So gewöhnst du dein Baby an feste Nahrung

· 22. Februar 2019
Es muss nicht immer nur Brei sein, erfahre hier, wie du am besten von Flasche und Brei auf feste Nahrung umstellen kannst. Dein Baby wird es genießen, verschiedene Texturen und Geschmäcker kennenzulernen.

Erstlingsmütter sind sich nicht immer sicher, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um feste Nahrung in den Speiseplan des Babys einzubauen.

Es muss nicht immer nur Brei sein, erfahre hier, wie du am besten von Flasche und Brei auf feste Nahrung umstellen kannst. Dein Baby wird es genießen, verschiedene Texturen und Geschmäcker kennenzulernen.

Neue Tendenzen führen dazu, dass das Baby mit der Einführung der festen Nahrung bereits am Familienmenü teilhat. Damit wird eine natürliche Ernährung ermöglicht, mit der das Kind verschiedene Lebensmittel kennenlernen kann.

In diesem Sinne werden den Kleinen jene Nahrungsmittel angeboten, die es ihm ermöglichen, verschiedene Texturen, Aromen und Geschmäcker zu kosten. Damit kann man ab dem sechsten Lebensmonat beginnen. 

Feste Nahrung zusätzlich füttern

In der Regel ist Babynahrung anders, als die Gerichte für den Rest der Familie. Doch das muss nicht unbedingt so sein. Es gibt viele Möglichkeiten, feste Nahrung allmählich in das kindliche Menü einzubauen.

Natürlich weißt du anfangs nicht genau, was erlaubt ist und was nicht und bist deshalb lieber vorsichtig. Du glaubst vielleicht, das Baby könnte sich verschlucken oder gewisse Speisen nicht mögen. Doch dein Kind muss den Geschmack der verschiedenen Nahrungsmittel zuerst entdecken und du kannst ihm dabei helfen.

feste Nahrung für Baby

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Gib deinem Kind altersentsprechende Portionen, die einfach zu kauen und leicht sind. Dein Kind entdeckt so verschiedene Elemente in der richtigen Menge, um satt zu werden. Du kannst dein Baby so langsam an die Essgewohnheiten der Familie gewöhnen. 

Natürlich darfst du ihm nur Nahrungsmittel auf den Teller legen, für sein Alter passend sind. Schneide die Speisen in kleine Stücke, damit sie dein Kind gut kauen kann. Es soll durch Experimentieren und auch durch Nachahmen lernen.

Es darf die Lebensmitteln mit den Fingern in den Mund stecken und vorerst essen, was ihm schmeckt und so viel es will. Du musst ihm auch ausreichend Zeit dafür lassen.

Muttermilch und feste Nahrung

Je nach Alter des Kindes, kann seine Ernährung durch Muttermilch ergänzt werden, denn so kannst du sicher gehen, dass es alle wichtigen Nährstoffe erhält, auch wenn es nicht alles, was auf seinem Tellerchen ist, verspeist. 
Dieser Prozess braucht nicht lange. Dein Baby hat sicher Lust, die anderen am Tisch nachzuahmen. Es wird so in das familiäre Leben mit eingeschlossen und kann lernen, sich korrekt zu ernähren und die Lebensmittel ausreichend zu kauen.
Baby beim Essen

Wie du dir vorstellen kannst, sind viele der Gerichte, die wir im Erwachsenenalter essen, für Babys und Kleinkinder nicht geeignet. Du musst dies berücksichtigen und dem Kind nur passende Nahrung geben. 

Knochen musst du davor gründlich entfernen und auch gewisse Gewürze solltest du meiden, da sie für dein Kind zu intensiv sein könnten. Doch kleine Kinder können schon fast alles essen

Zusätzlich zu bestimmten Speisen auf dem Familientisch, kannst du deinem Baby auch folgende Gerichte füttern. Es muss kein Brei sein, du kannst diese Speisen einfach schneiden beziehungsweise mit dem Löffel füttern.

  • Nudelsuppe unterschiedlich zubereitet
  • Obststücke
  • Omelett oder Tortilla
  • Käsewürfel oder gekochter Schinken
  • gedämpftes Gemüse
  • zerkleinertes Hühnerfleisch ohne Knochen
  • Reis
  • Pasta
  • weißes Fisch, gekocht und ohne Gräten
  • Toast
  • Zerealien
  • Brot

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Wenn dein Kind noch keine Zähne hat, wird es trotzdem versuchen, das Essen im Rahmen des Möglichen zu verzehren. Es wird es zumindest probieren und das ist gut, um Zahnfleisch und Kiefer zu stärken.

Habe Geduld und nimm dir Zeit, um dein Kind zu füttern. Es wird gerne feste Nahrung kosten, noch bevor es richtig essen oder zubeißen kann.