Schwimmen in der Schwangerschaft – 7 Vorteile

· 21. Oktober 2018
Schwimmen in der Schwangerschaft regt den Kreislauf an. Die horizontale Position vieler Bewegungen im Wasser verhindert Krampfadern, Schwellungen und Muskelkrämpfe und verbessert die Lungenkapazität, was wiederum verhindert, dass du schnell müde wirst.

Schwimmen in der Schwangerschaft ist eine ausgezeichnete Idee, denn Wasser macht sanfte Bewegungen möglich und wir spüren darin nur einen Bruchteil des tatsächlichen Gewichtes.

Das Verletzungsrisiko ist im Wasser geringer, doch trotzdem kannst du die Muskulatur der Beine, des Beckens und des Gesäßes trainieren, was zur Vorbereitung für die Entbindung sehr wichtig ist.

Schwimmen regt den Kreislauf an. Bewegungen im Wasser verhindern Krampfadern, Schwellungen und Muskelkrämpfe und verbessern die Lungenkapazität. Das wiederum verhindert, dass du schnell müde wirst.

Schwimmen in der Schwangerschaft: Lasse dich von deinem Arzt beraten

Schwimmen in der Schwangerschaft: Lasse dich von deinem Arzt beraten

Auch wenn Schwimmen in der Schwangerschaft in der Regel zu empfehlen ist, solltest du zuerst mit deinem Arzt sprechen. Er kann deine körperliche Verfassung beurteilen und feststellen, ob diese Aktivität auch für dich sinnvol ist.

Schwimmen ist für mich normal. Ich bin entspannt, ich fühle mich wohl und ich weiß, was mich umgibt. Es ist mein Zuhause.

Michael Phelps

Es gibt ein paar Dinge, die dein Gynäkologe bewerten wird, bevor du mit dem Schwimmen beginnst. Denn diese Aktivität ist für Frauen in einer Risikoschwangerschaft oder bei Gefahr für eine Frühgeburt nicht geeignet.

Auch in folgenden Fällen solltest du darauf verzichten: Plazenta praevia, verzögertes Gebärmutterwachstum, Gefäßprobleme oder Gebärmutterhalserweiterung.

Darüber hinaus ist eine Schwangerschaft nach Angaben der Spezialisten der Spanish Heart Foundation unter keinen Umständen der ideale Zeitpunkt, Schwimmen zu lernen oder nach langen sitzenden Lebensphasen wieder sportlich aktiv zu werden.

Daher ist es wichtig, sich bereits vor Beginn des Schwimmunterrichts körperlich zu betätigen. Du solltest dich nicht zu sehr verausgaben und das Training an deine Möglichkeiten anpassen. Es sollte sanft sein und dich gleichzeitig entspannen.

Schwimmen in der Schwangerschaft ist entspannend

Schwimmen in der Schwangerschaft

Wenn du das Einverständnis deines Arztes hast, ist Schwimmen in der Schwangerschaft eine großartige Übung. Und du wirst feststellen, dass es auch andere Vorteile hat.

Zum Beispiel hilft es dir, deinen ganzen Körper zu entspannen, besonders die Bereiche, die durch das Gewicht des Babys überlastet sind. Denn im Wasser fühlt sich der Körper leicht an und die Gelenke können sich entspannen. 

Schwimmen verbessert auch das Herz-Kreislauf-System und die Allgemeingesundheit. Es verringert Durchblutungsstörungen und kann dir helfen, die Flexibilität deines Körpers zu verbessern. Du kannst damit deine Ausdauer trainieren, ohne deinen Körper zu strapazieren.

Es hilft dir zudem, deinen emotionalen Zustand zu verbessern, Stress und Nervenbelastung abzubauen. Im Wasser kannst du gleichzeitig deinen Körper und all die Veränderungen bewusst beobachten.

Darüber hinaus fördert der Unterricht, der bis zu einer Stunde dauern kann, soziale Beziehungen und hilft bei der Vorbereitung auf die Geburt.

Wie du siehst, hat Schwimmen in der Schwangerschaft viele Vorteile. Es gibt jedoch auch geteilte Meinungen:

Manche Ärzte empfehlen Schwimmen bis zum Ende der Schwangerschaft, um Durchblutungsstörungen, Rückenschmerzen und die Belastung des Körpergewichts zu reduzieren.

Andere Ärzte empfehlen jedoch, im achten Monat der Schwangerschaft den Schwimmunterricht zu beenden. Am besten vertraust du auf die Empfehlungen deines Arztes!