Bringe deinem Baby bei, zu sitzen

· 24. Mai 2018
Ohne Hilfe zu sitzen, ist in der motorischen und muskulären Entwicklung deines Babys ein Schritt vorwärts. Bringe deinem Baby bei, zu sitzen und ignoriere die Mythen, dass sich das auf die Wirbelsäule auswirkt.

Ermutige es sanft dazu, zu sitzen – so wie du es ermutigt hast, seinen Kopf zu heben und sich in seinem Kinderbettchen umzudrehen.

Solange du es nicht zwingst und die richtigen Übungen machst, ist dein Baby nicht in Gefahr, wenn es dieses neue Stadium seiner motorischen Fähigkeiten lernt.

Übungen zum Sitzen lernen

Die Entwicklung der Kinder vollzieht sich in Phasen. Und eine sehr wichtige Phase ist, zu lernen, wie man sitzt, ohne Unterstützung oder Hilfe der Eltern.

Wenn du auf dieses Ziel hinarbeitest, empfehlen Kinderärzte eine Reihe von Übungen und Spiele für dein Baby, um ihre Hüften und Schultern zu stärken und das Gleichgewicht in der Sitzposition zu halten.

Nach 6 Monaten sollte dein Baby fähig sein, auf dem Bauch liegend den Rücken anzuheben, den Kopf zu drehen und sich umzudrehen. Das sind alles Zeichen dafür, dass es ein guter Zeitpunkt ist, ihm beizubringen, wie man sitzt.

Zögere nicht. Bringe deinem Baby bei, zu sitzen und diese Übungen in die Praxis umzusetzen.

1. Setze es auf deinen Schoß

Setze es wann immer du kannst auf deinen Schoß, sodass sein Rücken an dir liegt. Halte seine Hände, damit es sich sicher fühlt, und singe ein Lied, damit es sich wohl fühlt.

Es ist wichtig, dass es richtig sitzt. Stelle sicher, dass es so aufrecht wie möglich ist.

2. Mache ein Spiel daraus

Greife dein Baby unter die Arme und spiele, während du es hinlegst. Mache jedes Mal ein frohes Gesicht, wenn du es in diese Position bringst.

Dann hör auf. Leg es hin. Gehe zurück und setze es wieder mit den gleichen fröhlichen Gesichtsausdrücken hin. Dein Baby wird verstehen, dass es ein Spiel ist und wird sich besser auf diese neue Position einstellen.

Baby wird gehalten

3. Lass es sich bemühen

Lege dein Baby auf den Rücken. Stecke dir Fingerpuppen an die Finger oder klatsche in die Hände, damit es sich begeistert und dir Aufmerksamkeit schenkt.

Dann schnapp dir seine kleinen Hände, nimm sie und lass sie los, während du ermutigende Worte sagst. Das wird dein Kind begeistern und dazu bringen, dass es dich halten will.

Wenn du siehst, dass es dich festhält, versuche, es nach und nach aufzurichten, solange es sich anstrengt, sich aufzurichten.

Während dieser Übung ist es nicht notwendig, dass dein Baby sich hinsetzt. Wenn es sich anstrengt, ist das mehr als genug.

4. Setze dein Baby und lege es mehrmals hintereinander ab

Lege dein Baby auf den Rücken. Hebe es an den Händen, bis es sitzt. Halte es für ein paar Sekunden und lege es wieder hin.

Führe diese Schritte zehn Mal hintereinander aus, während du singst oder zählst. Du kannst eins zählen, wenn es sitzt und zwei, wenn es liegt.

Baby sitzt

5. Setze es hin und halte es fest

Setze dein Baby auf eine harte Oberfläche und drücke die Arme nach vorne, bis die Hände auf dem Boden liegen. Halte es an den Hüften und lasse es so für ein paar Sekunden sitzen.

Diese Übung sollte nach den zuvor erklärten Übungen durchgeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt sollte sich dein Baby wohl fühlen und die Sitzposition verstehen.

Bringe deinem Baby bei, zu sitzen

Beim Lernen ist es wichtig, dass sich das Kind wohl fühlt und interessiert bleibt.

Bringe deinem Baby bei, sich aufzusetzen, aber wenn du merkst, dass es weint oder sich nicht wohl fühlt, zwinge es nicht.

Mache mit den Übungen später weiter und spiele stattdessen mit seinen Lieblingsspielzeugen.

Alle Phasen der motorischen Entwicklung müssen Schritt für Schritt und mit seiner „Zustimmung“ erreicht werden.