Das Baby sanft von der Brust entwöhnen

· 2. Januar 2019
Mutter sein ist ein Abenteuer mit vielen tiefgehenden Emotionen, Gefühlen und Erlebnissen. Es beginnt bereits, wenn sich der werdende Erdenbürger noch im Bauch der Mutter befindet. Doch insbesondere während der Stillzeit verstärkt sich die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Abstillen ist manchmal eine große Herausforderung für die Mutter, denn diese Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Durch das Stillen baut sich eine sehr enge Verbindung zwischen Mutter und Kind auf, deshalb ist es oft schwierig, das Baby von der Brust zu entwöhnen.

Mutter sein ist ein Abenteuer mit vielen tiefgehenden Emotionen, Gefühlen und Erlebnissen. Es beginnt bereits, wenn sich der werdende Erdenbürger noch im Bauch der Mutter befindet. Doch insbesondere während der Stillzeit verstärkt sich die Bindung zwischen Mutter und Kind. Denn dabei geht es nicht nur alleine um die Versorgung des Babys mit wichtigen Nährstoffen, sondern auch um wichtige Emotionen und unvergessliche Momente.

Manche Mütter fühlen sich gezwungen, das Baby schon frühzeitig von der Brust zu entwöhnen, da sie zu wenig Milch produzieren. Das Kind benötigt in diesem Fall zusätzliche Nahrung, doch das Abstillen fällt ihm und er Mutter meist leichter.

Es kann auch möglich sein, dass das Kind selbst nicht mehr gestillt werden möchte. Auch dann ist es natürlich einfach, es von der Brust zu entwöhnen. Man kann dem Baby einfach langsam zusätzliche Nahrung geben, meist erfolgt dies ab einem Alter von 6 Monaten. Allmählich wird dann die Ernährung komplett umgestellt.

Mutter und Baby

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Die Herausforderung, das Kind von der Brust zu entwöhnen

Der richtige Zeitpunkt zum Abstillen ist bei jeder Mutter und jedem Kind unterschiedlich. Es handelt sich unter anderem auch um eine persönliche Entscheidung. Trotzdem kann es zu einer Herausforderung werden. Deshalb haben wir ein paar Tipps für dich zusammengestellt, damit es dir einfacher fällt, dein Kind von der Brust zu entwöhnen:

  • Dein Kind weint vielleicht viel und schläft wenig, weil es von der Brust abhängig ist, es muss nicht unbedingt Hunger haben. Du musst keine Angst haben, dass dein Kind zu kurz kommt, wenn du abstillst.
  • Das Baby wird sich allmählich an die Gewohnheiten der Mutter anpassen. Wenn die Mutter arbeitet, muss es meist schneller von der Brust entwöhnt und mit anderer Nahrung gefüttert werden. Distanziere dich etwas, damit es dir leichter fällt.
  • Wenn die Zeit zum Stillen kommt, gibst du deinem Baby die Flasche, damit es sich allmählich umstellen kann. Dein kleiner Schatz kann so andere Geschmäcker und Texturen kennenlernen, die ihm gleich gut wie Muttermilch schmecken können. Mit der Zeit kannst du dann die Zeiten für die Fütterung verändern.
Baby von der Brust entwöhnen

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Noch mehr Tipps…

  • Erkenne deine Gefühle und die deines Babys. Wenn du denkst, nicht das Beste für es zu tun, musst du mutig sein. Weine, wenn nötig, doch führe dich nicht selbst hinters Licht. Vielleicht ist dein Baby ganz ruhig und du selbst machst die Situation komplizierter als sie ist.
  • Wenn du deine Entscheidung bedauerst, denk an die VorteileDu wirst so mehr Freiheit haben und in der Nacht nicht mehr so oft aufwachen. Du kannst dich so besser erholen und dein Kind lernt, unabhängiger zu sein.
  • Wenn die Mutter das Kind von der Brust entwöhnen möchte, doch das Baby hat keine Lust, sollten sie versuchen, mehr Zeit miteinander zu verbringen, um die Energie des Kindes bei anderen Aktivitäten zu verbrauchen. So kann die Bindung zwischen Mutter und Kind auch ohne Stillen gefördert werden. Das Baby wird die Mutter nahe fühlen, auch wenn es nicht an der Brust liegt.
  • Falls nötig, lass dir helfen. Wenn das Kind nicht mehr so von der Brust abhängt, kannst du auch mehr Aktivitäten mit anderen Familienmitgliedern durchführen.
  • Du hast noch viele andere Herausforderungen vor dir: der Umstieg von der Windel zur Toilette, der erste Tag im Kindergarten, neue Lebensmittel und noch viel mehr. Du solltest all diese natürlichen Entwicklungen in Ruhe angehen!
  • Falls eine Krankheit vorliegt, geht natürlich die Gesundheit der Mutter vor. Denn schließlich gibt es Muttermilchersatz, der schon sehr früh verwendet werden kann.