Vitamin-D-Mangel bei Frauen

15. Dezember 2018
Vitamin D ist grundlegend für den Stoffwechsel, das Knochensystem und die Haut. Außerdem spielt es im Immunsystem eine wichtige Rolle. Doch viele Frauen leiden unter einem Vitamin-D-Mangel. Erfahre in diesem Beitrag mehr über die daraus resultierenden Risiken. 

Vitamin D ist für verschiedene Körpersystem außerordentlich wichtig. Durch UV-B-Strahlung wird in der oberen Hautschicht eine Form von Cholesterol in Vitamin D umgewandelt, das dann über das Blut zu den Zellen transportiert wird. Ein Vitamin-D-Mangel bei Frauen kann sich allerdings sehr negativ auswirken.

Nicht nur durch Sonnenexposition kann Vitamin D synthyetisiert werden. Es gibt auch verschiedene Nahrungsmittel, die dieses Vitamin enthalten. 

Auch wenn meist von einem Vitamin die Rede ist, handelt es sich eigentlich um eine Vorstufe eines Hormons, mit dem der Aufbau vieler anderer Hormone ermöglicht wird.

Insbesondere Frauen sollten darauf achten, dass sie keinen Vitamin-D-Mangel haben, speziell dann, wenn sie schwanger sind oder ihr Baby stillen. Ein Mangel könnte sich nämlich schädlich auf die Entwicklung des Fötus, das Immunsystem und die Knochen auswirken.

Anschließend erklären wir, wie man subtile Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel effektiv erkennen kann.

Solltest du bei dir dieses Symptome beobachten, musst du unbedingt zum Arzt. Er kann eine Blutanalyse durchführen und herausfinden, ob du tatsächlich einen zu geringen Vitamin-D-Spiegel aufweist. Vergiss nicht: Rund 50% der deutschen Bevölkerung leidet an einem Vitamin-D-Mangel!

Risiken durch einen Vitamin-D-Mangel bei Frauen

Der Großteil dieses Vitamins wird im Körper synthetisiert. Sonnenexposition ermöglicht die Umwandlung von 7-Dehydro-Cholesterol in der oberen Hautschicht zu Vitamin D3. Doch auch über die Ernährung kann das Vitamin aufgenommen werden.

Es ist insbesondere in Fettfisch, Lebertran und verschiedenen Pflanzen (z.B. Pilze) zu finden.

Ein Mangel an Vitamin D ist für Frauen ein gesundheitliches Risiko. Manche Symptome sind eindeutig, können jedoch auch mit anderen Beschwerden verwechselt werden. So zum Beispiel chronische Knochen-, Gelenk- oder Muskelschmerzen und Depression oder Müdigkeit.

Vitamin-D-Mangel durch Sonne verhindern

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1. Bluthochdruck

Bluthochdruck ist ein sehr verbreitetes Leiden. Damit geht ein erhöhtes Risiko für Herz-Gefäß-Krankheiten einher. Hier spielt auch Vitamin D eine bedeutende Rolle. Denn damit kann durch erhöhten Blutdruck verursachten Herz-Gefäß-Krankheiten vorgebeugt werden.

Ein Vitamin-D-Mangel wirkt sich sehr negativ auf den Blutdruck aus. Deshalb empfiehlt es sich oft, ein Ernährungsergänzungsmittel einzunehmen, um den Blutdruck zu verbessern. Lasse dich in diesem Fall von deinem Arzt beraten!

2. Depression

Der Mangel an Vitamin D könnte außerdem eine Depression auslösen. Es besteht tatsächlich eine enge Verbindung zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und depressiven Symptomen. Dieses Vitamin spielt auch eine grundlegende Rolle in der Serotoninsynthese. 

Serotonin ist ein Neurotransmitter, der den Appetit und den Gemütszustand reguliert. Vitamin D aktiviert diese Substanz und ist deshalb auch wichtig, um guter Laune zu sein und Depressionen zu verhindern.
Vitamin D ist insbesondere in Fettfisch, Lebertran und verschiedenen Pflanzen (z.B. Pilzen) zu finden.

3. Müdigkeit und Schläfrigkeit

Eine der wichtigsten Aufgaben von Vitamin D ist, den Organismus bei der Aufnahme von Calcium zu unterstützen. Außerdem hilft es gegen Müdigkeit und stimuliert das Immunsystem. Bei einem Mangel an Vitamin D kommt es deshalb auch zu Schläfrigkeit und Erschöpfung.

Als Hormon spielt Vitamin D eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel und im Immunsystem. Es ist außerdem wichtig für die Schlafqualität.

Vitamin-D-Mangel durch Ernährung verhindern

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4. Knochen und Gelenke

Gelenkschmerzen treten sehr häufig als Folge eines Vitamin-D-Mangels bei Frauen auf. Mit diesem Vitamin können Muskel- und Knochenschmerzen gelindert werden!

Vitamin D ist sehr vorteilhaft für die Gesundheit der Frau, denn es fördert gesunde Muskeln, macht sie stärker und reduziert das Risiko für Stürze und Brüche. 

Außerdem kannst du damit leichter abnehmen und Knochenbeschwerden wie Osteoporose vorbeugen. Diese Krankheit tritt insbesondere ab der Menopause auf, da in diesem Lebensabschnitt weniger Östrogen erzeugt wird.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass du dich gesund ernähren solltest und jeden Tag ein kurzes, verantwortungsbewusstes Sonnenbad zu empfehlen ist, um ausreichend Vitamin D zu synthetisieren. 

Wie viel Sonne du brauchst, hängt von der Intensität der Strahlung und von deinem Hauttyp ab. Lasse dich am besten von deinem Arzt beraten, um einen Vitamin-D-Mangel zu verhindern.