Vorteile von Meditation in der Schule

26. Dezember 2018
Auch in Schulen wird Meditation immer beliebter. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Vorteile kontemplativer Übungen im Klassenzimmer. 

Kleine Kinder haben keine vorgefasste Meinung oder Vorurteile über Meditation, was sehr vorteilhaft  ist. Kontemplative Übungen in der Schule haben nämlich verschiedenste Vorzüge, die jeder einfach nutzen kann. Entdecke in unserem heutigen Artikel mehr über Besinnung nach innen im Klassenzimmer.

Meditation ist eine physische und mentale ÜbungSchüler, die sich voll darauf konzentrieren, können kurz- und langfristig vielfach profitieren.

Kontemplative Übungen können zu einem wichtigen Teil des regulären Unterrichts werden. Denn damit können die Schüler nicht nur mehr über ihr eigenes Bewusstsein lernen, sondern auch ihre Perspektive verändern.

Man braucht für die Meditation nur wenig Zeit: 10 Minuten täglich sind ausreichend! Auch sind dafür keine besonderen Räumlichkeiten notwendig. Jeder Schüler braucht nur Platz, um bequem zu sitzen.

Nicht nur Erwachsene können von den Vorteilen des Meditierens profitieren. Auch bei Kindern und Jugendlichen wurden die positiven Effekte inzwischen durch Studien nachgewiesen. Sie können sich dadurch zum Beispiel einfacher konzentrieren und sind ruhiger. Außerdem lernen sie damit, sich zu entspannen und nachzudenken. 

Vorteile von Meditation im Klassenzimmer

Anschließend gehen wir näher auf die verschiedenen Vorteile ein, die regelmäßiges Meditieren in der Schule mit sich bringt:

1. Mehr Konzentration

Meditation hilft Schülern, sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren zu können. Kinder lernen dadurch auch, ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Zielreize zu lenken. Das ist sehr vorteilhaft, denn so können die Schüler im Unterricht auch besser aufpassen und Information besser aufnehmen.

Mädchen lernt Meditation.

Entdecke auch diesen Beitrag: Die Guillour-Methode für die Konzentration

2. Besseres Einfühlungsvermögen und Selbstbewusstsein

Druck und unkontrollierbare Umstände führen manchmal dazu, dass Kinder sich nicht fähig fühlen, eine Prüfung zu bestehen. Insbesondere bei Hänseleien oder Mobbing durch Mitschüler kann dies ernste Folgen haben.

Doch Meditation stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl, sondern auch das Einfühlungsvermögen und die innere Stabilität der Kinder. Damit entwickeln sich gleichzeitig Gefühle wie Mitleid, Freude und mehr Selbstbewusstsein.

3. Verbesserte Aufmerksamkeit

Auch die Aufmerksamkeit der Schüler verbessert sich durch Meditieren im Klassenzimmer. Damit können gleichzeitig innerliche Probleme, wie Angst, Ausschluss aus der sozialen Gruppe, Nervosität und Depression reduziert werden. Auf diese Weise verbessert sich das psychologische Wohlbefinden der Kinder. Dies geht aus verschiedensten Studien hervor.

4. Weniger Stress

Die Innenschau schenkt den Kindern nicht nur eine Zeit der Ruhe und physischer, mentaler und emotionaler Entspannung. Sie beeinflusst das Nervensystem direkt, denn durch Meditation werden weniger Stresshormone produziert. Dadurch sinkt zum Beispiel der Cortisolspiegel.

Außerdem benötigt man beim Meditieren weniger Sauerstoff und die Herz- und Atemfrequenz ist langsamer. Darüber hinaus wird dadurch auch der Blutdruck gesenkt.

5. Besseres Gedächtnis

Das Gedächtnis ist für jeden Schüler Grundlage für Erfolg. Denn nur so kann neue Information gespeichert werden, was von größter Bedeutung ist, um gute schulische Leistung zu erbringen. Außerdem bedeutet ein gutes Gedächtnis auch eine bessere Fähigkeit, unterschiedliche Ideen und Gedanken zu kombinieren. Diese Kapazität ist sehr hilfreich, um intelligente und interessante Gespräche zu führen und Gedankengänge zu entwickeln.

Meditation im Klassenzimmer

Hast du diesen Beitrag schon gelesen? Wann schafft dein Kind erste Erinnerungen im episodischen Gedächtnis?

Meditation hilft Schülern, sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren zu können. Kinder lernen dadurch auch, ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Zielreize zu lenken.

6. Emotionen besser kontrollieren

Experten haben die Beziehung zwischen einer unausgeglichenen emotionalen Welt und schlechten schulischen Ergebnissen bestätigt. Wie bereits erwähnt, hilft Meditation, Stress und Nervositäat zu lindern. 

Doch das ist noch nicht alles. Auch Universitätsstudenten können dabei lernen, ihre Gefühle besser zu kontrollieren. Dies wirkt sich unter anderem positiv auf die akademische Leistung aus.

Eine kurze Meditationszeit im Klassenzimmer hilft den Schülern, sich mental zu entspannen, was ihr Verhalten sehr positiv beeinflusst. Da Kinder und Jugendliche oft unter Stress stehen, handelt es sich um eine perfekte Möglichkeit, sie zu versammeln, damit sie sich auf ihre Gedanken konzentrieren können.

Mediation im Klassenzimmer ist ohne jeden Zweifel sehr vorteilhaft, sowohl für die Schüler als auch für die Lehrer. Warum probierst du es als Lehrer nicht selbst aus? Gib dieser Methode eine Chance!