Wie du erkennst, dass dein Kind an Koliken leidet

· 18. November 2018
Koliken treten häufig auf. In diesem Artikel zeigen wir dir, woran du erkennst, dass dein Baby an Koliken leidet und was du dagegen tun kannst.

Wenn dein Baby an Koliken leidet, wirst du feststellen, dass die Symptome in diesem jungen Alter sehr offensichtlich sind.

Zuallererst beginnt das Baby, rot anzulaufen, zu weinen und die Fäuste zu ballen. Es wölbt den Rücken und zieht die Knie an den Bauch.

Koliken treten bei Säuglingen häufig auf. Sie beginnen in der Regel zwei Wochen nach der Geburt. Bei Frühgeborenen können sie einige Wochen später auftreten.

Es ist ein Zustand, der dazu führen kann, dass ein gut genährtes Baby mehr als drei Stunden weint. Jeden Tag, an mehr als drei Tagen in der Woche, für mehr als drei Wochen.

Obwohl Koliken für ihre Gesundheit nicht schädlich sind, kann es für Babys sehr lästig sein.

Weint dein Baby untröstlich, aber du hast bereits mit eurem Kinderarzt abgeklärt, dass es gesund ist? Dann leidet dein Baby wahrscheinlich unter dieser vorübergehenden Erkrankung.

Koliken tun sehr weh und verschwinden normalerweise, wenn das Baby drei oder vier Monate alt wird. Du solltest also nicht alarmiert sein. Wenn dein Baby an Koliken leidet, wird es trotzdem weiterhin essen und an Gewicht zunehmen, wie es sollte.

Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Beweise, die zeigen, dass Koliken langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit eines Babys haben.

Die Ursache für diesen Zustand, der zu so vielen Tränen und Schmerzen führt, ist, dass der Magen des Babys noch sehr unterentwickelt ist. Es muss sich erst an die Nahrung gewöhnen, die es außerhalb der Gebärmutter erhält.

Wie auch bei Erwachsenen ist es bei Babys so, dass ihr Bauch mit Gas gefüllt ist, wenn sie an Koliken leiden. Dies erzeugt eine Menge Unbehagen und Schmerzen.

Papa mit weinendem Baby

Anzeichen, dass ein Baby an Koliken leidet

  • Untröstliche Schrei-Episoden: Ein Baby, das jeden Tag zur gleichen Zeit an Koliken leidet, schreit immer zur gleichen Zeit – meist abends oder nachts. Episoden von Koliken können von nur wenigen Minuten bis zu drei Stunden reichen oder sogar noch länger dauern.
  • Intensives Weinen: Das Weinen, das durch Koliken verursacht wird, klingt wie ein Schrei voller Angst. Es ist sehr intensiv. Das Weinen hat normalerweise eine hohe Tonhöhe, während das Gesicht des Babys sehr rot werden kann und es sehr schwierig sein kann, es zu beruhigen.
  • Das Weinen tritt ohne ersichtlichen Grund auf: Es ist normal, dass Babys weinen. Ein weinendes Baby kann bedeuten, dass es einen Windelwechsel braucht, gefüttert werden muss, oder es könnte bedeuten, dass ihm zu heiß oder zu kalt ist. Wenn es jedoch ohne Grund weint, sind seine Tränen wahrscheinlich auf Koliken zurückzuführen.
  • Änderung der Körperhaltung: Ein Baby, das an Koliken leidet, kann geballte Fäuste, angespannte Bauchmuskeln und angezogene Beine haben.
Baby schreit

Eltern sollten versuchen, das Baby mit sanften Massagen des Bauches zu beruhigen, begleitet von zarten Beinbewegungen. Dies wird helfen, seine Krämpfe zu lindern und Gase auszuleiten. Geduld ist ebenfalls wichtig, wenn Eltern mit ihrem Weinen konfrontiert werden.

Die Ursache von Koliken

Hier sind einige Ursachen für Koliken, die bei Babys auftreten, die ein paar Tage oder Monate alt sind:

  • Reflux: Reflux ist ein Zustand, in dem das Baby aufgrund von Milch und Magensäure, die in die Speiseröhre fließt, an Sodbrennen leidet.
  • Verdauungsprobleme: Verdauungsprobleme können durch Protein- oder Laktoseintoleranz verursacht werden.
  • Ein unreifes Verdauungssystem kann Krämpfe der Darmmuskulatur verursachen.
  • Gas (Luft) im Darmtrakt.
  • Höherer Hormonspiegel als üblich: Hormone können unruhige Stimmungen und Magenschmerzen verursachen.
  • Hohe Empfindlichkeit auf Umgebungseinflüsse wie Licht, Geräusche usw.
  • Ein unreifes Nervensystem.
  • Hohe oder niedrige Temperatur.

Mit Hilfe dieser Informationen kannst du leichter erkennen, ob dein Baby an Koliken leidet. Dieses Wissen wird dir auch dabei helfen, entsprechend zu handeln.

Wir möchten dich daran erinnern, dass du deinem Baby die ganze Liebe dieser Welt geben musst, damit es sich sicher und wohl fühlt. Dies wird wiederum auch sein Unbehagen lindern.

Natürlich wird euer Kinderarzt alle Informationen zur Verfügung stellen, die du benötigst, um deinem Kind zu helfen.