Ängste einer Mutter und warum du trotzdem alles richtig machst!

· 11. März 2018
Mach dir keine Sorgen, du machst deinen Job genau richtig. Ängste einer Mutter sind ganz normal, doch wir versichern dir, dass genau du die beste Mutter für dein Kind bist. Die nächtliche Schlaflosigkeit, damit du dein Kind hörst macht Sinn; du weißt dass du stark bist, wenn du zärtlich sein kannst; und keiner außer dir weiß, was dein Kind braucht.

Was alle Mütter wissen ist, dass es nicht notwendig ist, ein Kind zu gebären, um zu wissen, was Liebe ist. Und Muttersein allein bewahrt uns nicht davor, Ängste zu haben. Ängste einer Mutter sind ganz normal und verständlich.

Wir haben Angst, dass unsere Kinder aufhören zu atmen, wenn sie schlafen. Jeden Tag fragen wir uns, ob wir einen guten Job machen und grübeln ob wir unsere Kinder tatsächlich zu sehr verwöhnen, so wie unsere eigene Mutter und unsere Freunde es uns sagen.

Niemand kommt auf diese Welt und weiß alles über das Dasein als Eltern. Was du wissen solltest ist Folgendes: Du machst das alles sehr gut. Und wenn du mal Zweifel hast, dann kann dein Kinderarzt dich am besten beraten. Ärzte können die Ängste einer Mutter sehr gut verstehen.

Allgemeine Weisheiten sind irrelevant im Vergleich zum Instinkt einer Mutter und zum Vertrauen in unsere Gesundheitsexperten. 

Die 3 Ängste einer Mutter

Manchmal sind die Ängste einer Mutter geprägt durch eigene und familiäre Erfahrungen. Jede Mutter will vermeiden, dass, falls sie selbst emotionale Defizite oder Misshandlungen erfahren hat, diese in irgendeiner Art und Weise reproduziert werden. Stattdessen soll das Kind eine emotionale und psychologische Balance erfahren.

Genauso verhält es sich mit dem persönlichen Leben der Mutter, sei es mit dem Partner oder beruflich. Auch hier entwickeln sich Ängste, die Mütter kontrollieren und abmildern wollen, damit das Baby nichts davon abbekommt.

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Das Muttersein ist voller Kreise. Auf der einen Seite ist da unsere persönliche Vergangenheit. Dann ist da der Kreis der Gesellschaft und der soziale und emotionale Kontext, in dem wir leben. Der letzte Kreis, der zarteste und wichtigste, ist der, den wir mit unserem Baby aufbauen.

Hier sind 3 typische Ängste einer Mutter, bis hin zu der, dass sie nicht gut genug ist:

  • Die Angst nicht zu wissen, was ihr Baby braucht. Das ist sehr häufig und verständlich. Diese Sorge kommt sogar nach mehreren Kinder noch vor, denn jedes Baby ist anders und hat dementsprechende Bedürfnisse.

Doch das ist weit gefehlt, denn du musst dir Folgendes vor Augen halten: Du bist die beste Antwort auf jedes Bedürfnis deines Kindes. Die Bindung, die du gleich nach der Geburt zu ihm aufbaust, gibt dir intuitiv Aufschluss darüber, was es braucht. Zusätzlich hast du großartige ärztliche Unterstützung – jederzeit.

  • Die Angst, dieselben Fehler wie die eigenen Eltern zu machen. Wir alle haben ein Bild davon im Kopf, wie unsere Familie war, als wir selbst Kinder waren. Nun ist es wichtig zu wissen, dass Mutter und Vater zu sein nicht bedeutet, keine Fehler zu machen. Es gibt keine perfekten Eltern.

Das Wichtigste ist „da“ zu sein, wenn deine Kinder dich brauchen.

  • Die Angst, nicht zu wissen, wie wir unsere Kinder glücklich machen. Auch das kommt häufig vor. Häng dich daran aber nicht auf. Erinnere dich einfach an einige wesentliche Punkte: Hör deinem Kind zu, respektiere seine Entwicklung, bring ihm bei, verantwortungsvoll zu sein, gib ihm das Gefühl etwas Besonderes zu sein und erinnere es daran, dass du immer bei ihm bist, egal welchen Weg es einschlägt.
Ängste einer Mutter mit Kind

 Du machst das gut und du bist eine vollkommene Mutter

In einem Artikel in der Zeitschrift Psychologies wird ein interessantes Konzept definiert. Eines, dass dir ohne Zweifel helfen wird zu erkennen, dass du großartig als Mutter bist.

Es geht um die Vorstellung der „vollkommenen“ Mutter. Hier sind die Säulen dieser Idee, nach der wir alle streben sollten:

  • Eine vollkommene Mutter sieht sich nicht als perfekt. Sie sieht sich als einen Menschen, der jeden Tag lernt, wie man seinem Kind das beste gibt, je nachdem was es benötigt.
  • Eine vollkommene Mutter projiziert die eigenen emotionalen Schwierigkeiten nicht auf das Kind. Ein schlechter Tag bei der Arbeit oder Streit mit dem Partner beeinträchtigen nicht die Beziehung zu ihren Kindern.
  • Eine vollkommene Mutter kontrolliert ihre Kinder nicht. Sie packt sie nicht in Watte und sie stutzt auch nicht deren Flügel. Sie lehrt sie Verantwortung und Reife, sodass sie später zu glücklichen Erwachsenen werden.
  • Eine vollkommene Mutter gibt ihren Kindern ein emotionales Vermächtnis mit auf den Weg und hilft dabei, ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. 

Es ist hilfreich, sich das immer wieder vor Augen zu halten und dabei Vertrauen in sich selbst zu haben.