Das Lächeln deines Babys: ein wichtiger Überlebensinstinkt

4. Februar 2019
Das ist kurios und faszinierend: Niemand zeigt dem Baby zu lächeln, doch das Kind erfreut die ganze Familie schnell mit dieser glücklichen Geste, die alle verzaubert. In Wahrheit handelt es sich um einen ausgeklügelten Überlebensinstinkt.

Das Lächeln eines Babys ist unwiderstehlich. Schon als Säugling schenkt uns unser kleiner Schatz häufig sein wunderbares, einzigartiges Lächeln. Er teilt uns damit mit, dass es ihm gut geht und er glücklich ist.

Das ist kurios und faszinierend: Niemand zeigt dem Baby zu lächeln, doch das Kind erfreut die ganze Familie schnell mit dieser glücklichen Geste, die alle verzaubert. In Wahrheit handelt es sich um einen ausgeklügelten Überlebensinstinkt.

Das Lächeln entwickelt sich in verschiedenen Etappen weiter. Erfahre heute bei „Ich bin Mutter“ mehr zu diesem höchst interessanten Thema. 

Das Lächeln des Bauchbewohners, eine magische Geste

Du kannst es nicht sehen und nicht fühlen, doch dein Baby lächelt bereits in deinem Bauch, während es sich im Fruchtwasser wiegt und Friede und Schutz in dir genießt. Es handelt sich dabei nicht um die Antwort auf einen Reiz, sondern um einen unbewussten Reflex

Es ist erstaunlich, doch dieser Mechanismus ist in unseren Genen verankert, denn er ist im Laufe der Evolution entstanden. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das Lächeln ist die stärkste Bindung des Menschen zu seinen Artgenossen. 

Baby im Bauch

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Ein Lächeln sagt uns viele Dinge, die wir nicht in Worte fassen können. Es stärkt die Beziehung und Bindung zu anderen, lässt uns Teil einer Gruppe sein und mit anderen in Kontakt treten.

Es handelt sich um eine ganz besondere Sprache des menschlichen Wesens, die bereits von einem sieben bis acht Monate alten Baby im Bauch beherrscht wird. In diesem Augenbick handelt es sich allerdings um einen Instinkt, der noch Training erfordert.

Die Entwicklung des Lächelns unseres Babys

Viele Mütter wissen es: Neugeborene Kinder können bereits lächeln. Man sieht es zum Beispiel, wenn sie friedlich schlafen. Es erfolgt ganz unbewusst und bedeutet, dass es ihnen gut geht. 

Lächeln eines Babys

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Du streichelst dein Baby und schon ist es wieder zu sehen: das bezaubernde Lächeln. Ein liebevolles Wort und dein Kind strahlt dich an! Du lässt dich von der guten Laune anstecken und bist fasziniert.

Doch wenn der Fötus instinktiv lächelt, bedeutet das dann, dass auch ein einmonatiges Baby nur seine Instinkte widerspiegelt?

Keinesfalls. Ein Säugling, der bereits zwei Wochen alt ist, lächelt aus ganz spezifischen Gründen:

  • Weil er sich nach dem Stillen wohl fühlt.
  • Da er die Ruhe und Sicherheit genießt.
  • Weil er glücklich ist und alle seine Grundbedürfnisse befriedigt sind.

Das Lächeln des Babys bedeutet, dass es glücklich ist und sich wohl fühlt. Wenn du feststellst, dass dein Kind deinem Lächeln nicht antwortet, lasse dich von deinem Kinderarzt beraten.

Lachen mit einem Monat

Wie bereits erwähnt, verändert sich das Lachen des Babys mit der Zeit. In den ersten zwei Lebenswochen handelt es sich um ein elementares Zeichen des Wohlbefindens.

Doch ab ungefähr einem Monat antwortet das Kind bereits auf gewisse Reize, die es wohlfühlen lassen: Dazu gehört zum Beispiel die Stimme der Mutter.

Es kann auch lächeln, wenn sich jemand nähert. Doch dies ist bei jedem Kind unterschiedlich. Manche erschrecken auch und weinen.

Lesetipp: Die Stimme der Mutter aktiviert das Gehirn des Kindes

Mit zwei Monaten: großes Gelächter!

Im Alter von zwei bis drei Monaten hat sich das Lachen bereits weiterentwickelt: Du kannst jetzt Lachgeräusche und Gelächter hören! 

Plötzlich passiert etwas, das dein Kind zum Lachen bringt: eine lustige Geste des Vaters, ein Lied der Mutter, ein Haustier…

In diesem Alter verarbeiten Kinder bereits Reize aus der Umgebung, die sie als lustig empfinden. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich das Kind optimal entwickelt. Lächeln eines Babys

Ab dem 5. Lebensmonat weiß das Kind genau, was ihm gefällt und was nicht

Auch diese Phase ist wahrhaft erstaunlich. Ein Baby zwischen 5 und 6 Monaten kann Familienangehörige oder Freunde perfekt erkennen. 

  • Manche werden ihm sympathischer als andere sein. Einige davon können dem Kind auch Angst machen, vielleicht weil sie einen Bart oder eine tiefe Stimme haben.
  • Kurios ist auch, dass es viele Kinder gibt, die vor Unbekannten nicht lächeln. Sie setzen ein ganz ernstes, abweisendes Gesicht auf, um Distanz zu markieren.
lachendes Baby

Ab einem Alter von 10 Monaten genießt das Kind den gegenseitigen Austausch

Mit 10 Monaten versteht ein Kind schon viele Sätze und Wörter. Alles, was es sehen und angreifen will, verlangt sofort deine Aufmerksamkeit. Es braucht Gespräche, um zu lernen und Lachen hat jetzt einen ganz besonderen Zweck: die Bindung zu dir zu stärken.

Erinnere dich immer daran, dass ein Lächeln und lautes Lachen eine Fülle an Endorphinen freisetzen, die ein Glücksgefühl auslösen. Das ist grundlegend für die emotionale und affektive Entwicklung.

Habe Spaß mit deinem Kind, bringe es zum Lachen und lass dich anstecken. Das sind die schönsten Glücksmomente der Welt!