Vier Fakten zur Atmung deines Babys

· 2. März 2019
Die schnelle Atmung von Babys im ersten Lebensjahr kann für Eltern besorgniserregend sein. Erfahre in unserem Artikel, was normal ist und was nicht.

Hast du dich auch schon um die schnelle Atmung deines Babys gesorgt?

Dann haben wir im Folgenden einige interessante Fakten für dich, damit du dich sicherer bei diesem Thema fühlst und auch in der Lage bist, zwischen einem echten Problem und einem natürlich vorkommenden Zustand bei Neugeborenen zu unterscheiden.

Eltern machen sich oft Sorgen um die Atmung ihres Babys. Dies gilt vor allem dann, wenn das Neugeborene nur wenige Tage oder Monate alt ist.

Wenn Eltern die Bewegungen der Brust ihres Babys bemerken, denken sie möglicherweise, dass es aufgeregt ist oder dass Probleme mit der Lunge vorliegen.

Es gibt jedoch bestimmte Merkmale, die die Atmungssysteme von Neugeborenen kennzeichnen. Denn diese sind noch klein und ein wenig unreif. Dies bleibt so, bis die Kleinen ihren zweiten Lebensmonat erreicht haben.

Fakten über die Atmung deines Babys

Babys machen ungefähr 40 bis 60 Atemzüge pro Minute. Dies spiegelt sich direkt in der Bewegung der Brust wider, die wenig Fettgewebe hat. Dadurch werden die beschleunigten Atembewegungen stärker wahrgenommen.

Um dir eine bessere Vorstellung zu geben: Wenn ein Neugeborenes 60 Atemzüge pro Minute durchführt, macht ein Erwachsener nur 20. Aber das ist noch nicht alles.

Denn die Atmung eines Babys ist auch durch rhythmische Veränderungen gekennzeichnet. Manchmal sind diese unregelmäßig und nasal. Babys können sogar schnarchen, seufzen und besondere Geräusche machen.

Aus diesen Gründen solltest du über die folgenden Fakten, bezüglich der Atmung deines Babys, Bescheid wissen:

1. Unregelmäßiges Atmen bei Babys

Neugeborene atmen mit instabiler rhythmischer Dynamik. In einem Moment können sie tief und beschleunigt Luft einatmen und wenige Minuten später zu langsamen und kurzen Atemzügen wechseln.

Da Neugeborene häufig weinen, hat auch dies Auswirkungen auf die Veränderungen der Atmung. So kehrt die Atmung deines Babys nach dem Weinen schnell zu einem langsamen Tempo zurück.

Es ist auch zu beachten, dass Frühgeborene aufgrund ihrer Lungenunreife am anfälligsten für eine unregelmäßige Atmung sind.

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Die Atmung deines Babys kann unregelmäßig sein

2. Babys atmen nur durch die Nase

Eine weitere interessante Tatsache über die Atmung deines Baby ist, dass es Luft nur durch die Nase aufnimmt. Dies liegt daran, dass der weiche Gaumen von Babys sehr nahe an der Epiglottis liegt. Dadurch kann kein Sauerstoff durch den Mund gelangen. Dies ist jedoch nur bis zum Alter von sechs Monaten der Fall.

Es gibt bestimmte Merkmale, die die Atmungssysteme von Neugeborenen kennzeichnen. Denn diese sind noch klein und ein wenig unreif. Dies bleibt so, bis die Kleinen ihren zweiten Lebensmonat erreicht haben.

3. Über das Schnarchen

Ein weiteres übliches Ereignis, im Zusammenhang mit der Atmung eines Babys, ist das häufige Schnarchen.

In Bezug auf diese Sache gilt es zu betonen, dass die Schuldigen hier Nasensekretionen sind, die bei Säuglingen üblich sind.

Sie sind die Folge von Weinen oder häufigen Erkältungen, denen Babys ausgesetzt sind.

Du solltest besonders auf das Schnarchen achten. Wenn dein Kind nicht erkältet oder verschleimt ist und dennoch viel schnarcht, solltest du einen Kinderarzt konsultieren. Dies könnte ein Schlafapnoe-Syndrom sein.

Um festzustellen, ob dein Kind möglicherweise an dieser Erkrankung leidet, solltest du prüfen, ob dein Baby nachts viel schwitzt. Prüfe ebenfalls, ob sich dein Kind unwohl fühlt oder sonderbare Schlafpositionen einnimmt und ob die Atmung für einige Sekunden stoppt.

Beachte, dass das Leben deines Babys gefährdet sein kann, wenn die Atmung für länger als 20 Sekunden stoppt.

Dies kann bei Kindern den sogenannten plötzlichen Kindstod auslösen, der durch Nichtatmen verursacht wird. Dies ist in der Regel der Fall, wenn Babys in der Nacht auf dem Bauch schlafen.

4. Periodisches oder zyklisches Atmen

Obwohl es nicht normal erscheint, halten Neugeborene häufig den Atem an. Wie bereits erwähnt, kann es riskant sein, wenn die Atempause länger als 20 Sekunden dauert.

Während des ersten Lebensmonats hören Babys jedoch normalerweise zwischen 5 und 10 Sekunden auf zu atmen und nehmen dann automatisch den Atmungszyklus wieder auf, ohne das Herz-Kreislauf-System zu beeinträchtigen.

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Die Atmung von Neugeborenen unterscheidet sich von Erwachsenen

Warnsignale

Finde im Folgenden ein Liste mit Warnsignalen, die in Bezug auf die Atmung deines Babys nicht normal sind:

  • Du bemerkst, dass ihre schnelle Atmung zu schnell ist und 60 Atemzüge pro Minute übersteigt.
  • Das Baby atmet zu schwer und du bemerkst, dass Brust und Rippen zu stark absinken.
  • Das Gesicht, der Mund, die Zunge oder Gliedmaßen des Neugeborenen färben sich blau.

Letztendlich lohnt es sich, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und über Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen Bescheid zu wissen.

Wenn dein Baby für länger als 20 Sekunden nicht atmet und du das Gefühl hast, dass das Kind nicht reagiert, kann dies ein äußerst wertvolles Hilfsmittel sein, um im Notfall handeln zu können.

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  • Wildhaber, J. H., & Moeller, A. (2007). Sleep and respiration in children: Time to wake up! Swiss Medical Weekly.