7 Tipps, um Glück zu lehren

12. Oktober 2018
Der tiefste Wunsch einer Mutter ist, ihr Kind glücklich zu sehen. Doch wie kann man einem Kind lehren, glücklich zu sein?

Alle Mütter wollen, dass ihre Kinder glücklich sind. Aber jenseits dieser Wünsche ist es wichtig, zu wissen, was man tun kann, um das Glück zu lehren. Damit unsere Kinder das Gute in allen Dingen sehen können. Diese Perspektive kann durch den Einsatz positiver psychologischer Techniken erreicht werden.

Du kannst dazu beitragen, das Gehirn, den Körper und das Herz deines Kindes so zu trainieren, dass seine Aufmerksamkeit auf seine eigenen Stärken und die seiner Umgebung gerichtet ist. Dies ist eines der Ziele einer Denkschule, die als positive Psychologie bezeichnet wird.

Positive Psychologie kann uns helfen, unseren Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sie wertvoll und stark sind. Des Weiteren können sie sicher und einfach Neues lernen. Der Lernprozess wird dadurch zu einer angenehmen Aktivität.

Wende diese Tipps an, um Glück zu lehren

Glück zu lehren

Glück zu lehren bedeutet, einige einfache Übungen in die Praxis umzusetzen. Dabei lernt man, sich auf positive Emotionen zu konzentrieren, was sich wiederum positiv auf unsere Kinder auswirken wird.

Die positive Psychologie bezweckt, uns zu Optimisten zu machen, um glückliche Kinder großzuziehen.

Fördere positive Emotionen

Unser Gehirn, unser Körper und unser Bewusstsein nähren auch unsere Emotionen. Negative Erfahrungen und Emotionen scheinen jedoch stärker zu wirken als positive.

Manchmal scheint es für uns einfacher zu sein, nur mit schlechten Gedanken und negativen Gefühlen zu leben. Deshalb ist es wichtig, negative Emotionen mit einer wirklich starken Dosis positiver Emotionen auszugleichen.

Jedes Mal, wenn dein Kind ein negatives Gefühl hat, versuche es mit einer weiteren Dosis positiver Gefühle auszugleichen.

Es mag wie ein Spiel erscheinen, aber die Wahrheit ist, dass die positive Psychologie viele Vorteile hat. Positive psychologische Praktiken können insbesondere Kindern helfen, sich ihrer Emotionen bewusst zu werden, sie zu kontrollieren, zu akzeptieren, zu genießen, mit ihnen im gegenwärtigen Moment zu leben und sich an sie zu erinnern, um positive Nervenbahnen zu stärken.

Die Wirkung von positiven Emotionen auf den menschlichen Körper ist sehr groß. Wissenschaftler untersuchen deshalb den Einfluss von positiven Emotionen wie Freude, Humor, Liebe und Begeisterung auf die körperliche und psychische Gesundheit, auch auf kognitiver Ebene.

Damit wird die Lebenseinstellung verändert. Deshalb ist es so wichtig, dass dein Kind lernt, das Gute in allen Dingen zu sehen.

Lehre deine Kinder im gegenwärtigen Moment zu leben

„Lebe in der Gegenwart“ und „im Hier und Jetzt“ sind heutzutage häufig verwendete Phrasen aus der östlichen Philosophie.

Wir sollten diese nicht verharmlosen, sondern vielmehr anwenden und alles positiv erleben, indem wir uns wirklich auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Dein Kind wird es dir danken, wenn du ihm auf den gegenwärtigen Moment konzentriert zuhörst. Dasselbe gilt, wenn du es badest, fütterst usw.

Um zu üben, den Augenblick zu leben, solltest du dich fragen: „Wo ist mein Verstand gerade? Was lese ich gerade? Welche Musik höre ich? In welchem Facebook-Chat bin ich?“

Dein Kind wird die Vorteile der Konzentration auf nur eine Sache lernen, denn du bist sein großes Vorbild. Da du jede Aufgabe, die du übernimmst, positiv bewältigst.

Glück zu lehren

Ohne Vorwürfe zuhören

Versuche, deinem Kind aktiv zuzuhören, ohne seine Gefühle zu ignorieren, zu minimieren oder ihm Schuldgefühle zu geben. Versuche stattdessen, diese Erfahrung dazu zu nutzen, Probleme aus einer anderen Perspektive zu sehen und Lösungen zu finden.

Sicherlich hast du inzwischen erkannt, dass der Prozess der Erziehung eines Kindes gleichzeitig eine Schule für dich selbst ist.

Mehrere Tipps können aus diesem Modell abgeleitet werden, die dir helfen können, deinem Kind Glück zu lehren:

Hilf deinem Kind, sich zu entwickeln und seine Ziele zu erreichen. 

Zeige deinem Kind von kelin auf, was es bedeutet, sich ein Ziel zu setzen und es zu erreichen. Diese Erfahrung wird ihm viel Freude bereiten. Damit lernt es gleichzeitig, mit Frustration umzugehen und Ziele neu zu überdenken, sodass es Fehler oder Misserfolg besser akzeptieren und auch überwinden kann.

Ermutige dein Kind, frei zu spielen. 

Versuche, dein Kind nicht zu unterbrechen, wenn es sich auf ein Spiel konzentriert, denn wenn es dies tut, spielt es frei. Das Gefühl, genau das tun zu können, wonach es ihm ist, macht dein Kind glücklich. Gleichzeitig kann es seine Talente entwickeln, lernen sich zu konzentrieren und seiner Phantasie freien Lauf  lassen.

Die Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls ist entscheidend.

Das Teilen innerhalb der Familie hilft deinem Kind zu verstehen, dass es Teil einer größeren Einheit ist. Aus dieser Erfahrung heraus wird es auch verstehen, dass es darüber hinaus einer größeren Gemeinschaft angehört, einem Dorf, einer Stadt und der Welt.

Das Zugehörigkeitsgefühl ist wichtig. Denn so fühlt sich dein Kind nicht alleine, sondern von vielen Menschen umgeben, die ihm ähnlich sind.

Als Familie teilen

Das Teilen als Familie kann deinem Kind viele Dinge beibringen. Zusätzlich zu dem Gefühl der Zugehörigkeit, das wir bereits erwähnt haben, lernt dein Kind damit auch, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Dies fördert die emotionale Entwickling.