Wissenswertes über Impfungen

· 7. Januar 2019
Wenn du dein Kind impfen lässt, leistest du einen Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft, denn damit wird das allgemeine Risiko für die entsprechenden Krankheiten reduziert. 

Eltern sind für das Wohlergehen ihrer Kinder verantwortlich und müssen sich deshalb auch um die notwendigen Impfungen kümmern. Natürlich sorgen sich viele über mögliche Nebenwirkungen, deshalb gehen wir in unserem heutigen Artikel näher auf dieses Thema ein. 

Impfungen schützen uns vor bestimmten Krankheiten, die zum Teil ernste Folgen haben können.

Wenn du dein Kind impfen lässt, leistest du einen Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft, denn damit wird das allgemeine Risiko für die entsprechenden Krankheiten reduziert. 

Wissenswertes über Impfungen

Eine Schutzimpfung oder Vakzination dient der Aktivierung des Immunsystems gegen verschiedene Stoffe. Dabei unterscheidet man bei der Aktiv-Impfung Lebendimpfstoffe und Totimpfstoffe. Darüber hinaus gibt es die Passiv-Impfung, mit der eine passive Immunisierung durch Antikörper erreicht wird. 

Die verwendeten Impfstoffe

  • wirken wie Antikörper
  • bewirken, dass die Gedächtniszellen zu einem späteren Zeitpunkt eingedrungene Erreger mit den Antigenen des Impfstoffes abwehren.

Dadurch werden die meisten Kinder geschützt, was auch hilft, die früher tödlichen Krankheiten komplett zu vermeiden. Es werden so also auch andere Kinder geschützt, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Wenn dein Kind ein schwaches Immunsystem hat, können bei einer Impfung allerdings leichte Reaktionen auftreten.

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Verabreichung der Impfung

Impfungen für Baby

Es gibt verschiedene Applikationsverfahren, doch die meisten Impfungen werden parenteral mit einer Spritze verabreicht. Meist erfolgt dies an der Schulter oder an einem Bein. Nur wenige Impfungen werden oral oder nasal verabreicht.

Wenn du als Mutter die Spritze siehst, mag das ein unangenehmes Gefühl verursachen, doch du solltest dir keine Sorgen machen. Denk daran, dass dein Kind damit vor ernsten Krankheiten geschützt wird.

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Was tun, wenn ein Kind nicht geimpft werden kann?

Verschiedene medizinische oder physische Voraussetzungen können eine Impfung unmöglich machen. Das Kind kann zum Beispiel allergisch auf bestimmte Impfungen sein. 

In diesem Fall werden normalerweise folgende Maßnahmen getroffen:

  • Mögliche Allergien genau definieren.
  • Allergene im Rahmen des Möglichen vermeiden.
  • Das Kind zu Hause lassen, wenn es im Kindergarten oder in der Schule einen Ausbruch jener Krankheit gibt, gegen die das Kind nicht geimpft ist.

Das ist natürlich nicht immer einfach, doch denk daran, dass dein Kind verletzlich und ungeschützt ist.

Du solltest auch in der Schule Bescheid geben, dass dein Kind gegen eine bestimmte Krankheit nicht geimpft ist. Die Lehrer können so entsprechende Maßnahmen treffen.

Wann werden Kinder geimpft?

Kalender für Impfungen

Der Arzt wird den Impfkalender für dein Kind festlegen. Die Impfungen werden dann im Impfpass eingetragen, damit sie nach einer bestimmten Zeit aufgefrischt werden können.

Dein Kinderarzt kann dich genau informieren und wird dich auch an die Auffrischungen erinnern. Wenn du Zweifel hast, frage so lange, bis alle ausgeräumt sind.

Manche Babys haben kleine Reaktionen nach einer Impfung. Du solltest dir jedoch nicht zu viele Sorgen machen, kannst jedoch mit dem behandelnden Arzt sprechen, um sicher zu gehen, dass alles im Rahmen des Normalen verläuft. 

Kontrolle der Impfungen

Der Impfpass ist sehr wichtig, um die Kontrolle über die verabreichten Impfungen nicht zu verlieren. Manche Schulen verlangen die Vorlage des Impfpasses, um bei einem Krankheitsausbruch die richtigen Maßnahmen zu treffen.

Wenn dein Kind allergisch ist, solltest du dir eine Bestätigung des Kinderarztes ausstellen lassen und die Schule informieren.

Impfungen sind eine wichtige Präventionsmaßnahme, die ernste Krankheiten verhindern. Doch informiere dich gut, um für dein Kind zusammen mit dem Kinderarzt die richtige Entscheidung zu treffen.