Baden – Wellness für dein Baby

29. Oktober 2018
Baden erzeugt bei den Neugeborenen ein Gefühl von Zuhause und Ruhe. Denn es fühlt sich dabei an die Ruhe und Sicherheit im Mutterbauch erinnert.

Wasser ist für Babys ein wunderschönes Gefühl. Und ein natürliches Entspannungsmittel. Das liegt unter anderem daran, dass die Kleinen ja neun Monate in den warmen „Gewässern“ des Mutterbauchs lebten. Dort war ihr Zuhause, voller Ruhe und Sicherheit. Deshalb ist das Baden für sie fast wie ein Wellness-Programm. Und auch darüber hinaus in verschiedener Hinsicht wichtig.

Baden erzeugt bei den Neugeborenen ein Gefühl von Zuhause und Ruhe. Es stellt einen Gegenpol zum schnellen Rhythmus der neuen Welt außerhalb des Mutterbauchs dar.

Denn für die neuen Erdenbürger gibt es in der Erwachsenenwelt doch so einiges an täglichem Stress. Es sind ja alles ganz neue Erfahrungen! Und da ist so ein warmes Bad genau das Richtige: Beim Baden kann das Kleine einfach herrlich entspannen.

Denn durch das Baden fühlt es sich an die Ruhe und Sicherheit im Mutterbauch erinnert. Und so wird das Baby in  einen Zustand der Entspannung versetzt, der ihm hilft, die Wahrnehmung und Erfahrung dieser neuen Welt zu ordnen. Und darüber hinaus erlaubt ihm das Baden natürlich auch, sich herrlich frei zu bewegen.

Baby beim Baden

Baden als Ritual im ersten Lebensjahr

Baden ist einfach ideal zum Entspannen. Daher ist es gut, deinem Baby täglich ein Bad (ohne Badezusätze) zu bereiten. So kannst du gleichzeitig auch für eine sanfte Hygiene deines Neugeborenen sorgen.

Außerdem wirst du sehen, dass dieses gemeinsame Ritual nicht nur für das Kind eine wunderschöne Erfahrung ist. Vielmehr ist es etwas, das ihr gemeinsam genießen werdet.

Tatsächlich ist es sehr gut, dir von Zeit zu Zeit auch ein richtiges gemeinsames Bad mit deinem Baby zu gönnen. Dabei könnt ihr zusammen ins Wasser tauchen und du kannst ihm Blasen auf seinen kleinen Bauch sprudeln.

Dadurch wird die innerliche Bindung zwischen Kind und Mutter (oder Vater) gefördert und gestärkt.

Das Baden als Ritual ist ein besonderer und wichtiger Anlass. Denn dabei kommen alle Beteiligten etwas zur Ruhe und können abschalten.

Es hilft, die Sorgen, den Kummer und andere Probleme hinter dir zu lassen. Und sich stattdessen an den kleinen Freuden des Alltags und des Aufziehens der Kinder zu erfreuen.

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Mutter mit entspanntem Baby beim Baden

Die Harmonie der Bewegungen im Wasser

Wie bereits angedeutet: das Baden erlaubt es dem Baby, sich in reiner Harmonie und frei zu bewegen. Es sollte keine tägliche Pflicht darstellen, sondern vielmehr eine Gelegenheit zum Genießen, Experimentieren und Spielen.

Dies alles hilft dem Kind, sich selbst und die Welt um sich herum kennenzulernen.

Die Eltern merken normalerweise recht schnell, dass der Kampf um das Verlassen des Wassers gerade erst beginnt. Denn davon wird die gesamte Kindheit geprägt sein.

Für kleine Kinder ist Wasser einfach ein herrlicher Ort! Dort haben sie Spaß und können ihrem natürlichen Forschergeist freien Lauf lassen.

Für sie ist das Wasser eine wahre Quelle an Empfindungen und Überraschungen. Und sie wird nie aufhören wird, sie in Staunen und Entzücken zu versetzen.

Dabei sind sie von allem begeistert: von den Lichtreflexen, den Bewegungen, von den Wellen.  Außerdem natürlich auch vom Erlebnis der Bewegungsfreiheit. Und nicht zuletzt genießen sie das Gefühl, vom Gefängnis der Schwerkraft befreit zu sein.

Jedoch solltest du beim Baden unbedingt Folgendes bedenken: eine tägliche Verwendung von Seife ist dabei nicht notwendig und darüber hinaus auch nicht empfehlenswert.

Ein Baby wird nicht wie ein Erwachsener schmutzig. Vielmehr wird die Reinigung seiner Haut auf natürliche Weise reguliert.

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Glückliches Baby beim Baden

Weitere Hinweise fürs Baden deines Babys

Tatsächlich wird manchmal auch empfohlen, dass man das Kind in den ersten 12 Monaten nur dreimal pro Woche baden sollte. Denn die Babyhaut ist noch viel empfindlicher als die eines größeren Kindes oder eines Erwachsenen.

Wenn du dich also wegen der zahlreichen Vorteile, die der Kontakt mit dem Wasser mit sich bringt, für ein tägliches Bad entscheidest, solltest du nicht jedes Mal Duschgel oder Shampoos verwenden. Denn das kann die sensible Haut deines Neugeborenen schädigen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Wie dir sicher auch der Kinderarzt sagen wird, solltest du den Körper deines Babys solange nicht komplett ins Wasser tauchen, bis die Nabelschnur abgefallen ist.

Dies findet normalerweise zwischen der ersten und dritten Lebenswoche statt. Aber bis dahin kannst du dein Kleines mit einem Schwamm verwöhnen.

Außerdem ist wichtig, dass das Baden deines Babys nicht in einer Erwachsenenbadewanne stattfindet. Vielmehr solltest du eine Babybadewanne nehmen. Und diese auf eine etwas erhöhte und widerstandsfähige Oberfläche stellen. Denn so hast du alles, was du brauchst, bequem zur Hand.

Zu Beginn genügt es, 5 bis 7 Zentimeter warmes Wasser (ungefähr 32ºC) einzufüllen. Und schon kannst du dein Kleines herrlich sanft baden. Du wirst sehen, dass diese Momente sehr kostbar für euch beide sein werden.

Es ist eine Zeit nur für euch, eine Zeit der Begegnung und des gegenseitigen Kennenlernens. Und sie wird euch viel Zufriedenheit und Ruhe schenken.