Baby und Haustier >> Geht das gut?

21. Januar 2019
In unserem Beitrag geht es heute darum, wie man ein angenehmes und friedliches Zusammenleben zwischen Baby und Haustier erreichen kann. Wir sprechen insbesondere von Katzen und Hunden, denn das sind die beliebtesten Haustiere.

Alle werdenden Eltern, die ein Haustier haben, stellen sich diese Frage: Baby und Haustier, geht das wohl gut? Wir laden dich heute ein, mit uns über dieses Thema nachzudenken und zu erfahren, was man dabei alles berücksichtigen sollte.

In unserem Beitrag geht es heute darum, wie man ein angenehmes und friedliches Zusammenleben zwischen Baby und Haustier erreichen kann. Wir sprechen insbesondere von Katzen und Hunden, denn das sind die beliebtesten Haustiere.

Wie kann man Katze oder Hund in die neue Familiendynamik einbinden, ohne dass es zu Eifersucht oder Gefahren für das Baby kommt? Dies ist eine vielgestellte Frage, auf die Kinderärzte immer wieder Antwort geben müssen. In der Regel wird empfohlen, vorsichtig zu sein, wenn sich Baby und Haustier zum ersten Mal sehen. 

Vor der Geburt des Kindes stand schließlich Hund oder Katze im Mittelpunkt und wurde alleine verwöhnt, ohne die Aufmerksamkeit mit anderen teilen zu müssen. Das Tier könnte sich deshalb nach der Ankunft des Babys vernachlässigt oder eifersüchtig fühlen. 

Die Eltern müssen immer dabei sein, wenn Baby und Haustier zusammen sind, um mögliche Gefahren für das Kind zu verhindern.

Baby und Haustier: allmähliche Annäherung

Baby und Haustier haben Spaß

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Du solltest folgende Ratschläge befolgen, um dein kleines Baby zu schützen und gleichzeitig auch deinem Hund oder deiner Katze ausreichend Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Insbesondere im ersten Lebensjahr sind gewisse Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um mögliche Gefahren zu verhindern.

  • Als Besitzer einer Katze oder eines Hundes weißt du sicher, ob dein Tier ruhig, friedlich oder eher aggressiv ist. Vergiss allerdings nicht, dass sich das Verhalten durch Eifersucht verändern könnte. Du musst deshalb immer dabei sein, wenn sich Baby und Haustier einander nähern.

Kinder- und Tierärzte sind sich darin einig, dass Baby und Haustier sich gegenseitig vorgestellt werden sollten. Du solltest dein Kind in die Arme nehmen und es dem Hund oder der Katze erlauben, sich allmählich anzunähern und zu schnüffeln.

  • Nach diesen ersten Schritten kannst du dem Haustier erlauben, sich in der Nähe der Wiege aufzuhalten, du musst jedoch immer dabei sein. Das Tier darf auf keinen Fall in die Wiege!
  • Eine goldene Regel ist, zu analysieren, wie der Hund oder die Katze reagiert, wenn das Baby weint. Daran kannst du erkennen, ob dein Haustier nervös wird oder ob es ruhig an der Seite des Kindes bleibt.
  • Der Raum, in dem das Baby isst und ruht, sollte von dem Aufenthaltsort des Tieres entfernt sein. 
  • Sobald das Baby sechs Monate alt ist und wenn es bereits Dinge greifen und krabbeln kann, musst du aufpassen, dass es das Haustier streichelt und ihm nicht weh tut.

Verbiete ihm nicht, mit der Fellnase zu spielen, doch du musst immer dabei sein und deinem Baby beibringen, dass man sich danach immer die Hände waschen muss. Denn Kinder haben die Gewohnheit, sich die Hände ständig in den Mund zu stecken. 

  • Sobald das Kind etwas größer ist, um die 12 bis 18 Monate alt, kannst du es mit dem Fellwuschel spielen lassen. Es wird der beste Spielgefährte für dein Kind sein. 

Vorteile eines Haustiers für Kinder

Baby und Haustier unterhalten sich

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Experten weisen darauf hin, dass Kinder mit Haustieren weniger Allergien entwickeln und ein stärkeres Immunsystem haben. 

Bestimmte Bestandteile von Bakterien, die Endotoxine, können im Körper ein Enzym aktivieren, das vor Allergien und Asthma schützt.

Allerdings müssen Ausnahmen berücksichtigt werden, die ein kleines Kind empfindlicher machen. So können beispielsweise Hunde- oder Katzenhaare zu Dermatitis, allergischer Rhinitis oder Bindehautentzündung führen.

Aus diesem Grund darf man das Haustier dem Kind nur allmählich näher bringen. So kann man feststellen, ob eine allergische Reaktion ausgelöst wird und gegebenenfalls einen Kinderarzt konsultieren.

Wenn keine ungewöhnlichen Reaktionen auftreten, kann die Fellnase allmählich immer näher kommen.

Trotzdem sollten Baby und Haustier getrennte Bereiche haben. Sie können allerdings zusammen spielen, das Kind kann das Tier streicheln und die Katze oder der Hund das Kind beschnuppern. 

Doch Schlaf- und Essräume sollten auf jeden Fall getrennt sein, zumindest in den ersten drei Lebensjahren. Sie können jedoch zum Beispiel in einem Spielraum oder im Garten zusammen Spaß haben.