Küsse von Mama helfen immer!

22. März 2018
Küsse von Mama sind die beste Medizin. Sie helfen bei Tränen und bei Angst nachts alleine in der Wiege zu sein. Sie helfen außerdem bei Verdaungsproblemen, Kratzern am Knie und wenn die Kinder krank sind und fiebern.

Küsse von Mama helfen immer! Diese Geste voller emotionaler Vitamine hat beinahe den gleichen Effekt wie ein Antibiotikum.

Liebevolle Mütter und Väter, die ihre Kinder gerne in den Arm nehmen, sie küssen und sie in einer positiven Atmosphäre groß ziehen, erzeugen damit wunderbare Effekte für ihre Kinder.

Es lohnt sich, die Studien zur psychologischen und emotionalen Gesundheit von Anna Freud (Tochter von Sigmund Freud) heranzuziehen.

Ihre Arbeit hat erstmals die Wichtigkeit einer Mutterfigur im Leben von Kindern herausgestellt. Mütter geben Zuneigung, die ihren Kindern hilft, mit guter Gesundheit, Reife, Glück und persönlicher Sicherheit aufzuwachsen.

Küsse von Mama helfen immer – auch im Krankenhaus

Anna Freud hat dafür gekämpft, dass Kindern so schnell wie möglich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Sie glaubte, dass es für Kinder essentiell wichtig ist, nahe bei der Mutter zu sein, wenn sie in ein Krankenhaus müssen. Denn wenn die Mütter bei ihnen sind, erholen sie sich wesentlich schneller.

Es ist klar, dass weder Mutter noch Vater offizielle Heilfähigkeiten haben. Doch deren positive Emotionen sorgen für Ruhe, Sicherheit und Wohlbefinden, was wiederum eine schnelle Heilung begünstigt.

Wir bei “Ich bin Mutter” schauen uns das genauer an. 

Küsse von Mama, ihre Streicheleinheiten und Umarmungen stärken das Immunsystem des Kindes

Mamas Küsse machen alles besser

Die Anwesenheit einer Mutter kann dafür sorgen, das wir uns sicher, beschützt und geliebt fühlen. Das Gehirn eines Babys produziert dann weniger Stress. Somit ist der Cortisolspiegel im Blut niedriger. 

Nehmen wir ein Beispiel: James ist 5 Monate alt. Wenn er weint, schaut man nicht gleich nach ihm. Seine Eltern haben entschieden, dass er sich so rasch wie möglich an das Schlafen in seiner Wiege gewöhnen soll – allein.

Die Eltern von James verstehen nicht, dass er weint, weil er Angst hat. Er fühlt sich alleine und verlassen. Was ihm fehlt ist das, was er am meisten braucht: die Nähe zu seiner Mutter.

James‘ Gehirn leidet dadurch unter mehr Stress, Angst und Beunruhigung. Er hat infolgedessen mehr Cortisol im Blut. Das sorgt dafür, dass sein Immunsystem immer schwächer wird. Damit ist er anfälliger für Infektionen. 

Auf der anderen Seite produziert ein Baby, das regelmäßig von seiner Mutter geküsst und vom Vater umarmt wird, erhöhte Mengen Endorphine und Oxytocin.

Dasselbe findet bei Kindern statt, die getröstet und umsorgt werden. Ihr Immunsystem wird gestärkt und das Band zu den Eltern wird intensiver. 

Mamas Küsse machen alles besser

Erziehe mit Küssen und Lachen, um ihre Tränen zu trocknen.

Ein Kuss ist nicht nur eine Geste um bestehende Bindungen zu bekräftigen. Wir geben diese einfache Geste der Zuneigung an Menschen in unseren Herzen, Menschen die wir lieben.

Etwas so einfaches wie ein Kuss auf die Wange oder die Stirn des Babys kann sofort ein Wohlgefühl erzeugen. Dieses Gefühl nimmt dann bald eine positive Konnotation im Kopf des Kindes an. Bevor wir es merken, verstehen sie damit schon die Sprache der Liebe.

  • Wenn das Baby größer wird, beginnt es Kontakt mit der Welt aufzunehmen; zu Hause, mit der Familie, in der Kita oder der Grundschule. Dabei werden sie auch ihre ersten Herausforderungen und Schwierigkeiten haben.
  • Du kannst es glauben oder nicht: Die Küsse und Umarmungen, die wir einem Kind geben nachdem es hingefallen ist oder wenn wir es von der Kita abholen, sind beides großartige Gesten um ihre Stärke zu fördern.
  • Kein Kind wird dadurch verzogen, dass es Liebe erhält. Es ist ein emotionales Streicheln. Ein Weg sie zu trösten und wissen zu lassen, dass wir immer für sie da sind, egal was passiert. Wir werden ihren Stress immer lindern. Bring sie zum Lachen, kümmere dich um sie und sorge dafür, dass sie sich bei jedem Schritt ihres Weges sicher fühlen.
Mamas Küsse machen alles besser

Küsse von Mama helfen immer – auch bei Teenagern

Wir alle wissen, dass der Tag kommt, an dem sie diese überschwänglichen Formen der Zuneigung peinlich finden werden. Doch erinnere dich, dass das nur gespielt ist. Ein unerwarteter Kuss kann auch für einen Teenager Medizin sein.

Es macht nichts, dass ihre Sorgen in diesem Alter etwas komplizierter sind. Tief im Inneren bleibt jeder Teenager und jeder Erwachsene ein „Kind“, das Zuneigung braucht. 

Zweifle das niemals an. Halte dich nicht zurück. Erziehe mit Küssen. Sie sind auch die beste Medizin für das Herz.

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