Wir müssen unsere Kinder beschützen. Warum und wie?

· 14. März 2018
Es ist unvermeidlich, dass wir Kinder beim Aufwachsen hinfallen sehen. Es ist aber auch wichtig, dass wir Kinder beschützen. Du bist sein Schutzschild, mit dessen Hilfe es schwierige Umstände überwindet. Gleichzeitig entwickelt es Werkzeuge, um zukünftig selbst für sich zu kämpfen.

Hast du jemals dieses grauenvolle Gefühl gehabt, wenn dein Kind verletzt oder zurückgewiesen wurde? Rückschläge, verletzende Worte, abgewiesene Liebe und akademische Misserfolge mindern das Selbstwertgefühl eines Kindes. Intuitiv möchten wir Kinder beschützen und das ist auch notwendig. Gib ihnen Flügel, damit sie zu den höchsten Gipfeln aufsteigen. Das ist deine Aufgabe.

Die Ungerechtigkeiten des Alltags gehen jedem Menschen unter die Haut. Deshalb ist es wichtig, Kinder zu schützen, indem du dich zum Schutzschild machst. Und zwar solange, bis sich dein Kind selbst mit Krallen verteidigen kann.

Kinder beschützen bis sie sich selbst schützen können

Bei Mobbing oder Misserfolg in der Schule solltest du keine Zeit verlieren. Viele Kinder können es nicht erwarten, dass die Erwachsenen sich der Sache annehmen. Nach mehrmaligem Missbrauch ist Abwarten für sie gleichbedeutend mit Verzweiflung. In manchen Fällen handelt es sich dabei nicht einfach um „Kinder, die nur Kinder sind“.

Eltern sollen eine Persönlichkeit formen, die den Angriffen des täglichen Lebens gewachsen ist. Dennoch ist es zunächst notwendig dein Kind zu schützen. Es ist erforderlich, dass Kinder sicher aufwachsen und koexistieren können. 

Dein Kind zum Kämpfer

Es ist am besten, sofort aktiv zu werden, wenn du denkst, dass dein Kind betroffen ist. Um das zu tun, hast du Alternativen zur Hand. Ziel ist es, dass dein Kind zum Kämpfer wird, der sich selbst verteidigt.

Kinder beschützen – du bist ein Schutzschild

Manche der Konflikte des täglichen Lebens erfordern die Intervention eines Erwachsenen. Du bist ein Schutzschild für dein Kind. Damit kann es seinen inneren Kämpfer stärken. Du befähigst ihn dazu.

Es wird sich der Situation stellen und versuchen, sie bestmöglich zu lösen. Aber worin besteht deine Mission?

  • Bring ihm bei, sich selbst zu lieben. Die Idee dahinter ist, sein Selbstwertgefühl und sein Sicherheitsgefühl zu stärken. Dann sieht es sich selbst als wertvoll an und fühlt sich von anderen geschätzt.
  • Lehre es Respekt zu zollen und Grenzen zu setzen. Idealerweise wird dein Kind wissen, wie es die Kontrolle in einer Situation übernimmt, „Nein“ sagt und für seine Rechte eintritt. Dafür kannst du Übungen machen, die das Selbstbewusstsein deines Kindes stärken.
Das Kind zum Kämpfer machen

  • Bring ihm bei, um Hilfe zu fragen. Es ist nicht notwendig, alles alleine zu bewältigen, denn Kinder können lernen, Konflikte zu lösen, indem sie Ältere beobachten. In diesem Fall ist es nicht schlecht, einen Erwachsenen hinzu zu ziehen – im Gegenteil.
  • Die Wichtigkeit, die eigene Stimme zu nutzen. Wenn das Kind sich respektiert fühlen will, muss es lernen seine Stimme zu nutzen. Damit verteidigt es sich und andere wenn es merkt, dass diese in einer unfairen Situation sind. Deshalb ist der Gebrauch dieses physischen Instruments lebenswichtig, genau wie es die Stärke ist, um extreme Situationen wie sexuellen Missbrauch oder physische Aggression zu vermeiden.

Schutzschild für dein Kind zu sein ist eine Investition in die Zukunft

Es ist keine Rede davon, übermäßig zu beschützen. Es ist ein Rat, aufmerksam zu sein und notwendige Werkzeuge und Instrumente bereit zustellen, sodass dein Kind sich zukünftig ganz ruhig feindlichen Situationen stellen kann.

Alles was du brauchst ist Liebe. Das erlaubt dir Sicherheit, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu streuen. Wenn diese wertvollen Früchte einmal geerntet sind, wird dein Kind ein Gefühl dafür haben, was es als Mensch wert ist. Folgerichtig kann es erhobenen Hauptes jedem Angriff begegnen.

Du wirst da sein, um deinen großartigen kleinen Kämpfer für seine ersten Herausforderungen aufstehen zu sehen. Und er wird alle Hindernisse auf seinem Weg überwinden. Lass seine Hand einfach nicht los.