Wie ein Schulwechsel dein Kind beeinflusst

· 16. Dezember 2018
Ein Schulwechsel kann dein Kind auf negative Weise beeinflussen. Das muss aber nicht immer so sein. Lies unsere Tipps und Ratschläge zu diesem Thema.

Ein Schulwechsel bedeutet einen komplexen Anpassungsprozess, in der dein Kind sich seiner Angst vor Unbekanntem stellen muss.

Es wird höchst wahrscheinlich Emotionen der Unsicherheit oder des Zweifels verspüren, wodurch es sich hilflos im Angesicht dieser neuen Situation fühlt.

Wenn du einen Schulwechsel planst, solltest du zunächst daran denken, was dies für dein Kind bedeutet.

Veränderungen können zu neuen Möglichkeiten des Wachstums führen. Aber dein Kind wird deine Hilfe benötigen, um sich an diese neue Umgebung zu gewöhnen.

Die Rolle der Eltern bei Veränderungen

Veränderungen sind ein Teil des Lebens. Sie zwingen uns jedoch, uns unseren Ängsten und Zweifeln zu stellen.

Durch fehlende Erfahrungen haben Kindern allerdings noch nicht die Möglichkeit, die neue Situation einzuschätzen, der sie sich stellen müssen. Aus diesem Grund müssen Eltern sie unterstützen und sie auf diese Veränderung mit Zuversicht vorbereiten. 

Dennoch musst du verstehen, dass jedes Kind auf seine eigene Art und Weise die Folgen dieser Veränderung ausdrückt. Du musst auf die Reaktion deines Kindes achten.

Zusätzlich müssen Eltern und Freunde da sein und helfen. Sie sind für die Stabilität ihrer Kinder wichtig und können den Anpassungsprozess erleichtern.

Wie beeinflusst ein Schulwechsel dein Kind?

Als Mutter hast du bereits viele Veränderungen in deinem Leben durchgemacht. Diese Veränderungen betreffen deinen Job, Freundschaften, dein Zuhause und auch Freunde.

Daher bist du dir bewusst, was Veränderungen für dein Kind bedeuten können.

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Es ist für ein Kind nicht einfach, denn Veränderungen führen zu Unsicherheiten. Es kann dadurch viele Emotionen durchleben: Heimweh, Wut, Frustration, Angst, Traurigkeit oder Freude.

Ein Schulwechsel bringt folgende Veränderungen mit sich:

  • Neue Freunde, Distanz zu alten Freunden.
  • Neue Lehrer, Lernmethoden und Mitschüler.
  • Eine neue Umgebung und ein neues Klima.
  • Das Kind steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, den es ist „der/die Neue“.
  • Neuer Schulweg und Verkehrsmittel.

Manchen Kindern fallen diese Veränderungen sehr schwer, andere sind flexibel und passen sich schnell an. Je drastischer die Veränderung, desto schwieriger.

Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Es ist auch wichtig zu berücksichtigen, was das Kind zurücklassen muss und wie es in der neuen Schule aufgenommen wird. 

Wenn dein Kind schnell neue Freunde findet, sind die Veränderungen nur halb so schwer zu ertragen. Beachte auch, dass sich die schulischen Leistungen in der ersten Zeit verschlechtern können. 

Veränderungen können zu neuen Möglichkeiten des Wachstums führen – es hängt alles von der Einstellung ab.

Wie kannst du den Effekt eines Schulwechsels verringern?

Hier sind einige Empfehlungen, denen du folgen kannst, damit der Schulwechsel für dein Kind einfacher wird.

Kommunikation und Ehrlichkeit:

Wenn du weißt, dass ein Schulwechsel unausweichlich ist, musst du dein Kind so früh wie möglich darüber informieren. 

Sprich offen mit ihm darüber und gib ihm die Möglichkeit, seine Bedenken und Unsicherheiten zu äußern. Denk daran, dass es vielleicht negativ und zurückhaltend reagiert.

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Lüge dein Kind nicht an, indem du ihm sagst, dass es nicht so schlimm sein wird. Es wird früher oder später selbst merken, dass es sich seinen Ängsten und Befürchtungen stellen muss.

Hilf ihm das Positive zu erkennen

Ein Schulwechsel gibt deinem Kind die Möglichkeit, neu zu starten und neue Freunde zu finden. Hilf ihm diese Veränderung zu genießen, anstatt darunter zu leiden.

Besuche die neue Schule mit deinem Kind schon vorher

Indem du die neue Schule im Voraus besuchst, fühlt sich dein Kind nicht so verloren, wenn es dann dorthin wechselt. Falls möglich, zeige deinem Kind seinen neuen Klassenraum, die Bücherei,  die Sporthalle oder andere Räumlichkeiten.

Bereite dein Kind auf den ersten Schultag vor

Vorbereitung und Information ist grundlegend. Erkläre ihm, wann die Schule anfängt und aufhört, welche Lehrer es hat usw.

ein Schulwechsel - ein_schulwechselMelde dein Kind für außerschulische Aktivitäten an

Der schnellste Weg, um dein Kind mit anderen Kindern zusammenzubringen, sind außerschulische Aktivitäten.

Sprich mit ihm über eine Teilnahme in einer Sportmannschaft, wie Fußball oder Volleyball. Wenn dein Kind Kunst oder Musik mag, kannst du es auch in ein Instrument lernen lassen oder für einen Zeichenkurs anmelden.

Letztendlich brauchst du Geduld und musst deinem Kind Zeit geben, sich anzupassen. Es erlebt Dinge für sich selbst und dies trägt zum Erwachsenwerden bei.

Wenn du seinen Raum respektierst und ihm Sicherheit in der neuen Umgebung gibst, wird es sein Selbstvertrauen stärken. Dadurch kann ein Schulwechsel eine positive Erfahrung sein.