Die ersten Wochen als Mutter: 5 Tipps

· 9. Februar 2019
Du glaubst, dass es kompliziert sein wird, dich an das neue Leben als Mutter zu gewöhnen. Deshalb kannst du gut einige Ratschläge brauchen, um diese Zeit zu genießen.

Du bist Mutter geworden, doch es läuft nicht alles so, wie du es dir vorgestellt hast? Zwar fühlst du dich wahnsinnig glücklich, wenn du dein Baby in den Armen hältst, doch auch müde und etwas deprimiert. Wir haben heute ein paar Tipps für dich, die dir in den ersten Wochen als Mutter helfen können.

Du glaubst, dass es kompliziert sein wird, dich an das neue Leben als Mutter zu gewöhnen. Deshalb kannst du gut einige Ratschläge brauchen, um diese Zeit zu genießen.

Vergiss nicht, dass niemand wissend zur Welt kommt, alles muss zuerst gelernt werden, auch Mutter zu sein. Zwar wird dir dein natürlicher Mutterinstinkt helfen, doch in den ersten Wochen als Mutter musst du unglaublich viele neue Dinge lernen und experimentieren. 

Tipps für die ersten Wochen als Mutter

Guter Rat von Familie und Freunden ist immer willkommen, um kleine Missgeschicke auszubügeln. Auch der Kontakt mit anderen Müttern ist ratsam, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen und sich ausreden zu können.

Du hast vielleicht in den Vorbereitungskursen während der Schwangerschaft nette Frauen kennengelernt, mit denen du dich weiterhin treffen kannst. Ihr könnt gegenseitig Zweifel und Erfahrungen austauschen. 

Außerdem können dir folgende Tipps in den ersten Wochen als Mutter helfen:

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Schlafe ausreichend!

Diese Empfehlung steht an erster Stelle, weil sie grundlegend ist, um den Alltag mit Baby genießen zu können.

Wenn du zu wenig schläfst, was meist in den ersten Wochen als Mutter der Fall ist, fühlst du dich müde und abgeschlagen. Es ist sehr schwierig, sich zu erholen, wenn man das Kind alle drei Stunden füttern und wickeln muss.

Anfangs scheint dies ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Doch dein Körper braucht Schlaf und Erholung! Lasse dir von deinem Partner und deiner Familie helfen.

Mach dir keine Sorgen, wenn du traurig bist

Es ist ganz normal, dass frischgebackene Mütter sich manchmal traurig fühlen. Dies ist insbesondere auf hormonelle Veränderungen zurückzuführen, doch du wirst dies schnell überwinden.

Wenn du ständig das Bedürfnis hast, zu weinen und du glaubst, die Situation nicht bewältigen zu können, ist das anfangs ganz normal. Doch wenn dieser Zustand intensiv ist, könntest du an einer postpartalen Depression leiden. In diesem Fall musst du zu deinem Arzt oder zu einem Psychologen, um dir helfen zu lassen.

die ersten Wochen als Mutter

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Lass dich nicht unterkriegen: Bitte um Hilfe!

Die ersten Wochen sind für Mütter extrem anstrengend: Stillen, Fläschchen, Windeln, Babykleidung waschen, Babygeschrei, Bauchschmerzen, Müdigkeit… Manchmal sind frischgebackene Mütter so müde, dass sie sich gar nicht mehr erholen können.

Wenn noch Geschwister vorhanden sind, wird alles noch komplizierter, denn sie erfordern ebenfalls Aufmerksamkeit und Hilfe.

Lasse dir von deiner Familie oder Freunden helfen! Du hast sicher jemanden, der bereit ist, für dich den Einkauf zu tätigen oder in die Apotheke zu gehen. Oder vielleicht kann jemand aus deiner Familie dein erstes Kind in den Kindergarten bringen.

Du brauchst in den ersten Wochen als Mutter Hilfe und musst diese auch annehmen. Schließlich hattest du auch noch keine Zeit, um dich von den Strapazen der Entbindung zu erholen.

Zweifle auch nicht daran, Besuche auf später zu verschieben, wenn dir nicht danach ist, denn das gibt für dich noch mehr Arbeit. Natürlich wollen alle den kleinen Erdenbürger kennenlernen, doch achte jetzt auf dich und deine Gesundheit!

Mach dir keine Sorgen um dein Gewicht!

Es ist nicht einfach, nach der Entbindung wieder das Normalgewicht zu erreichen. Lasse dir Zeit, um ganz allmählich wieder abzunehmen.

Du solltest jetzt nicht Diät halten, denn in den ersten Wochen als Mutter brauchst du eine gesunde Ernährung!

Mutter mit Kinderwagen

Du solltest auch mit Sport nur langsam beginnen. Gehe zum Beispiel jeden Tag mit deinem Baby spazieren, um frische Luft zu genießen. Das ist auch gut für deine Linie! 

Genieße das Leben mit deinem Baby

Vergiss nicht, dass diese Zeit schnell vergeht und nie wiederkehren wird. Genieße das Leben mit deinem Baby. Halte mit ihm Siesta, mach Spaziergänge, lache mit deinem kleinen Schatz, küsse ihn und tausche Blicke mit ihm aus.

Es sind die besten Augenblicke deines Lebens, genieße sie!

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  • Buderus, S. (2004). Ernährung in schwangerschaft und stillzeit. Medizinische Welt.