Angst vor der Geburt? Wichtige Tipps für die ersten paar Tage

10. April 2018
Es ist ganz normal, Angst vor der Geburt zu haben. Hier sind ein paar wichtige Tipps, die dich durch die ersten paar Tage bringen werden.

Die Geburt deines Babys kann bei dir Nervosität und Anspannung auslösen. Umso näher der Tag der Geburt kommt, desto mehr Emotionen verspürst du. Du solltest also einige Maßnahmen treffen, um bei diesem wunderbaren Ereignis so ruhig wie möglich zu bleiben und keine Angst vor der Geburt zu haben.

Ein Kind in die Welt zu setzen ist eine ziemlich große Sache. Man bereitet sich darauf vor, ein neues Familienmitglied in einem harmonischen und friedlichen Umfeld zu empfangen.

Du musst die unangenehmen Angst- und Stressgefühle kontrollieren, damit du dich um die tausend Sachen kümmern kannst, die du vor der Geburt machen musst.

Es ist ganz normal, dass du dich ein wenig ängstlich und verwirrt fühlst, wenn du mit deinem Baby heimkommst, da du noch unerfahren bist. Es kann sein, dass du Zweifel und Sorgen bezüglich grundlegenden Dingen hast, wie zum Beispiel: Stillen, Körperpflege, wie du dein Baby beruhigen kannst wenn es weint und so weiter. Mach dich nicht verrückt, alle neuen Mütter haben diese Sorgen.

Eine beruhigende Atemtechnik ist ein super Mittel, um dich vor und nach der Geburt zu entspannen.

Sei vorbereitet, damit du keine Angst vor der Geburt hast

Gegen Ende der Schwangerschaft kann die Angst vor der Geburt steigen

Wenn dein Kind zu Hause ankommt, wird es die volle Aufmerksamkeit benötigen. Ein bisschen im Voraus zu planen ist also sehr wichtig und hilft definitiv bei einer harmonischen Entwicklung des Familienlebens in den ersten paar Tagen (welche oft sehr anstrengend sind, weil du dich noch anpassen musst).

Hier haben wir ein paar Ratschläge, welche du bedenken kannst, damit die ersten paar Tage nicht so schwierig sind und du keine Angst vor der Geburt haben musst:

  • Essen für die Familie: Koche vor und friere ein paar Portionen ein, oder hab zumindest die Nummer von ein paar Lieferdiensten zur Hand
  • Vorräte: Kauf alles was du für das Baby brauchst im Voraus: Windeln, Hygieneprodukte, feuchte Tücher und so weiter. Damit sparst du dir den Stress, sobald das Baby einmal daheim ist.
  • Kleidung und Utensilien: Wasche und ordne alles, was du für das Baby brauchst im Voraus.
  • Haus putzen: Benutze Einmalgeschirr, -teller und -becher um das Spülen einfacher zu machen.
  • Versicherungen: Schau dir nochmal deine Krankenversicherung an und was von ihr alles abgedeckt wird – damit sparst du dir Ärger oder Stress in Notfällen.

Ein Ratgeber für die ersten paar Tage nach der Geburt

Du tust dir einen Gefallen, wenn du die folgenden Dinge beachtest sobald du mit deinem Baby daheim angekommen bist:

  • Regelmäßige Besuche: Dauerhafter Besuch stört oft deine und die Ruhe deines Kindes. Spezielle Besuchszeiten für Familie oder Freunde sind essentiell.
  • Gewöhne dich an den Rhythmus des Kindes: Ein Neugeborenes kann nachts sehr anstrengend sein, da es gestillt werden muss. Nutze und erledige alles, was vor dem Schlafengehen erledigt werden kann, damit du nicht überfordert und übermüdet bist.
  • Verteile Aufgaben: Wenn du aus irgendeinem Grund Besorgungen zu erledigen hast, dein Haus putzen musst oder sonst etwas zu tun hast, abgesehen davon dich auf das Baby zu konzentrieren, dann gib diese Aufgabe an jemanden weiter, der gewillt ist dir zu helfen.
  • Kümmere dich ums Essen: Deine Zeit wird so gut wie immer knapp sein. Eine gesunde Ernährung und Mahlzeiten nicht auszulassen sind sehr gute Angewohnheiten, die du beibehalten solltest. Du musst für die Geburt deines Babys fit sein und genau das gleiche gilt auch für die Zeit danach, vor allem wenn du stillst.
  • Vertrau auf dein Bauchgefühl: Manchmal ist es schwer herauszufinden, was dem Baby fehlt, da es sich nur durch Weinen ausdrücken kann. Wenn du eine Vermutung hast, warum es weint, dann hör auf dein Bauchgefühl. Du wirst als Mutter fast immer richtig liegen.

Was dein Baby in den ersten paar Tagen braucht

Bei richtiger Planung geht es dem Baby in den ersten Tagen sehr gut - deshalb keine Angst vor der Geburt

Die Ankunft deines Babys muss gut geplant sein, da einige Dinge vorbereitet sein müssen, damit es sich wohlfühlt. Hier sind einige Voraussetzungen:

  1. Stelle die Wiege so auf, dass du sie bei Bedarf einfach woanders hinstellen kannst.
  2. Babys schlucken oftmals viel Luft, während sie gestillt werden. Wenn du ihm kurze Zeit später hilfst aufzustoßen, wirst du dir diese Unannehmlichkeit später ersparen.
  3. Desinfiziere die Nabelschnur und den Nabel vorsichtig.
  4. Wechsle seine Windeln alle zwei bis drei Stunden.
  5. Die Kleidung des Babys sollte bequem und einfach anzuziehen sein, so dass sie das Baby so wenig wie möglich stört.

Die ersten paar Tage sind normalerweise alles andere als einfach, trotzdem solltest du keine Angst vor der Geburt haben. Jeder muss sich an den anderen anpassen, dieser Prozess kann lange dauern. Wenn du dich erschöpft fühlst, frag ein Familienmitglied oder einen Freund um Hilfe. Sie werden auf jeden Fall einspringen.

Auch interessant