10 Sätze, die wir unseren Kindern niemals sagen sollten

· 12. Mai 2018
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Worte können das Leben eines Kindes für immer prägen. Deswegen ist es so wichtig, zu wissen, dass wir unseren Kindern gewisse Dinge niemals sagen sollten.

Als Eltern sollten wir sehr sorgfältig mit unseren Worten umgehen und aufpassen, was wir zu unseren Kindern sagen, denn unangebrachte Sätze können einen starken und dauernden Einfluss auf ihre Leben haben.

Alle Worte haben Konsequenzen, einige positive, andere negative. In diesem Artikel werden wir dir Sätze zeigen, die du um jeden Preis vermeiden solltest, wenn du dich an Kinder wendest.

Verbotene Worte und Sätze

1.“Ich mach‘ das für dich“

Als ein Elternteil ist es natürlich, dass du unbedingt Situationen kontrollieren willst, um deinem Kind das Leben zu erleichtern. Wenn du diesen Satz jedoch benutzt, um dich auf seine Hausaufgaben, Hausarbeiten oder täglichen Aktivitäten zu beziehen, wirst du dein Kind möglicherweise demotivieren. Es ist besser, wenn du ihm dabei hilftst, während es seine Aufgaben erledigt, anstatt alles für dein Kind zu tun.

2. „Weine nicht“

Besonders Jungen hören diesen Satz oft von einigen Eltern. Dies zu sagen, ist nicht gesund, da es Kinder dazu bringt, ihre Gefühle herunterzuschlucken. Du solltest vermeiden, deine Kinder dafür zu rügen, wenn sie ihre Gefühle wie Traurigkeit oder Frustration ausdrücken und weinen.

3. „Warum bist du nicht mehr wie dein Bruder oder deine Schwester?“

Vergleiche können in allen Lebensphasen verletzend sein. Weshalb sollten wir sie benutzen, und unsere Kinder sich damit schlecht fühlen lassen? Ersetze diese Art von Sätzen mit andere, die ihre Tugenden und Stärken betonen. Lobe die Dinge, die sie als Personen einzigartig machen. Sie sollten spüren, dass du sie als Individuum respektierst und bewunderst.

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4. „Ich verspreche es“

Es ist nicht klug, diesen Satz auszusprechen, ohne die Absicht oder die Sicherheit, ihn einhalten zu können. Ein gebrochenes Versprechen vermittelt dem Kind, dass es dir nicht so sehr vertrauen kann, wie es dachte. Benutze Sätze wie „ich werde es versuchen“, um dein Kind davor zu schützen, sich stärker auf etwas zu freuen, als es sollte.

5. Schlecht über andere sprechen

Es gibt viele Sätze, die man benutzt, um eine Person abzuwerten, und wenn dein Kind solche Sätze hört, kann es sein zukünftiges Verhalten prägen. Vergiss nicht, dass du das Vorbild deines Kindes bist. Es wird die Dinge, die du tust und sagst, nachahmen. Wenn du willst, dass dein Kind respektvoll mit anderen spricht, solltest du ihm ein gutes Beispiel sein.

6. „Weil ich es sage“

Dieser Satz ist ziemlich klischiert und wird benutzt, wenn Eltern ihre Handlungen nicht rechtfertigen wollen. Versuche, diesen Satz zu vermeiden. Es ist besser, gute Argumente zu formulieren, die deine Handlungen erklären. Kinder werden keinen Grund finden, mit ihrem schlechtes Benehmen aufzuhören, wenn man ihnen keinen guten Grund gibt.

7. Halt’s Maul

Diesen Satz sollte man gegenüber niemandem benutzen, besonders nicht mit deinen Kindern. Er ist nicht nur unhöflich, er bedroht ausserdem die Fähigkeit deines Kindes, sich auszudrücken. Er generiert Feindseligkeit. Statt diesen Satz zu gebrauchen, kannst du deinem Kind im voraus erklären, wann es still sein soll und wann es ungehindert sprechen darf.

8. „Du bist so… (Adjektiv mit einer negativen Bedeutung)“

Eltern sagen manchmal solche Sätze, wenn sie zornig sind, und diese Sätze werden eingesetzt, um ein unangenehmes Gefühl gegenüber ihren Kindern verstärken. Wenn ein Elternteil ständig solche Sätze benutzt, kann ein Kind beginnen, daran zu glauben. Diese Sätze sollten nur benutzt werden, um ihre Stärken und Talente zu betonen, so wird umgekehrt ihr Selbstwertgefühl gestärkt.

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9. „Du wirst sehen was passiert, wenn Papa (oder Mama) nach Hause kommt“

Dieser Satz wird häufig gebraucht, um eine Strafe anzukündigen, die Papa oder Mama umsetzen wird, sobald er oder sie nach Hause kommt. Der Satz ist ein Zeichen von schwacher Autorität. Er zeigt, dass du nicht weisst, wie du die Situation meistern kannst. Wenn ein Verhalten nicht korrigiert wird, im Moment, in dem es geschieht, wird das Kind vergessen, was es getan hat und die Strafe wird nicht mit der Handlung in Verbindung gebracht. Diesen Satz zu brauchen schafft ausserdem ein negatives Bild des Vaters oder der Mutter, denn es bringt das Kind dazu, sich vor ihm oder ihr zu fürchten.

10. „Lass mich in Ruhe“

Wenn dieser Satz häufig benutzt wird, könnte ihn dein Kind fehlinterpretieren. Es könnte anfangen, zu glauben, dass dich seine Anwesenheit stört. Wenn du gestresst bist, solltest du dein Kind im vornherein warnen, dass es gerade nicht der beste Moment ist, um zu reden. Wenn du dich besser fühlst, kannst du zu ihm zurückkehren und die Familienzeit geniessen.

Siehe auch: Mütter weinen auch: aus Angst, Stress oder Müdigkeit