Die Rolle der Patenschaft

· 30. Mai 2018
Das wahre Engagement von Paten wird oft übersehen. Die Rolle der Patenschaft umfasst, ein Freund, Vorbild und Vertrauter des Patenkindes und ein besonderer Beistand für die Eltern zu sein.

Für ein Baby als Patin oder Pate ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre für einen engen Freund oder Verwandten eines neuen Elternteils. Die Rolle der Patenschaft ist eine lebenslange Verpflichtung und ein Vergnügen, das nur Menschen erleben, die uns am Herzen liegen.

Oftmals beginnt ein Paar gleich nachdem es herausfindet, dass ein Kind erwartet wird, nach Paten zu suchen. Typischerweise wählt der Vater den Paten und die Mutter die Patin aus.

Für diese Entscheidung sind die künftigen Eltern verantwortlich und sie müssen sich klug entscheiden. Schließlich sind nach christlicher Tradition die Paten für das geistliche Leben des Babys verantwortlich.

Die Taufpatin und der Taufpate übernehmen auch die Rolle der Eltern, falls Mama und Papa etwas zustoßen sollte.

Die Rolle der Patenschaft besteht ein Leben lang und die Auswahl der richtigen Paten kann eine schwierige Aufgabe sein.

Was ist die Rolle der Patenschaft?

Theoretisch sind Paten die Menschen, die sich um ein Kind kümmern, wenn ihre Eltern es aus irgendeinem Grund nicht können. In einigen Fällen wird es leider notwendig, dass eine Patin oder ein Pate diese Rolle übernimmt.

Allerdings geht es bei einer Patenschaft um viel mehr als das. In katholischen Familien sind die Paten für den Religionsunterricht des Kindes zuständig. Pate sein heißt im Allgemeinen, geistliche Führung zu geben und mit gutem Beispiel voranzugehen.

Das bedeutet, dass es nötig ist, dass die Paten ein Teil im Lebens des Kindes sein wollen. Sie müssen ihrem Patenkind helfen, seine Ziele zu erreichen und sie müssen seine Leistungen feiern und die Eltern in entscheidenden Momenten unterstützen.

Die Patin oder der Pate muss nicht immer ein Blutsverwandter sein aber er wird immer Teil der Familie sein. Eine Patenschaft erfordert Entschlossenheit, Verantwortung und ein Interesse am geistigen Wohlbefinden des Kindes.

Zusammen mit den Eltern müssen Taufpatin und Taufpate die Erziehung des Kindes unterstützen und so zu seiner lebenslangen Entwicklung beitragen.

Die Rolle der Patenschaft für das geistliche Wohlbefinden

Habe keine Angst, diese große Verantwortung zu übernehmen.

Pate zu sein bedeutet, sich in der Rolle, die man im Leben des Kindes spielt, sicher zu fühlen. Dies wird dir helfen, deine Pflichten zu erfüllen und einen positiven Teil zur Erziehung deines Patenkindes beizutragen.

Von der katholischen Kirche wird empfohlen, dass die Paten mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie als gute Christen leben und regelmäßig die Messe besuchen. Von den Paten wird erwartet, dass sie täglich für ihre Patenkinder beten und ihnen religiöse Geschenke machen, wie Bibeln und Rosenkränze.

Viele Familien anderer Glaubensrichtungen wählen jedoch vertraute Freunde oder Verwandte, welche eine ähnliche Rolle im Leben ihrer Kinder spielen.

Voraussetzungen für eine Patenschaft

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Person, die als Taufpatin oder Taufpate gewählt wurde, über achtzehn Jahre alt ist.

Dies gewährleistet, dass sie reif genug ist, um der Rolle der Patenschaft gerecht zu werden. Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel.

Um katholischer Taufpate werden zu können, müssen die Paten selbst katholisch sein.

Sie müssen die Erstkommunion und Firmung empfangen haben und ihren Glauben praktizieren. Sie dürfen nicht aus der Kirche exkommuniziert worden sein und dürfen keinem anderen Glauben angehören.

„Eine Patenschaft erfordert Entschlossenheit, Verantwortung und ein Interesse am geistigen Wohlbefinden des Kindes.“

Von dieser Regel kann eine Ausnahme gemacht werden, wenn der Pate der ältere Bruder oder die ältere Schwester des Babys ist und unter fünfzehn Jahre alt ist. In diesem Fall muss der Pate seine Erstkommunion beendet haben oder dabei sein, sie zu vollenden.

Das funktioniert oft gut, weil ältere Geschwister im selben Haus wohnen und meist stärker involviert sind. Wenn die Zeit für die Konfirmation des Kindes gekommen ist, können sich die Paten ändern oder beibehalten werden.

Die Rolle der Patenschaft ist eine große Verantwortung

Tipps für die Patenschaft

Es gibt einige Tipps und Hinweise, die Paten bei der Erfüllung ihrer Aufgabe helfen können.

Am Anfang sollte man versuchen, Traditionen zu verankern, wie z. B. ein besonderes Geschenk, wenn das Kind eine gute Note bekommt oder zum Geburtstag ausgehen.

Zusätzlich kann der Pate oder die Patin bei der Taufe einen Brief an das Patenkind schreiben. So kann die bedingungslose Unterstützung sowohl für das Kind als auch für die Eltern bekräftigt werden.

Die Patin oder der Pate sollte seine Rolle verantwortungsvoll wahrnehmen.

Bei Besuchen eines Paten sollte man sich auf das Kind konzentrieren. Das Kind sollte sich wichtig fühlen und wissen, dass es die volle Unterstützung seiner Paten hat.

Der wichtigste Teil der Patenschaft ist jedoch, all diese wichtigen Aufgaben mit Liebe und gutem Willen zu erfüllen. Begleite dein Patenkind durch gute und schlechte Zeiten.

Pate zu sein bedeutet Teil der Familie des Kindes zu sein und eine wichtige Rolle in seiner Erziehung zu spielen.