Die Erziehung mit Drohungen ist ein Fehler

· 25. April 2018
Eltern zu sein ist eine komplizierte Aufgabe, die viel Vorbereitung erfordert.

Trotzdem ist die Erziehung mit Drohungen ein Fehler. Daher gibt es wirksame Techniken, damit Kinder gesund und emotional ausgeglichen aufwachsen, ohne Angst zu haben.

„Wenn du nicht sofort alle deine Spielsachen aufräumst, werde ich dir nie mehr Spielsachen kaufen.“ Wörter wie diese, die eine Drohung enthalten und Kinder dazu bringen zu gehorchen sind sehr üblich. Die Erziehung mit Drohungen ist jedoch ein Fehler. Wenn man Angst zum Erziehen benutzt, hat das schlechte Folgen. Daher sollten Eltern sich bemühen, ihren Kindern keinen Schaden zuzufügen und stattdessen eine starke und positive Grundlage für die Erziehung legen.

Die Erziehung mit Drohungen

Viele Eltern stützen ihre Erziehung auf Drohungen, aber Kinder erkennen schnell, je mehr sie versprechen und drohen, desto weniger halten sie diese Versprechungen und Drohungen ein. Dies führt dazu, dass sie den Respekt vor ihrer Autorität verlieren, selbst wenn sie sie völlig verärgert und wütend sehen. Dies liegt daran, dass die Bedrohungen nicht realistisch sind, das heißt sie sind schwer anzuwenden oder können fast nie durchgesetzt werden.

Anstatt diese Art von Erziehung anzuwenden, ist es besser für Eltern, andere pädagogische Techniken oder Strategien zu entwickeln. Besonders jene, die ihnen helfen, die geistige Funktion eines Kindes besser zu verstehen.

Auf diese Weise wird es für sie viel einfacher sein, effektiv zu erziehen und ohne drohen zu müssen, damit ihre Kinder gehorchen. Außerdem werden sie in der Lage sein zu vermeiden, dass die Kinder sie als negative und autoritäre Menschen, anstelle von positiven und liebenden Menschen, betrachten.

Warum ist die Erziehung mit Drohungen ein Fehler?

Die Erziehung mit Drohungen, um ein bestimmtes Verhalten zu erreichen, ist eine falsche Grundlage, die auf lange Sicht aus folgenden Gründen den gegenteiligen Effekt haben wird:

  • Sie schafft eine Atmosphäre der Unsicherheit und des Misstrauens in der Familie.
  • Die Erziehung mit Drohungen ist eine autoritäre und negativ antipädagogische Erziehung.
  • Sie enthält gewisse Gewalt.
  • Es gibt keine Kohärenz zwischen dem, was gesagt und dem, was getan wird.

Erziehung mit Drohungen - Mutter schimpft Junge

Ernste Konsequenzen für Kinder, die auf diese Weise erzogen werden

Drohungen sind keine gute Bildungsquelle. Obwohl sie wie harmlose Manifestationen erscheinen mögen, sind sie eine deutliche Demonstration psychischer Gewalt. Manchmal werden sie von Schreien begleitet, die das Verhalten und das psychische Wohlbefinden von Kindern beeinflussen kann.

Zu den klaren Folgen zählt, dass das Kind…

  • Keine Verantwortung für seine Handlungen übernimmt. Die Erziehung mit Drohungen führt dazu, dass das Kind reagiert, aber nur um eine Bestrafung zu vermeiden, einen Vorteil zu haben oder eine Belohnung zu erhalten.
  • Seinen Eltern nicht mehr glaubt. Denn in einem Moment der Wut haben sie so starke Drohungen ausgesprochen, dass sie später, wenn sie ruhig darüber nachdenken, unmöglich zu erfüllen sind.
  • Selbstvertrauen verliert. Wenn die Eltern den Drohungen nachkommen, erkennt das Kind, dass es seine Eltern fürchten muss und entwickelt keine eigenen Kriterien und keine Selbstbeherrschung.
  • Unter Stress leidet, was nicht förderlich für seine emotionale Entwicklung ist.

 „Drohungen zeigen nur, dass Eltern keine Erziehungsressourcen haben.“

3 effektive Vorschläge für eine gute Erziehung

Damit du gegenüber deinen Kindern Autorität hast, ist es wichtig, dass zwischen dem, was du sagst, und dem, was du letztendlich tust, Kohärenz und Integrität herrschen.

  • Plane keine drastischen Konsequenzen, denn auf diese Weise wird ihre Effektivität geringer sein.
  • Versprich und sag nie etwas, bei dem du nicht sicher bist, dass du es erfüllen oder durchführen wirst.
  • Du musst deine Versprechen halten, ob dies nun gute oder schlechte sind.

Erziehung mit Drohungen - Mutter droht Junge

Wie man ohne Drohungen richtig erzieht

Der Versuch, das Verhalten von Kindern zu kontrollieren, indem man sich für eine Erziehung mit Drohungen entscheidet, ist ein Fehler, weil es nur zeigt, dass die Eltern nicht über die Ressourcen verfügen, um ihr Kind zu erziehen. Eine Erziehung mit Drohungen zeigt, dass sie Schwierigkeiten haben Grenzen zu setzen und keine Verbindung zu ihren Kindern haben.

Eltern müssen also alte Ressourcen eliminieren, wie zum Beispiel:

  • Das Predigen
  • Die Manipulationen und die Erpressung.
  • Der verbale oder körperliche Missbrauch.
  • Die Belohnungen und Bestrafungen.

Statt dessen musst du ihm beibringen, dass Fehler normal sind, dass man aber aus ihnen lernen und sie korrigieren kann. Mach deinem Kind klar, dass es keinen Fehler gibt, der so groß ist, dass du aufhören wirst es zu lieben.

Kurz gesagt, es geht nicht darum, das Kind ohne Bestrafung davonkommen zu lassen, sondern, dass du dir im Klaren darüber bist, dass die Erziehung mit Drohungen ein Fehler ist, der kurz- und langfristig negative Folgen haben wird. Vielmehr geht es darum, dein Kind zu verstehen und ihm zu helfen, das Beste aus sich herauszuholen, nicht aus Angst, sondern aus freiem Willen.