Wie verhältst du dich richtig, wenn dein Kind deine Grenzen testet?

· 8. April 2018
Testet dein Kind täglich deine Grenzen? Versteht es das Konzept der Normen und Regeln nicht? Verzweifle nicht, denn in deiner Reaktion liegt der Schlüssel zum Erfolg. Es geht einfach darum, positiv zu handeln, ohne die Ruhe und die Geduld zu verlieren.

„Ich will nicht baden“, „Ich schlafe nicht allein“, „Ich mache, was ich will“ – kommen dir solche Sprüche, mit denen dein Kind deine Grenzen testet bekannt vor? Diese und andere Tests deiner Grenzen seitens des Kindes sind nicht so unmöglich zu bewältigen, wie es scheinen mag.

Es ist eine Lüge, dass es schwierige oder unkontrollierbare Kinder gibt. Also aufgepasst, denn in diesem Artikel von „Ich bin Mutter“ zeigen wir euch, wie ihr euch positiv verhalten könnt, um Familienkonflikte zu lösen.

Denn kurz gesagt ist es völlig normal, dass dein Kind dich herausfordert und deine Grenzen testet. Lass deine Kinder erleben, wie weit sie gehen können. Deshalb ist es so wichtig, Regeln nicht nur aufzustellen, sondern auch bestmöglich zu definieren.

Lasst uns vom positiven Denken zum positiven Handeln übergehen.

-Anonym-

Warum positiv handeln, wenn dein Kind die Grenzen testet?

Wenn das Kind seine Grenzen testet

Vergiss es – Es geht nicht darum, absolut streng zu sein. Und noch weniger geht es darum, die unbestrittene Macht der Eltern in Form von physischen oder emotionalen Bestrafungen zu demonstrieren. Dies hat nur eine unauslöschliche Verletzung für den Rest des Lebens eines jeden Kindes zur Folge.

Nimm dir Zeit, zeige Geduld und Ausdauer. Gehe mit Ruhe und vor allem viel Liebe vor. Nur so kannst du letztlich verstehen, was wirklich vor sich geht. Was verbirgt sich hinter diesem feindseligen Verhalten, das in der Kindheit so häufig zu beobachten ist?

Eines ist sicher: die Gründe, warum dein Kind dich fordert sind kleine Teile eines Puzzles, die dir die Lösung bringen werden. Wie dem auch sei, ist die Lösung nicht mehr und nicht weniger als positives Handeln. Etwas, das im Alltag eines älteren Erwachsenen äußerst kompliziert sein kann.

Du wirst schon sehen, dass einer der häufigsten Gründe für das Verhalten deiner Kinder die Forderung nach mehr Aufmerksamkeit ist. Wenn nicht das das Problem ist, kannst du überprüfen, ob dein Kind nicht einfach seine Grenzen testen muss oder durch etwas frustriert ist, das in der Schule oder sogar mit dir passiert ist.

5 Tipps zum Setzen von Grenzen

Es ist möglich, Grenzen zu setzen, ohne zu hart zu sein, und die beste Erziehung auf Basis von Flexibilität durchzuführen. Das bedeutet natürlich nicht, dass wir unseren Kindern alles erlauben. Es geht darum, sie zu erziehen, indem man ihnen das Warum und Weshalb der Verbote erklärt. Lehre sie Dinge, statt ihnen die ganze Zeit etwas zu befehlen. Wie geht das? Mit folgenden Tipps zum Umgang mit komplexen Situationen:

Wenn wir wütend sind, ist unsere erste Reaktion oft falsch.

-Rick Warren-

Wenn das Kind seine Grenzen testet

  • Baue immer auf das Positive auf. Positive Bestärkung bei Errungenschaften und Triumphen ist in der Regel eine sehr kraftvolle und wertvolle Art der Erziehung. Stürze dich nicht auf alles, was das Kind falsch macht. Du musst auch ihre positiven Handlungen und ihr gutes Benehmen erkennen und fördern. Dies veranlasst und ermutigt das Kind dazu, die gewünschten Verhaltensweisen und Handlungen beizubehalten.
  • Arbeite mit einem positiven Gegenbeispiel. Das Wort „NEIN“ zu vermeiden ist möglich, und die Wirkung ist fabelhaft. Es geht nicht darum, auch das Inakzeptable zu akzeptieren, sondern einen Weg zu finden, es auf positive Weise abzulehnen. Das heißt, nach einem Weg zu suchen, „Nein“ zu sagen, aber durch ein „Ja“. Dann sagen wir zum Beispiel nicht sagen: „Lass deine Kleidung nicht auf dem Boden liegen“, sondern „Leg deine Kleidung in den Korb mit den schmutzigen Sachen.“
  • Klare Regeln erhalten die Autorität. Sei dir immer über die Regeln und Werte des Hauses im Klaren. Sei dir auch klar darüber, wenn du Grenzen setzt. Egal in welchem Alter, jedes Kind muss die Regeln des Hauses mit Sicherheit kennen. Lege dann die Zeiten für Mahlzeiten, Spiele und Träume fest, teile die Aufgaben zu Hause ein und definiere die Verhaltensweisen, die in der Familie akzeptiert werden.
  • Persönliche Handlungsstärke, nicht Reaktion. Werde nicht wütend und reite nicht auf dem Unbehagen des Kindes herum. Zeige ihm, dass du dieses Verhalten überhaupt nicht gutheißt. Bleibe ruhig und denke über den besten Weg nach, deinem Kind das zu vermitteln, was es lernen muss, um seine Handlungen zu korrigieren. Streite nicht grundlos, du gibst deinem Kind damit nur die Chance, dich herauszufordern. „Wir haben bereits über die Konsequenzen deiner Handlungen gesprochen, ich werde nicht darüber streiten.“
  • Keine zweite Chance, aber Alternativen, wenn dein Kind die Grenzen testet. Schon in jungen Jahren ist es positiv, dem Kind Alternativen anzubieten. So sehr wie es wichtig ist, enorme zweite Chancen zu vermeiden. Denn die Konsequenz und Entschlossenheit in einer Entscheidung ist entscheidend, um gute Gewohnheiten zu fördern. Jede Handlung hat Konsequenzen und sie müssen durchgesetzt werden! Indem du immer weitere Gelegenheit gibst, lernt dein Kind, dass dein Wort kein Gewicht hat. Du meinst es nicht ernst und es kann mit seinem Verhalten durchkommen, weil es keine strengen Regeln gibt.