Mütter von Babys kennen das absolute Chaos

Mütter von Babys sind ein wenig "verrückt". Sie verlassen die rationale Welt und leben in einer Art Parallelwelt und halten sich von logischen Entscheidungen, Zeitplänen oder Verpflichtungen fern. In diesem Sinne brauchen Mütter von Babys die Unterstützung von nahestehenden Menschen, um klarzukommen. Es ist schließlich eine Zeit, in der die innere und die äußere Welt in absolutes Chaos gehüllt sind.
Mütter von Babys kennen das absolute Chaos

Letzte Aktualisierung: 10. September 2018

Mütter von Babys kennen tägliches Weinen, Wickeln, Stillen oder Füttern, was ihnen manchmal das Gefühl gibt, sich in einer anderen Dimension zu befinden.

Nach der Geburt verändert sich das Leben und der Tagesablauf, deshalb können sich manche Frauen selbst nicht mehr erkennen und haben das Gefühl, ihre eigene Identität zu verlieren.

Mütter von Babys sollten sich mit anderen Müttern verbinden.

Die Rolle der Mütter von Babys

Während das Chaos in der Zeit nach der Geburt am stärksten ausgeprägt ist, erfordern die jungen Jahre unserer Kinder oft, dass wir die Welt mit den Augen eines Babys betrachten und unsere Prioritäten auf ihre Bedürfnisse abstimmen.

Die Bedürfnisse des Babys werden zu unseren eigenen, wenn wir uns erschöpft fühlen und ein verschwommenes Bewusstsein, gemischte Gefühle und eine große Unklarheit verspüren.

Wahrscheinlich drückt die Aussage “Ich fühle mich wie in einer anderen Welt” am besten aus, wie sich Mütter von Babys fühlen. Sie bewegen sich tagein, tagaus zwischen Schreien, schlaflosen Nächten, Koliken und Windeln.

Mütter von Babys leben in einer Art Parallelwelt.

Emotionale Unterstützung für Mütter von Babys

Auf jeden Fall ist es wichtig, dass Mütter von Babys in die Traumwelt eintauchen, die der Ursprung des Stillens, des Weinens, der Ratschläge und Empfehlungen, der Zeitpläne und anderer charakteristischer Aspekte dieser Phase ist.

Um diese Momente der “Trennung von der realen Welt” positiv zu erleben, ist es vorteilhaft, nach Referenzen im Hier und Jetzt zu suchen. Ein Beispiel wäre das Gespräch mit anderen Müttern, die sich in der gleichen Phase befinden.

Auf diese Weise können Situationen, Empfindungen, Erfahrungen und Gedanken normalisiert werden, denn man sieht, dass auch andere Mütter dieselben Erfahrungen machen.

Ein Umfeld zu schaffen, in dem unser Erleben nicht nur geteilt, sondern auch neu erschaffen und positiv gefärbt wird, ist also hilfreich.

Mütter von Babys können emotional unterstützt werden.

Anders ausgedrückt ist das Chaos in diesem Stadium zwar ein negatives Element, aber die Tatsache, dass wir es teilen und uns auf unserem Weg begleitet fühlen, ermutigt uns dazu, die Identität als Mutter eines Babys in positiver Art mit dem damit verbundenen Chaos zu akzeptieren.

Es ist normal, verärgert zu sein und in den Wahnsinn einzutauchen, denn die Menge an Vorschlägen, Ratschlägen und widersprüchlichen Erfahrungen verwirrt Mütter von Babys und führt zur Verzweiflung auf der Suche nach dem richtigen Weg.

Sich mit anderen Frauen zu umgeben, die auch Mutter sind, fördert die emotionale Unterstützung, die Akzeptanz unserer Emotionen und das Selbstvertrauen.

Mütter von Babys haben ihren eigenen Rhythmus.

Andere Mütter von Babys als Stütze

Mütter von Babys wechseln zwischen der Identifikation mit Erwachsenen und Babys. Das lehrt sie in gewisser Weise, was für wen richtig oder falsch ist.

Man sollte den Kontakt zu anderen Müttern suchen. Sie helfen zu erkennen, was gut für uns ist und wie wir diese Zeit bewältigen können.

Egal welche Ratschläge wir auch bekommen, nur diejenigen, die eng mit der emotionalen Geschichte des individuellen Mutter-Baby-Paares verbunden sind, werden nützlich und fruchtbar sein.

Dadurch sieht man, dass nur wir selbst wissen, was gut für uns ist. Mütter von Babys sind sich oft gar nicht darüber bewusst, was sie alles wissen und können.

Zu verstehen, dass alle Mütter von Babys ihre eigene Zeit und ihren eigenen Rhythmus haben, ist der beste Ausgangspunkt, um zum richtigen Zeitpunkt die Normalität, deren Verlust wir so sehr gefürchtet haben, wiederherstellen zu können.