Beim Windeln wechseln beruhigen

Das Windeln wechseln kann für Eltern eine echte Herausforderung sein. Hier sind 5 Tipps, um dein Baby zu beruhigen und die Aufgabe ein wenig einfacher zu gestalten.
Beim Windeln wechseln beruhigen

Letzte Aktualisierung: 05. Juli 2018

Wenn dein Baby wächst, wird es aktiver und unabhängiger. Wenn es ca. 6 Monate alt ist, wird es immer schwieriger, es zum Windeln wechseln still zu halten.

Wenn dein Baby anfängt, zu krabbeln, wird die Welt zu einem faszinierenden Ort. Plötzlich wollen sie nur noch spielen und entdecken.

Vielleicht ist das der Grund, warum sie anfangen zu treten und zu schreien, wenn du versuchst, sie ruhig zu halten, während du die Windel wechseln willst. Dieses Verhalten ist völlig normal und in der Tat ein positives Zeichen.

Es macht es jedoch viel schwieriger, besonders im Vergleich dazu, wie es war, als dein Baby noch kleiner war.

5 Strategien beim Windeln wechseln

Mach dir keine Sorgen! Das ist nur eine Phase in der Entwicklung deines Kindes. Hier sind einige Strategien, die helfen, die Windeln zu wechseln.

Gib ihnen ein Spielzeug

Babys entdecken die Welt um sie herum, indem sie spielen. Eine gute Möglichkeit, sie zu beschäftigen, während du ihre Windel wechselst, ist, ihnen ein Spielzeug zu geben, mit dem sie spielen können.

Windeln wechseln

Achte darauf, ein Spielzeug zu wählen, das sie für ein paar Minuten ablenkt, während du dich an das Windeln wechseln machst. Kleine Spielsachen wie Badespielzeug sind dafür ideal.

“Manchmal, wenn wir etwas schnell erledigen wollen und unser Baby nicht mitmacht, sind wir schnell gestresst und angespannt. Dadurch kann selbst aus einer kleinen Aufgabe wie dem Windeln wechseln ein echter Kampf werden. “

Habe alles bereit

Alles an seinem Platz bereit zu haben, ist ein Schlüsselfaktor, um den Alltag stressfreier zu gestalten. In der Tat wurde bewiesen, dass unordentliche Haushalte mehr Ängste auslösen und uns dazu bringen, bestimmte Aufgaben weniger effizient auszuführen.

Deshalb solltest du, wenn es darum geht, Windeln zu wechseln, versuchen, alles an einem Ort zu haben.

Am besten ist es eine Tasche oder einen Korb mit Feuchttüchern, Windeln und anderen Produkten, die du zum Wechseln der Windeln brauchst, zu haben.

Wenn du alles zusammenhältst, kannst du es leichter mitnehmen, z.B. wenn du ausgehst.

Dieses Set wird dir eine große Hilfe sein, wenn dein Kind nicht auf dem Wickeltisch bleiben möchte.

Sei geduldig

Manchmal, wenn wir Dinge schnell erledigen wollen und unser Baby nicht mitmacht, sind wir schnell gestresst und angespannt.

Dieser Stress sorgt dafür, dass wir schlecht gelaunt sind und, ob wir es wollen oder nicht, übertragen wir dieses Gefühl an unser Baby. Das kann selbst eine kleine Aufgabe, wie das Windeln wechseln, in einen echten Kampf verwandeln.

Geduld und Ruhe sind immer der beste Ansatz, nicht nur um Windeln zu wechseln, sondern auch für alle anderen Aspekte der Kinderbetreuung und Erziehung.

Geh die Dinge langsam und stetig an – dann wird auch das Wechseln der Windeln zum Kinderspiel.

Sprich mit deinem Baby

Die Kommunikation mit deinem Kind ist sehr wichtig. Du hast wahrscheinlich schon mit deinem Baby gesprochen, als es noch im Mutterleib war.

Obwohl es mittlerweile ein paar Monate alt ist, haben deine Worte immer noch eine beruhigende Wirkung. Sprich sanft mit deinem Baby, während du die Windeln wechselst, und erzähle ihm/ihr, was du gerade machst.

Windeln wechseln: sauber machen

Zum Beispiel kannst du deinem Kind sagen, dass seine Windel schmutzig ist und dass du das ändern musst.

Mit deinem Baby zu sprechen, beruhigt und beschäftigt es. Stück für Stück fängt es an, die Notwendigkeit für diese Routine zu verstehen, die max. 5 Minuten dauert.

Gib ihnen Zeit und Raum

Wenn dein Baby spielt oder fernsieht, will es wahrscheinlich nicht aufhören, wenn du die Windeln wechseln willst.

Manchmal kannst du sie wechseln, ohne seine Aktivitäten zu unterbrechen. Warte entweder ein paar Minuten oder wechsle sie genau dort, wo es ist.

In bestimmten Situationen hilft es, flexibel zu sein, damit du die Aufgaben schnell und effizient erledigen kannst.

Schritt für Schritt wirst du deine eigenen Methoden entwickeln, um dein Baby davon zu überzeugen, dass das Wechseln der Windeln gar nicht so schlimm ist.