Tricks, um Neugeborene mit Koliken zu beruhigen

9. März 2019
Es ist wichtig, die Symptome zu erkennen und entsprechend zu handeln, um Neugeborene mit Koliken zu beruhigen. Auch wenn in den ersten drei Lebensmonaten sehr viele Babys daran leiden, hat die Wissenschaft noch keine genaue Antwort auf die Ursachen. 

Krämpfe und Magenprobleme sind ein Anzeichen, dass Neugeborene mit Koliken zu kämpfen haben.

Es ist wichtig, die Symptome zu erkennen und entsprechend zu handeln, um Neugeborene mit Koliken zu beruhigen. Auch wenn in den ersten drei Lebensmonaten sehr viele Babys daran leiden, hat die Wissenschaft noch keine genaue Antwort auf die Ursachen. 

Du findest anschließend verschiedene Tipps, um dein Baby zu beruhigen.

Was sind Koliken?

Als Kolik bezeichnet man krampfartige Schmerzen im Bauchbereich. Bei Säuglingen unter drei Monaten treten diese oft ohne erkennbare Ursache auf.

Es kann darin liegen, dass das Verdauungssystem noch nicht vollkommen ausgebildet ist. Oder auch Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten könnten dahinterstecken.

Nur bei 5% der Fälle können spezifische Ursachen festgestellt werden. Häufige gründe für die Koliken sind:      

Neugeborene mit Koliken: sichtbare Symptome

Die gastrointestinalen Symptome im Zusammenhang mit Koliken sind:

  • Langes, lautes Weinen. Die Weinanfälle beginnen in der Regel am Ende des Tages und treten mindestens dreimal pro Woche auf.
  • Babys bewegen ihren Körper normalerweise auf eine seltsame Weise. Sie ballen ihre Fäuste fest zusammen und ihr Gesicht läuft rot an. Ihr Bauchbereich fühlt sich hart an und sie ziehen sich zusammen.
Neugeborene mit Koliken

Tricks, um Neugeborene mit Koliken zu beruhigen

Die folgenden Tipps sollen mögliche Krämpfe bei Kindern lindern, die unter Magen-Darm-Problemen leiden. Um sicherzugehen, solltest du jedoch stets zuerst deinen Kinderarzt fragen und dein Baby untersuchen lassen!

Stillen

Wenn du dein Baby stillst, solltest du Nahrungsmittel wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder normalen Kohl meiden. Diese können zu Magenentzündungen und Gasbildung führen.

Ebenso solltest du weniger Gewürze und Scharfes essen.

Als Kolik bezeichnet man krampfartige Schmerzen im Bauchbereich. Bei Säuglingen unter drei Monaten treten diese oft ohne erkennbare Ursache auf.

Wenn du deinem Baby das Fläschchen gibst, solltest du Milchpulver und Wasser genau dosieren. Folge stets den Anweisungen deines Kinderarztes.

Er weiß, welche Mengen für das Alter und die Bedürfnisse deines Kindes angemessen sind. Es wird empfohlen, die Marke der Babymilch nicht zu wechseln, ohne vorher mit dem Arzt zu sprechen.

Es gibt einige Vorsichtsmaßnahmen, die du treffen kannst. Zum Beispiel könntest du Anti-Reflux-Nahrung auswählen, die gegen Aerophagie wirkt.

Zusätzliche Maßnahmen

Es gibt außerdem noch einige andere Möglichkeiten, deinem Baby zu helfen. Hier sind noch ein paar Tipps, um das Unwohlsein von Neugeborenen mit Koliken zu lindern:

  • Dein Baby sollte immer ein Bäuerchen machen, nachdem es gegessen hat. Stelle sicher, dass dein Baby so oft wie nötig aufstößt.
  • Massiere sanft den Bauch deines kleinen Schatzes im Uhrzeigersinn. Dafür kannst du auch Babyöl verwenden. Wenn du deine Hände kurz reibst, bevor du dein Kind anfasst, sind sie bei der Massage angenehm warm. Dies kann dein Baby beruhigen und es glücklicher machen.
Neugeborene mit Koliken

  • Bade dein Baby in warmem Wasser. Dies kann ihm helfen, sich wohler zu fühlen. Es wird sich damit beruhigen.
  • Verwende einen speziellen Stuhl, um dein Baby in eine aufrechte, vertikale Position zu bringen. Auch kannst du dein Baby in deinen Armen halten. Diese Position wird ihm helfen, Blähungen und Reflux zu reduzieren.

Schließlich möchten wir dich vor dem Einsatz pharmakologischer Medikamente warnen. Abgesehen davon, dass sie sich als nicht sehr effektiv erwiesen haben, können sie ernsthafte Gesundheitsprobleme bei deinem Baby verursachen.

Daher ist es besser, immer einen Arzt zu konsultieren, bevor du irgendwelche Medikamente verabreichst.

  • Kirchhoff, H. W. (1977). ZUR THERAPIE VON KOLIKEN UND SCHWEREN SCHMERZZUSTANDEN. Medizinische Welt. http://doi.org/10.1002/anie.200806273
  • Douglas, P., & Hill, P. (2011). Managing infants who cry excessively in the first few months of life. BMJ (Online). http://doi.org/10.1136/bmj.d7772