Die Ramzi-Methode: Das Geschlecht des Babys herausfinden

· 10. November 2018
Mit der Ramzi-Methode kannst du das Geschlecht deines Babys schon an den ersten Ultraschallbildern erkennen! Wie? Das findest du in diesem Artikel heraus.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um das Geschlecht deines Babys schon vor der Geburt zu bestimmen. Diese Methoden haben sich dank Wissenschaft und Technologie weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür ist die Ramzi-Methode.

Zu weiteren Methoden, die sich heutzutage großer Beliebtheit erfreuen, gehören: Die Ericcson Methode, Shettles, Whelan, der chinesische und der Maya-Empfängniskalender.

Bist du schwanger und neugierig, welches Geschlecht dein Baby haben wird? Mach dir keine Sorgen, denn du wirst es nach dem ersten Ultraschall herausfinden können.

Einen Namen festzulegen oder das erste Mal ein Bild von deinem zukünftigen Baby zu sehen, sind ganz besondere Momente. Was für ein Nervenkitzel!

Weil Eltern oft sehr ungeduldig sind, das Geschlecht ihres Babys herauszufinden, ist die Ramzi-Methode zu einer der am häufigsten praktizierten Methoden geworden.

Die Ramzi-Methode

Aufpassen! Die Ramzi-Methode hat eine Genauigkeit von etwa 97% – obwohl sie nicht wissenschaftlich belegt ist.

Diese Methode betrifft den Ort, an dem sich die Plazenta während des ersten Ultraschalls befindet. Diese erste Untersuchung wird in der ersten Schwangerschaftsphase durchgeführt.

Nach der siebten Entwicklungswoche können gewisse Unterschiede an den äußeren Genitalien beobachtet werden.

Dabei ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Wachstum und die Entwicklung der äußeren Genitalien bei den beiden Geschlechtern bis zur 11. Schwangerschaftswoche identisch sind.

Nach 11 Wochen kann man dann erste Unterschiede erkennen. Der klare Unterschied zwischen einem Penis und einer Klitoris kann allerdings erst nach der 14. Schwangerschaftswoche festgestellt werden.

Die Ramzi-Methode

Obwohl sich Gliedmaßen erst ab der vierten Woche der Schwangerschaft entwickeln, ermöglicht die Ramzi-Methode die Bestimmung des Geschlechtes des Babys anhand einer Untersuchung der Bildaufnahmen schon vor der achten Schwangerschaftswoche.

Während der ersten Entwicklungsphase sind die Genitalien noch fast unmöglich auseinanderzuhalten. Daher ist die Ramzi-Methode so beliebt geworden.

Mit einem klassischen Ultraschall kann das Geschlecht des Babys nach 20 Schwangerschaftswochen mit genauerer Treffsicherheit bestimmt werden.

Wie bestimmt die Ramzi-Methode das Geschlecht des Babys?

Der Gynakologe Saad Ramzi Ismail ist der Erfinder dieser Methode. Durch seine Hände gingen mehr als 5000 Bilder von Ultraschalluntersuchungen. Er arbeitete mit zahlreichen Aufnahmen, die in den frühen Schwangerschaftsphasen entstanden sind.

Und wie ist er dabei vorgegangen? Er analysierte zunächst den hellen Bereich um die Fruchtblase herum – dort, wo die Plazenta zu wachsen beginnt.

Während dieser Beobachtungen stieß der Arzt auf einen merkwürdigen Zufall.

Ramzi folgte während dieser Studie strengen Richtlinien. Er verwendete eine Farbkodierte Doppler-Sonografie, um den Richtungsfluss und die Lage der Chorionzotten zu erkennen.

Ramzi erklärte das erstaunliche Phänomen, dass er dadurch betrachtete und welches mit der Polarität der Chromosomen zu tun hatte. Nach Angaben des Arztes halten sich die XX-Chromosomen an einer Seite fest, während sich die XY-Chromosomen für einen anderen Standort entscheiden.

Das bedeutet, dass die Eizellmembran der Mutter eine wechselnde Polarität hat. Sie akzeptiert oder verwirft das Sperma des X- oder Y-Chromosoms entsprechend seinem Energiezyklus.

Wo befinden sich die Chorionzotten?

  • Wenn die Chorionzotten auf der linken Seite gefunden werden, hat der Embryo XX-Chromosomen. Das bedeutet, dass es ein Mädchen sein wird. Die Zuverlässigkeit dieser Methode beträgt 97,5%.
  • Wenn die Plazenta oder die Chorionzotten während des Ultraschalls rechts erscheinen, hat der Embryo XY-Chromosomen. Das bedeutet, dass es ein Junge wird. Die Zuverlässigkeit dieser Technik beträgt 97,2%.
Die Ramzi-Methode

Wie erkannte Ramzi das Geschlecht des Babys anhand des ersten Ultraschalls?

Manche Eltern verstehen die Methode falsch und interpretieren das Geschlecht ihres Babys abhängig von der Lage, die der Embryo in der Gebärmutter einnimmt.

Es ist jedoch effektiver, sich auf den Ort zu konzentrieren, an dem sich die Plazenta bildet – und nicht auf die Lage des Babys.

In den frühen Stadien bleibt das Baby sehr nah an der Plazenta dran. Das Wichtigste ist dabei, nach dem hellen Bereich zu suchen.

Auch sollte die Art der Untersuchung, die durchgeführt wurde, mit in Betracht gezogen werden. Die Position der Chorionzotten variiert nämlich in Abhängigkeit von der Art des durchgeführten Ultraschalls.

Ein Ultraschall kann vaginal oder abdominal sein. Verschwende also keine Zeit mehr damit, um das Geschlecht deines Babys zu rätseln.

Das Ultraschallbild

Sieh dir die Bilder deines ersten Ultraschalls genauer an und beachte folgende Hinweise:

  • Für den Fall, dass es sich um einen vaginalen Ultraschall handelt: Wenn sich der Fötus auf der linken Seite festgesetzt hat, ist es ein Mädchen. Wenn der Fötus rechts liegt, ist es ein Junge.
  • Falls es ein abdominaler Ultraschall ist: In diesem Falle sollte man das Bild genau spiegelverkehrt analysieren. Wenn du also sehen kannst, dass sich die Plazenta auf der rechten Seite ist (was beutet, dass sie sich eigentlich auf der linken Seite befindet) dann erwartest du ein Mädchen. Falls du die Plazenta auf der linken Seite finden kannst (was bedeutet, sie ist auf der rechten Seite), bekommst du bald einen kleinen Jungen.

Keine Sorge, falls du Probleme damit hast, das Ultraschallbild zu interpretieren oder die Plazenta zu finden – frage einfach deinen Arzt danach!

Obwohl die Ramzi-Methode eine Möglichkeit bietet, deine Neugierde zu befriedigen, ist sie nicht die einzige Methode, mit der man das Geschlecht des Babys entschlüsseln kann.

Die Form deines Bauches, andere körperliche Veränderungen, mathematische Formeln, die chinesischen und Maya-Empfängniskalender gehören zu den zahlreichen Wegen, die dir helfen können, das Geschlecht deines Babys hervorzusagen – damit du keine schlaflosen Nächte mehr damit verbringen musst, dir den Kopf darüber zu zerbrechen!