Was tun bei schlechter Schlafroutine deines Babys?

20. August 2018
Bleibt dein Baby die ganze Nacht wach? Ändere den Schlafrhythmus deines Babys mit den folgenden Tipps.

Wenn die Schlafroutine deines Babys nicht im richtigen Rahmen liegt, solltest du Maßnahmen ergreifen, um das Problem so schnell wie möglich zu beheben.

Eltern machen sich oft Gedanken darüber, ob ihre Kinder genug Ruhe bekommen. Es ist zwar normal, dass Neugeborene zunächst oft nachts aufwachen, aber sie sollten sich mit der Zeit an regelmäßigere Schlafgewohnheiten anpassen. 

In den ersten Lebenswochen sind Neugeborene nur etwa 5 bis 6 Stunden wach. Es ist völlig normal, dass sie nachts mehrmals aufwachen und nicht immer gleich wieder einschlafen.

Im Laufe der Zeit werden die Stunden, die dein Baby wach ist, allmählich zunehmen.

Wenn die Kinder ihr erstes Lebensjahr vollendet haben, sind sie in der Regel 14 bis 15 Stunden pro Tag wach.

Allerdings können Eltern viel Schlaf aufgrund vom veränderten Schlafrhythmus ihrer Kleinen einbüßen.

Wenn das über einen längeren Zeitraum so weitergeht oder später wieder auftritt, ist es wichtig, dass sich die Eltern dem Problem stellen.

Andernfalls kann es das Wohlbefinden des Kindes und das der Familie insgesamt beeinträchtigen.

Die Bedeutung der Nachtruhe für Babys

Die Tatsache, dass eine ausreichende Erholung ein wichtiger Faktor für die Gesundheit eines Menschen ist, ist keine neue Erkenntnis. Und es ist absolut zutreffend, wenn es sich um Babys handelt.

Es gibt drei wesentliche Gründe, warum Erholung in den ersten Lebensjahren eines Kindes besonders wichtig ist.

Erstens, Erholung regt den Appetit an. Außerdem ermöglicht die Zeit, die ein Kind schlafend verbringt dem Gehirn das an diesem Tag angesammelte Wissen zu speichern.

Schließlich produziert der Körper im Schlaf Hormone, die für sein Wachstum verantwortlich sind.

Natürlich ist es ungemein wichtig, dass du für die richtigen Bedingungen sorgst, damit dein Baby genügend Schlaf bekommt.

Dazu gehören die Mutterliebe, die Schaffung guter Gewohnheiten und andere Faktoren, die wir im Folgenden erläutern.

Schlafroutine deines Babys: weinendes Baby

Was kannst du tun, wenn die Schlafroutine deines Babys nicht im Rahmen ist?

Wenn dein Baby tagsüber schläft und nachts wach ist, dann hast du definitiv ein Problem.

Dies kann sehr negative Folgen für deine Gesundheit haben, und es ist auch nicht gut für dein Kind. Erstens, weil diese Schlafroutine deines Babys für euch beide keine Vorteile bringt.

Und zweitens, weil Tagesgeräusche und -lichter leicht die Ruhe deines Babys stören können. Daher sind die Schlafstunden, die dein Baby tagsüber bekommt, wegen dieser Unterbrechungen weniger erholsam.

Deshalb ist es am besten, dem Problem vorzubeugen und schon in jungen Jahren gesunde Schlafgewohnheiten zu schaffen.

Hier sind einige Tipps, die dir helfen, dein Ziel zu erreichen.

Tagsüber das Licht an lassen

Versuche den Raum möglichst nicht so dunkel zu halten wie nachts, auch wenn dein Kind schläft.

Auf diese Weise verwechselt der Körper deines Babys Tag und Nacht nicht und gibt tagsüber weniger Melatonin ab. Melatonin ist das Hormon, das für die Regulierung der Schlafroutine deines Babys verantwortlich ist.

Versuche außerdem, die Beleuchtung in der Nacht zu reduzieren und eine ruhige, entspannte Umgebung zu schaffen. Dies wird dem Baby signalisieren, dass es Zeit ist sich auszuruhen.

Füttere dein Kind abends

Um zu verhindern, dass dein Kind in der Nacht aus Hunger immer wieder aufwacht, solltest du dafür sorgen, dass dein Baby abends isst.

Wenn Dein Liebling schläft, wecke ihn geduldig und sanft und halte ihn wach, rege ihn an und spiele mit ihm.

Natürlich solltest du dein Kind niemals zum Essen zwingen. Aber da Neugeborene normalerweise alle zwei oder drei Stunden essen, ist es wahrscheinlich, dass dein Baby essen wird, wenn es die Möglichkeit dazu hat.

Dies führt auch dazu, dass mehr Milch produziert wird, was wiederum bedeutet, dass dein Kind ruhiger isst. Dies ist vorteilhaft, da Babys anfälliger für Koliken und Blähungen sind, wenn sie hektisch essen.

„Es gibt drei wesentliche Gründe, warum Ruhe in den ersten Lebensjahren eines Kindes besonders wichtig ist. Erstens regt Erholung den Appetit an. Darüber hinaus ermöglicht die Zeit, die ein Kind im Schlaf verbringt, dem Gehirn, das an diesem Tag angesammelte Wissen zu speichern. Und schließlich, produziert der Körper Hormone, die für sein Wachstum verantwortlich sind, wenn ein Baby schläft.“

Lass dein Kind tagsüber nicht schlafen

Wenn dein Baby älter wird, wird es immer mehr Stunden am Tag wach sein, ohne dass es sich auf seinen Appetit auswirkt. Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen.

Das heißt, du kannst festlegen, wann dein Kind schlafen darf und wann nicht. 

Stelle daher sicher, dass dein Liebling am Nachmittag so wenig wie möglich schläft.

Wenn deine Kinder noch Mittagsschlaf halten, sollten sie dies nicht länger als zwei oder drei Stunden tun, je nachdem, wie viel Schlaf sie in der letzten Nacht hatten.

Wenn Kinder nachmittags zu viel schlafen, garantiert dies eine schwierige Nacht.

Schlafroutine deines Babys: Baby will nicht schlafen

Der Unterschied zwischen Tag und Nacht

Wenn du deinem Liebling beibringst, zwischen einer Tageszeit und einer anderen zu unterscheiden, ist das ein wichtiger Weg, die Schlafroutine deines Babys zu regulieren.

Dazu kannst du dein Kind an bestimmte Aktivitäten zu bestimmten Tageszeiten gewöhnen. Zum Beispiel kannst du mit deinem Kind jeden Nachmittag spazieren gehen, um etwas frische Luft zu schnappen.

Nachts solltest du dich für entspannende Aktivitäten wie Bäder, Bücher lesen und Kuscheln entscheiden. Wenn du geduldig und konsequent bist, wirst du bald sehen, wie dein Kind eine Schlafroutine annimmt.

Wenn du einen angemessenen Rhythmus im Leben deiner Familie beibehältst, kannst du den Schlafrhythmus deines Babys anpassen.

Nicht nur die innere Uhr deines Kleinen wird sich nach und nach einstellen, auch ihr als Eltern werdet mehr Ruhe bekommen.

Deine gesteigerte Energie und verbesserte Stimmung wird sich auf das Leben deines Babys in jeder Hinsicht positiv auswirken.

Jetzt weißt du es. Mit Hilfe von positiven Gewohnheiten, korrekter Einwirkung von Sonnenlicht und häufigen Mahlzeiten kannst du den Schlafplan deines Kindes anpassen.