Erkenne die verschiedenen Arten von Muttermalen

19. Februar 2019
Ein Kind hat bei der Geburt im Durchschnitt mindestens 10 Muttermale auf der Haut. Dabei hat jedoch jedes Muttermal einzigartige Eigenschaften, die wir erkennen sollten.

Kennst du die verschiedenen Arten von Muttermalen und kannst du sie identifizieren? Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Muttermale sind wissenschaftlich unter dem Namen melanozytärer Nävus bekannt. Dabei handelt es sich um Flecken auf der Haut, die unterschiedliche Farbtöne und Formen aufweisen.

Es ist zu beachten, dass sie bei allen Menschen vorhanden sind. Da Form und Farbe in der Regel variieren, ist es wichtig, dass du die verschiedenen Arten von Muttermalen unterscheiden kannst. Denn sie sind nicht alle gutartig.

Es wird geschätzt, dass Kinder bei der Geburt durchschnittlich 10 Muttermale auf der Haut haben. Diese Zahl ist relativ niedrig. Ebenfalls sind Menschen mit einem helleren Teint anfälliger für diese Flecken.

Muttermale können wachsen, sich verändern oder sogar verschwinden. Alles hängt von der Pflege, den genetischen Faktoren und den Veränderungen der Gesundheit ab. Dies liegt daran, dass Muttermale Veränderungen im Gewebe sind.

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In Anbetracht dieser Überlegungen möchten wir dir in unseren heutigen Artikel eine Liste mit den verschiedenen Arten von Muttermalen aufzeigen. Ebenso besprechen wir, wie du diese erkennen und identifizieren kannst.

Auf diese Weise kannst du dich schon von klein an um die Haut deines Kindes kümmern. Außerdem kannst du dein Kind auch darauf hinweisen, dich über jede beobachtete Veränderung oder Besonderheit zu informieren.

Die verschiedenen Arten von Muttermalen: wie man sie erkennt

Es gibt einige Bedenken, die du über Muttermale kennen solltest, bevor du ihre körperlichen Merkmale bewertest. Gesunde Muttermale oder allgemeine Nävi sind asymptomatisch. Das bedeutet, dass sie keine der folgenden Leiden verursachen sollten:

  • Juckreiz
  • Brennen
  • Nässen
  • Schwellungen

Außerdem wird die Haut um sie herum auch nicht rot oder blass.

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Diese Beschreibung bezieht sich auf ein gesundes Muttermal. Und dies kann dir eine Idee dafür geben, wie du erkennst, ob der Hautfleck deines Kindes anomal ist. Im Weiteren konzentrieren wir uns auf die Form und die Farbe von Muttermalen.

Form

Muttermale haben eine kreisförmige Erscheinung mit sehr definierten Kanten. Sie können jedoch auch eine ovale Form haben. Der Durchmesser beträgt in der Regel nicht mehr als 5 Millimeter und die geschätzte maximale Größe ähnelt etwa der einer Erbse.

Es gibt erhobene und flache Muttermale

Je nach Form gibt es zwei Arten von Muttermalen:

  • Flache Muttermale. Sie treten normalerweise am häufigsten auf.
  • Erhobene Muttermale

Traditionell wird davon ausgegangen, dass wenn ein Muttermal eine offensichtliche Oberfläche aufweist oder wächst, er ein Melanom oder ein anderes Problem darstellen kann. Diese Überlegung trifft jedoch nicht zu.

Allerdings können bei abnormalen Muttermalen unregelmäßige Formen auftreten. Daher ist es wichtig, dass du mit deinem Kind zu einem Dermatologen gehst, der die tatsächliche Beschaffenheit des Muttermals bestimmen kann.

Muttermale sollten nicht entfernt oder auf irgendeine Weise berührt werden. Es sei denn, sie jucken, stechen oder nässen. In diesem Fall wird ein Spezialist einen ambulanten Eingriff vornehmen.

„Bei der Geburt haben Kinder im Durchschnitt zehn Muttermale auf der Haut, was relativ niedrig ist.“

Farbe

Farblich weisen Muttermale normalerweise einen Braunton auf. Aber es gibt auch schwarze, blaue und rote Muttermale, wie die sogenannten Kirschangiome.

Die Farbe von Muttermalen kann ebenfalls ein Hinweis auf Veränderungen sein. Wie bereits erwähnt, gibt es jedoch nichts zu befürchten, wenn es theoretisch asymptomatisch ist.

Der Hautton einer Person steht ebenfalls in einer Beziehung mit der Farbe von Muttermalen. So wurde festgestellt, dass Kaukasier und blonde Menschen Muttermale mit Schattierungen zwischen rosa und hellbraun haben.

Derweil haben Menschen mit dunklem Haar oder dunklem Teint dunkelbraune und schwarze Nävi.

Die Farben von Muttermalen reichen von braun, zu schwarz und rot

Wie du Anomalien erkennst

Es kommt sehr selten vor, dass aus einem gesunden Muttermal ein Melanom wird.Dafür müssen außergewöhnliche Bedingungen gegeben sein.

Es stimmt ebenfalls, dass bestimmte Personen anfälliger für diese Erkrankung sind. Dies betrifft insbesondere Menschen mit sehr blasser Haut, Menschen, die sich ungeschützt der Sonne aussetzen, oder solche, die mehr als 50 Muttermale haben.

Es ist wichtig anzumerken, dass es ein Gutes ist zu erkennen, ob Veränderungen bei den Muttermalen deines Kindes vorliegen, aber nur ein Dermatologe hat die Möglichkeit, den genauen Zustand des Muttermal zu bestimmen. Ebenso kann er auch auf die Art der Pflege hinweisen, die ein Muttermal benötigt.

Wenn dein Kind mehr als zehn Muttermale auf der Haut hat, nimm routinemäßige Untersuchungen mit einem Facharzt wahr, um die richtige Beratung hinsichtlich der Hautflecken zu erhalten.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Muttermale bei Kindern in den meisten Fällen gutartig sind. Veränderungen stehen jedoch in direktem Zusammenhang mit rücksichtsloser und ungeschützter Sonneneinstrahlung.

Vorbeugung und die richtige Hautpflege sind daher immer gute Verbündete für die Gesundheit der Kinderhaut.

  • Damsky, W. E., & Bosenberg, M. (2017). Melanocytic nevi and melanoma: Unraveling a complex relationship. Oncogene. https://doi.org/10.1038/onc.2017.189
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