7 Schwimmübungen für Babys

Möchtest du, dass dein Baby seine psychophysischen Fähigkeiten entwickelt? Schwimmen ist zweifelsohne die beste Sportart dafür. Wichtig ist, dass sich dein Baby wohlfühlt und dass du es ruhig angehen lässt.
7 Schwimmübungen für Babys

Letzte Aktualisierung: 29. September 2022

Schwimmen ist vielleicht eine der besten sportlichen Alternativen, wenn nicht sogar die beste von allen. Durch Schwimmübungen kannst du die Entwicklung deines Babys fördern und eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen erzielen.

Hast du schon einmal überlegt, gemeinsam mit deinem Baby zu schwimmen? Wenn ja, findest du hier eine Reihe von Schwimmübungen, die du mit deinem Kind im Wasser durchführen kannst.

Vergiss nicht, dass Schwimmen nicht nur ein Sport ist, sondern auch eine großartige Möglichkeit, gesunde Gewohnheiten bei deinen Kindern zu fördern. Außerdem ist es eine sehr unterhaltsame Aktivität für jedes Alter.

Schwimmübungen für dein Baby

Versuche, die Aktivität im Schwimmbad nicht zu planen, sondern so zu gestalten, dass sie deinem Baby Spaß macht. Das Hauptziel besteht darin, dass dein Kind Freude am Schwimmen hat.

Daher solltest du und der/die Schwimmlehrer/in dein Kind ermutigen, sich mit dem Wasser vertraut zu machen und sich für die folgenden Aktivitäten zu begeistern.

Hier sind einige lustige und nützliche Schwimmübungen für die Kleinsten.

1. Mit den Füßen paddeln

Schwimmübungen - Babys in einem Schwimmbecken

Das Paddeln mit den Füßen ist eine der ersten Bewegungen, die Babys machen, wenn sie ins Schwimmbad kommen. Das ist sehr wichtig, denn die Bewegung fördert ihr Vertrauen in die Umgebung und ist eine gute Möglichkeit, sich mit ihr vertraut zu machen.

Sie wird in der Regel am Beckenrand ausgeführt. Das Baby sitzt dort und es werden nur die Beine eingetaucht, damit die Füße das Wasser spüren.

Alternativ kann man diese Übung auch im Planschbecken oder auf einer breiten Treppe durchführen.

2. Spaziergang um das Becken

Unter den Schwimmübungen für dein Baby ist der Spaziergang um das Becken von grundlegender Bedeutung. Auch wenn dein Kind noch klein ist, lässt sich leicht feststellen, was seine Aufmerksamkeit erregt und was nicht.

Gehe deshalb Hand in Hand mit deinem Kind um das Becken und achte auf seine Reaktion. Wenn es ins Wasser gehen oder darin experimentieren möchte, wird es dir wahrscheinlich zuwinken und lächeln.

3. Einsammeln von Spielzeug

Sobald dein Kind Vertrauen in das Schwimmbecken gefasst hat und zeigt, dass es schwimmen will, kannst du die Erfahrung zu einer unterhaltsamen Übung machen. Verteile dazu Spielzeug in einem großen Teil des Wassers.

Dann führst du dein Kind ins Wasser und ermutigst es dazu, die Gegenstände einzusammeln und von einer Seite des Beckens zur anderen zu tragen. Es ist wichtig, dass das Baby Schwimmflügel trägt und ständig von einem Erwachsenen beaufsichtigt wird.

4. Schwimmübungen für Babys: Das Gesicht nass machen

Auch wenn dein Baby die meiste Zeit seines bisherigen Lebens im Wasser verbracht hat (im Mutterleib) und die Erfahrung mit dem Pool nicht traumatisch ist, ist es trotzdem wichtig, nach Alternativen zu suchen, um dieses Erlebnis noch angenehmer zu machen.

Das Gesicht nass zu machen, kann dabei helfen. Allerdings solltest du dein Kind nicht überrumpeln, sondern sein Gesicht ganz langsam und vorsichtig befeuchten, damit es keine Angst bekommt. Nimm ein Glas oder einen Behälter, fülle ihn mit Wasser und lasse dieses behutsam über den Kopf oder die Stirn tropfen.

5. Schwimmen im Schwimmbad

Nach und nach wird das Schwimmen für dein Baby Gestalt annehmen. Ein deutliches Beispiel sind die Spaziergänge im Schwimmbecken. Wenn dein Baby zulässt, dass du es im Wasser bewegst, kannst du feststellen, ob es diese Aktivität wirklich mag.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Art von Spaziergang zu machen, aber wir zeigen dir die traditionelle Art, dein Kleines zu tragen. Du solltest dein Baby an den Achseln nehmen, es mit dem Gesicht nach oben ins Wasser legen und es über die Wasseroberfläche bewegen. Dann machst du die gleiche Übung mit dem Gesicht nach unten.

Wichtig ist, dass du es so machst, dass dein Kind Vertrauen gewinnen kann.

Schwimmübungen - Mutter mit Baby im Wasser

6. Schwimmübungen für Babys: Sprünge und Tauchgänge

Sprünge und Tauchgänge erfordern ein höheres Maß an Selbstvertrauen. Hierbei handelt es sich um Übungen, die unter professioneller Aufsicht durchgeführt werden können.

Lasse dein Baby am Beckenrand stehen und ermutige es, nach vorne zu springen. Sobald es im Wasser ist, wird es durch den Schwung des Falls kurz untertauchen.

Bei den ersten Sprüngen mit Untertauchen wird es deine Hilfe brauchen, um aus dem Wasser zu kommen. Aber mit etwas Übung wird ihm das alleine gelingen.

7. Initiiere den Vortrieb

Dorsale und ventrale Bewegungen dienen dazu , die Bewegung der Hände und Füße zu stimulieren. Mit Hilfe der Beckenwand lässt sich der plantare Stützreflex anregen und Spielzeug dient zur Förderung der Fingerfertigkeit und Beweglichkeit.

Spontane Bewegungen, die eine Fortbewegung bewirken, entstehen durch den Unterwasserreflex, das Untertauchen oder das Tauchen. Wenn das Baby in der Bauchlage untergetaucht ist, kann man sehen, dass es seine Halswirbelsäule aufrichtet. Außerdem schließt es reflexartig seine Stimmritze, um die Atemwege zu schützen, und bewegt seine vier Gliedmaßen, um sich fortzubewegen.

Aspekte, die bei Schwimmübungen für Babys zu beachten sind

Übungen, Spiele und lustige Aktivitäten gibt es zuhauf. Allerdings solltest du verschiedene Aspekte beachten, bevor du mit deinem Baby Schwimmübungen durchführst:

  • Du solltest deinen Kinderarzt/deine Kinderärztin aufsuchen, um die Aktivität genehmigen zu lassen und die körperliche Fitness des Kindes zu überprüfen. Manche Ärzte empfehlen Aktivität ab einem Alter von 3 Monaten, andere davor oder danach. Die Meinungen zu diesem Thema gehen auseinander, deshalb solltest du das unbedingt mit einem Fachmann besprechen.
  • Die Dauer jeder Einheit sollte durchschnittlich 40 Minuten betragen.
  • Es empfiehlt sich, dass mindestens ein Elternteil mit dem Baby zum Schwimmen geht. Und wenn möglich, beide.
  • Das Baby sollte zu keiner Zeit alleine im oder in der Nähe des Beckens sein.
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