem ewigen menschlichen Bedürfnis, sich an die Vergangenheit zu klammern, und dem ebenso starken Verlangen, in die Zukunft zu schreiten.

Louise J. Kaplan – 

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Denke daran, dass du der Erwachsene bist. Als Vater oder Mutter ist es deine Aufgabe, deinem Kind zu helfen, unabhängig zu werden.

Sicherlich ist es einfacher, ein Freund zu sein, aber das ist es nicht, was dein Kind wirklich braucht. Ein Teenager braucht deine Leitung, Empfehlungen, Lektionen und Freundschaft. 

Wie kannst du die Pubertät deines Kindes genießen?

1. Bleibe ruhig, wenn du ungünstigen Situationen gegenüberstehst

Kein Problem kann gelöst werden, wenn der Stress die Situation übernimmt. Das gesündeste für dich und deinen Teenager in dieser Situation ist es, erst einmal beiseite zu treten.

Atmet tief durch und redet dann miteinanderAls Erwachsener musst du rational und ruhig bleiben.

2. Sprich weniger und höre mehr zu

Jeder möchte respektvoll angehört werden, besonders Pubertierende. Sei die Art von Elternteil, die immer ein offenes Ohr hat und notwendige Ratschläge erteilt. 

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Das bedeutet nicht, dass du bei allem zustimmen musst. Du musst nur zuhören, ohne dein Kind zu unterbrechen. Nutze deine Erfahrungen, um ihm bei der Konfliktlösung zu helfen.

3. Respektiere Grenzen

Eine der größten Herausforderungen zwischen Eltern und Jugendlichen ist es, die jeweiligen Grenzen zu respektieren.

Während Kinder aufwachsen, wächst ebenso ihr Bedürfnis nach Selbstständigkeit und Privatsphäre. 

Noch ein interessanter Artikel: Wie verhältst du dich richtig, wenn dein Kind deine Grenzen testet?

Damit dein Kind seine eigene Urteilsfähigkeit erkunden kann, braucht es viele Möglichkeiten, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Pubertät - Pubertät4. Plane Aktivitäten, die der ganzen Familie Spaß machen

Eine Radtour, zusammen Essen gehen oder zusammen zu kochen sind alles ideale Momente, um zu teilen und zu entspannen.

Setzte eine Regel, dass Handys und Computer während der Familienzeit nicht benutzt werden dürfen, außer es ist unbedingt notwendig. Familienzeit ist ein wichtiger Schatz. 

5. Gib deine Fehler zu

Als Elternteil willst du immer ein gutes Vorbild sein. Aber das bedeutet nicht, dass du „perfekt“ sein musst – das heißt auch, dass du deine Fehler eingestehen kannst.

Du bist menschlich und hast das Recht, falsch zu liegen und die Pflicht, dich zu entschuldigen, wenn dem so ist. 

Zeige deinem Kind, dass du dich genauso wie es selbst in einem ständigen Lernprozess befindest. Zeige ihm, dass du mit deinen Erfahrungen hilfreich sein kannst.

Einige Ideen, die du ausprobieren kannst

  • Versuche, eine gute Beziehung zu den Freunden deines Kindes zu haben. Lerne sie kennen und erlaube ihnen, zu euch nach Hause zu kommen. Auf diese Weise wirst du wissen, mit wem sich dein Kind herumtreibt.
  • Teile Hobbies und Interessen mit deinem Kind. Es kann Kunst, Sport, Technologie oder eine andere Aktivität sein. Es ist eine perfekte Entschuldigung, um Zeit mit deinem Kind zu verbringen.
  • Frage deinen Teenager, wie sein Tag war und erzähle ihm von deinem. Kleine Details machen einen großen Unterschied. Öffne die Tür zu Vertrauen und Gesprächen.
  • Gehe niemals ins Bett, ohne „Gute Nacht“ zu sagen. Nimm dir eine Minute und finde heraus, ob es deinem Kind gut geht.
  • Erzähle Familien Anekdoten und Dinge, die dein Kind getan hat, als es jünger war. Mit Geschichten über die Familie fühlt sich dein Kind mehr einbezogen und wichtiger.
  • Stelle sicher, dass die ganze Familie zusammen isst.

Wie du siehst, sind es die kleinen Details, die den Unterschied machen, wenn es darum geht, mit der Pubertät deines Kindes umzugehen.

Auch wenn es manchmal Streit geben wird, muss dein Haus kein Schlachtfeld werden. Sprecht euch aus, arbeitet zusammen, diszipliniert und verständnisvoll.